Burgunderblutalge: Weiterhin Vorsicht bei roten Gewässern

Labor bestätigt Burgunderblutalge. Bis Anfang Mai Vorsicht walten lassen.

Der Verdacht auf die so genannte Burgunderblutalge bei zwei Gewässern in Herzebrock-Clarholz hat sich bestätigt. Die Untere Wasserbehörde hatte ein Umweltlabor beauftragt, Proben zu nehmen und zu untersuchen. In einem Baggersee, einem Teich sowie angrenzenden Gräben im Emstal war Mitte des Monats die rote Färbung des Wassers aufgefallen. Es handelt sich dabei um ein natürliches Phänomen, das bei stärkerer Sonneneinstrahlung wieder verschwinden wird. Da die Alge potenziell ein Produzent lebertoxischer Stoffe ist, ist Baden oder Trinken nicht zu empfehlen. Hundebesitzer sollten auf ihre Tiere achten, Angler sollten die Gewässer meiden. Der Besitzer ist aufgefordert worden, entsprechende Warnhinweise anzubringen. Das Umweltlabor weist allerdings auch darauf hin, dass die Toxinproduktion der Alge von sehr vielen Variablen abhängt und sich binnen Tagen verändern kann. Bis voraussichtlich Anfang Mai wird ein natürlicher Abbauprozess in dem Gewässer in Gang sein, den die Untere Wasserbehörde weiter beobachten wird.