Mord zu Weihnachten in Beelen

71 jähriger in seiner Wohnung tot aufgefunden – Mordkommission ermittelt in Beelen.

Am Vormittag des Heiligabends (24.12., 10:45) informierten Angehörige die Polizei Warendorf über den Tod eines 71 jährigen Mannes aus Beelen. „Als die Polizisten die Wohnung betraten, saß der Mann tot in seinem Rollstuhl“, berichtete Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt heute (24.12.) in Münster. „Die sichtbaren, erheblichen Verletzungen des Verstorbenen deuten auf eine massive Gewalteinwirkung hin, daher hat eine Mordkommission des Polizeipräsidiums Münster die Ermittlungen übernommen.“

„Tathergang und Todesursache sind bislang völlig unklar“, ergänzte der Leiter der Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Rainer Wilp. „Derzeit sichern Beamte der Kriminaltechnik die Spuren in der Wohnung des Verstorbenen.“ Die Ermittler befragen zurzeit auch erste Zeugen. Die Ermittlungen dauern an.

 

Nachtrag:

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erfolgte am heutigen Vormittag (25.12.) die Obduktion des verstorbenen Beeleners im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster. „Die Rechtsmediziner haben festgestellt, dass die Einwirkung stumpfer Gewalt, wie sie bei Schlägen gegen den Kopf entsteht, den Tod des 71 jährigen Mannes verursacht haben“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt das Ergebnis heute in Münster.

Angehörige hatten den Beelener am Vormittag des Heiligabends tot in seiner Wohnung an der Letter Straße gefunden. „Nach bisherigen Ermittlungen wurde der Rentner am Freitag, 22.12.2017, letztmalig lebend gesehen“, äußerte der Oberstaatsanwalt weiter. „Die Mordkommission geht deshalb jedem Hinweis nach, der sich auf Auffälligkeiten im Umfeld des Verstorbenen in der Zeit von Freitag bis Heiligabend bezieht.“

„Die Spurensuche und -sicherung in Beelen ist noch nicht abgeschlossen und läuft trotz der Feiertage weiter auf Hochtouren“, erklärte Martin Botzenhardt. „Den Ermittlern und Kriminaltechnikern kann ich für dieses uneigennützige Engagement an Weihnachten nur dankbar sein.“

Hinweise bitte an die Polizei Münster, Telefon 0251 275-0.