Entscheidung Glasfaserausbau fällt im Dezember  

Glasfaserausbau in Herzebrock-Clarholz – Entscheidung fällt im Dezember.

Die Vorvermarktungsphase für den Breitbandausbau in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz ist abgeschlossen. Ursprünglich war geplant, eine Entscheidung über das Projekt bis Mitte Oktober zu treffen.

Da von den abgeschlossenen 1.907 Vorverträgen jedoch 181 Kunden nur einen Hausanschluss ohne Tarif sowie 127 Kunden einen Telefonvertrag gebucht haben und auch die Baukosten gestiegen sind, wurde die Wirtschaftlichkeit des Projekts in enger Abstimmung mit dem Mitgesellschafter Stadtwerke Gütersloh neu bewertet. „Wir haben die ursprünglich für Mitte November geplante Projektfreigabe in der Aufsichtsratssitzung der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz verschoben, um uns die Zeit zu nehmen, die Chancen und Risiken des Projekts in Ruhe abzuwägen und Veränderungen an den Rahmenparametern vorzunehmen“, so Bürgermeister Marco Diethelm.

Die Überarbeitung ist inzwischen abgeschlossen. Der veränderte Wirtschaftsplan wurde in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Herzebrock-Clarholz am 7. November vorgestellt.

Sollte der Business Case überall auf Zustimmung stoßen, kann über den Breitbandausbau entschieden werden. Für die Gemeinde könnte die Entscheidung in einer öffentlichen Sitzung des Rates am 22. November fallen. Die finale Projektfreigabe muss jedoch durch den Aufsichtsrat der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz erfolgen. Dies könnte in der 50. Kalenderwoche passieren.