Herzebrocker Musikverein: Projekt nimmt Fahrt auf

Projekt eines neuen Musikvereins nimmt Fahrt auf.

Mitte September stellte sich im Hotel Reckord in Herzebrock das Team vor, das einen neuen Musikverein aus der Taufe heben will: Heinz Falkenreck, Robert Austermann und Peter Collins erklärten, wie es zu der Idee kam und welche Ziele der neue Verein haben soll.

Anlässlich eines Neubürgerempfanges vor einigen Jahren kamen der ehemals aktive Musiker Robert Austermann und Herzebrocks Ortsvorsteher Heinz Falkenreck ins Gespräch über Musikkapellen und Blasorchester und sie beschlossen, einen neuen, ortsübergreifenden, allen Altersgruppen zugänglichen Musikverein auf den Weg zu bringen, der sich nicht als Konkurrenz zu den bestehenden traditionellen Musikgruppen wie Spielmannszüge, Posaunenchor, Blechbläser, usw. versteht.

„Im Vordergrund der Idee steht, den musikalisch sehr gut ausgebildeten Mitgliedern der Bands, AGs und Musikklassen unserer Schulen eine Möglichkeit zu geben, nach der Schule weiterzumachen, die erworbenen Fähigkeiten und Interessen weiter einzubringen und auszubauen“, erklärt Heinz Falkenreck, der in den vergangenen Jahren zahlreiche Gespräche mit Schulleitungen, Mitgliedern des einstmals bestehenden Herzebrocker Blasorchesters, Musikern und Förderern führte und bereits viel Zustimmung und Zusagen erhielt, dass man das Vorhaben unterstützen werde. Eine Vereinsstruktur sei am besten über eine Neugründung zu lösen.

Der Personenkreis der Gruppe wurde größer: inzwischen gehören auch Carsten Möller, Dr. Harald Kokot, Albert Birwe, Anke Dickbertel und Renate Baxheinrich dazu.

Musiklehrer Carsten Möller, der von Seiten der Herzebrocker von-Zumbusch-Gesamtschule in das Projekt mit einstieg, machte sich dafür stark, dass auch die Grundschulen Boland-, Josef- und Wilbrandschule soweit wie möglich dabei sind.

Als Dirigent und Ausbilder kam Peter Collins ins Gespräch. Heinz Falkenreck kennt Peter Collins seit Jahren und so konnte er den 73-jährigen Profi-Kapellmeister, der 1961 durch die Royal Air Force nach Deutschland gekommen war, und der das Marienfelder Blasorchester 16 Jahre lang geleitet hat, für die Idee gewinnen. „Musik ist international und verbindet“, stellt Peter Collins fest, „und sie ist wertvoll für die Persönlichkeitsentwicklung. Bei so einem Projekt bin ich gern dabei.“

Seit einem ermutigenden Treffen mit dem Bürgermeister im Frühjahr 2016 ist für die Gruppe alles klar; es kann losgehen. Die Gründungsmitglieder teilen sich die Aufgaben: Carsten Möller koordiniert weiter die Möglichkeiten mit den Grundschulen, Robert Austermann spricht ihm bekannte Musiker|innen an und Heinz Falkenreck kümmert sich um die Vereinsgründung etc.

Robert Austermann beim Pressetermin im September: „Zunächst ist es sehr wichtig, bald weitere Musikerinnen und Musiker zu gewinnen, um das ganze Vorhaben auf „breite Beine“ zu stellen. Nicht nur Interessierte aus der Gemeinde, sondern auch darüber hinaus, wie z.B. Rheda-Wiedenbrück, Oelde und Umfeld, sind herzlich willkommen.“

Neben der ortsübergreifenden Idee des Projekts geht es zunächst um eine sehr offene, moderne Musikausrichtung. Die Instrumente können vielfältig sein, von Klarinetten über Trompeten, Posaunen, Hörner, Saxophonen, Flöten, Gitarren, Schlagzeug/Percussion bis zum Keyboard. Entscheidend ist die Freude am Musizieren. Ob demnächst Orchester, Blaskapelle, Big Band, Brass Band, usw. entstehen, wird dann unter den Musikern und der musikalischen Leitung festgelegt. Denkbar ist zukünftig auch, dass sich unter dem Dach des neu entstehenden Musikvereins verschiedene Musikgruppen, z.B. Schüler- oder Jugendorchester o.ä. bilden.

Dann ist es auch Zeit, dem neuen Verein und dem ganzen Projekt einen Namen zu geben.

Kontakt: Heinz Falkenreck, Tel. 05245 3501 und Mail: musikprojekt.hr@gmail.com

Rückmeldungen erbeten bis zum 15. November 2016

 

Text und Bild: woe