Landtagswahl NRW 2017

NRW-Landtagswahl am 14. Mai 2017

Alle fünf Jahre wählen die Einwohner NRWs ihre Volksvertretung im Landtag, dabei entscheiden wir, die Wähler,  wie sich das Parlament zusammensetzt. Die Abgeordneten des Parlaments werden für eine Zeitspanne von fünf Jahren gewählt, um die Bevölkerung politisch zu repräsentieren.

Nach der Wahl sind die Abgeordneten an keinerlei Weisung gebunden, sondern nur ihrem Gewissen verpflichtet.  Insofern ist die Wahl auch Vertrauenssache.

Hier findet Ihr eine Übersicht der Kandidaten, die uns bisher vorliegen:

Susanne Kohlmeyer – SPD
Raphael Tigges – CDU
Wibke Brems – Grünen
Rainer Gellermann – Freie Demokraten
Uta Opelt – AfD
Uschi Kappeler – Die Linke

Doch wer ist der geeignete Landespolitiker für unseren Wahlkreis 95 (Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz)?

Um Euch die Wahl im Mai zu erleichtern, möchten wir Euch die Kandidaten hier auf dem Herzeblog vorstellen. Hier interessiert uns, was Ihr von den Politikern wissen möchtet. Was würdet Ihr die Politiker fragen?

Schickt uns Eure Fragen an info@herzeblog.de oder kommentiert diesen Beitrag mit Eurer Frage!

 

 

Infos zur Wahl im Allgemeinen:

Zahl der Abgeordneten: Mindestens 181 Sitze im Parlament sind zu vergeben. 128 Parlamentarierinnen und Parlamentarier werden direkt in den Landtag gewählt, indem sie in ihrem Wahlkreis die meisten Wählerstimmen erreichen. Mindestens 53 weitere Abgeordnete ziehen über die Landesliste ihrer Partei ins Parlament ein.

Wahlperiode: Die Landtagswahl findet im letzten Vierteljahr der Wahlperiode statt. Dabei muss die Wahl auf einen Sonntag oder einen gesetzlichen Feiertag fallen. Die Wahlperiode des Landtags Nordrhein-Westfalen dauert fünf Jahre.

Wahlrecht: Von den knapp 18 Millionen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen leben, sind rund 13,2 Millionen wahlberechtigt. Ihr Wahlrecht nutzen alle, die wählen gehen. Wahlrecht bei Landtagswahlen haben alle, die mindestens 18 Jahre alt sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen wohnen.

Kandidatinnen und Kandidaten: Auf den Stimmzetteln zur Landtagswahl sind die Kandidatinnen und Kandidaten und ihre Parteizugehörigkeit aufgeführt. Es gibt zwar auch parteilose Bewerberinnen oder Bewerber, in der Regel aber gehören die Kandidatinnen und Kandidaten einer Partei an.

Direktkandidatur: Von den mindestens 181 Abgeordneten unseres Landesparlaments werden 128 direkt gewählt, die übrigen gelangen über die sogenannten Landeslisten ins  Parlament. In den 128 Wahlkreisen des Landes werden auf  Wahlkreisdelegiertenversammlungen der einzelnen Parteien die Direktkandidatinnen und -kandidaten gewählt und nominiert.

Parteilos kandidieren: Selbstverständlich können sich auch Bürgerinnen und Bürger zur Wahl stellen, die keiner Partei angehören. Sie brauchen die schriftliche Unterstützung durch 100 Wahlberechtigte in ihrem Wahlkreis. Bislang ist es allerdings in Nordrhein-Westfalen noch niemandem gelungen, ohne die Unterstützung einer Partei in den Landtag einzuziehen.

Wahlbenachrichtigung: Alle Wahlberechtigten erhalten eine schriftliche Benachrichtigung über den Tag der Wahl und das Wahllokal, in dem sie jeweils ihre Stimmen abgeben können. Wer keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, ist möglicherweise nicht im Wählerverzeichnis erfasst. Wer keine Benachrichtigung erhalten hat, sollte sich an seine Gemeinde wenden.

Wahlkreise: Nordrhein-Westfalen ist in 128 Wahlkreise eingeteilt. In jedem sollten annähernd gleich viele Menschen leben. Pro Wahlkreis sind das etwa 140.000 Einwohnerinnen und Einwohner und etwa 105.000 Wahlberechtigte. Die Wahlkreise wiederum sind in Stimmbezirke unterteilt, die nicht mehr als 2.500 Einwohnerinnen und Einwohner haben sollen. In jedem Stimmbezirk gibt es ein Wahllokal, in dem ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer die Stimmabgabe überwachen, nach Ende der Wahlzeit die Stimmen auszählen und das Ergebnis des Stimmbezirks an die Wahlkreisleiterin oder den Wahlkreisleiter übermitteln.

Wahltag: Die Bürgerinnen und Bürger können am Wahltag zwischen 8 und 18 Uhr ihre Stimme abgeben, in diesem Zeitraum sind die Wahllokale geöffnet.

Wahlakt: Am Wahltag gehen die Wählerinnen und  Wähler in das Wahllokal ihres Stimmbezirks, das sie ihrer Wahlbenachrichtigung entnehmen können, und legen ihre Wahlbenachrichtigung oder ihren Personalausweis vor. Die Wahlhelferinnen und -helfer überprüfen, ob sie im Wählerverzeichnis verzeichnet sind und ob sie nicht schon ihre Stimme abgegeben haben. Sie erhalten den Stimmzettel, gehen in die Wahlkabine und machen dort ihre Kreuze auf dem Stimmzettel, falten ihn und stecken ihn in die Wahlurne, die sofort nach diesem Wahlakt wieder verschlossen wird.

Briefwahl: Wer am Wahltag verhindert ist, in seinem Wahllokal die Stimme abzugeben, kann dies auch vorab per Briefwahl tun. Dazu muss man bei der auf der Wahlbenachrichtigung angegebenen Stelle die Briefwahlunterlagen anfordern, seine Wahlentscheidung treffen und den Wahlbrief zurückgeben oder -schicken. Dieser muss bis spätestens 18 Uhr am Wahltag beim Wahlamt eingetroffen sein, damit die Stimme zählt.

Erst- und Zweitstimme: Seit der Landtagswahl 2010 hat jede und jeder Wahlberechtigte in NRW zwei Stimmen, wie bei der Bundestagswahl. Mit der Erststimme können die Wählerinnen und Wähler eine konkrete Person aus ihrem Wahlkreis unterstützen, die für den Landtag kandidiert. Mit der Zweitstimme entscheiden sie sich – unabhängig von der Erststimme – für eine der Parteien, die zur Landtagswahl angetreten und auf dem Stimmzettel vermerkt sind.

Ungültige Stimmen: Ungültig sind Stimmzettel beispielsweise derjenigen, die nicht klar gekennzeichnet haben, wem sie ihre Stimmen geben wollten, oder die Bemerkungen auf den Stimmzettel geschrieben haben.

Quelle: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/OeA/Wahlinformationen/wahlrecht.jsp

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar verfassen