Mathe sicher können – Projekt zur Förderung von Mathe-Kompetenz an Schulen

Mathe sicher können: Bürgerstiftung Gütersloh, pro MINT GT und das Kompetenzteam Gütersloh starten Projekt zur Förderung von Mathe-Kompetenz an Schulen im Kreis Gütersloh. Die von-Zumbusch-Schule ist auch dabei.

Vielen Schülerinnen und Schülern in Deutschland fehlt es an ausreichenden Mathe-Kenntnissen. Rund 20 Prozent können am Ende der Regelschulzeit nur auf Grundschulniveau rechnen. Das belegen die PISA-Studien immer wieder. Diese jungen Menschen haben es schwer auf ihrem weiteren Bildungs- und Lebensweg. „Mathe sicher können“ – auch wenn es Lernschwierigkeiten gibt: Das ist das Ziel eines neuen Projekts für Schulen im Kreis Gütersloh, das von der Bürgerstiftung Gütersloh mit 10.000 Euro, vom zdi-Zentrum pro MINT GT mit rund 7.000 Euro finanziert wird und vom Schulamt begleitet wird.

Sieben Schulen nehmen teil

Am Projekt „Mathe sicher können im Kreis Gütersloh“, das am 31. Mai gestartet ist, nehmen sieben Schulen aus dem Kreisgebiet mit insgesamt 20 Lehrkräften teil. Ihr gemeinsames Ziel ist es, dass Schülerinnen und Schüler Mathematik wirklich verstehen und sicher rechnen können. Das pädagogische Programm „Mathe sicher können“, das von der TU Dortmund entwickelt wurde, unterstützt Lehrkräfte darin, grundlegende mathematische Defizite von Schülern der Klassen fünf bis sieben zu erkennen und diese konkret anhand spezieller Materialien zu bearbeiten.
Die Lehrkräfte arbeiten an ihren Schulen in Kleingruppen von maximal acht Schülerinnen und Schülern. „Wir wissen sehr gut, vor welche organisatorischen Herausforderungen das die teilnehmenden Schulen stellt. Toll, dass sie diese mit viel Engagement und Einsatzwillen meistern“, sagt Albrecht Pförtner, Geschäftsführer der pro Wirtschaft GT.

Langfristig profitieren hunderte von Kindern

Angeboten und finanziert wird das Projekt nun im Kreis Gütersloh gemeinsam vom zdi-Zentrum pro MINT GT, dem Kompetenzteam sowie der Bürgerstiftung Gütersloh. Dabei finanziert pro MINT GT die erforderlichen Unterrichtsmaterialen in Höhe von rund 7.000 Euro und stellt die organisatorischen Rahmenbedingungen. Die Bürgerstiftung Gütersloh unterstützt das Projekt zusätzlich mit 10.000 Euro. „Das Themenfeld Bildung ist für uns ein Schwerpunkt in unserer Arbeit. Durch dieses Projekt profitieren langfristig hunderte von Kindern von soliden mathematischen Kenntnissen. Das war für uns maßgeblich bei der Entscheidung für die Förderung“, erläutert Geschäftsführerin Nina Spallek. Das Kompetenzteam des Kreises Gütersloh begleitet das Projekt weiter. „Mit „Mathe sicher können“ kommen wir im Fach Mathematik im Kreis Gütersloh einen guten Schritt voran. Wir freuen uns sehr über die rege Beteiligung der Schulen“, betont Schulrat und Leiter des Kompetenzteams Arndt Geist.

Die teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer treffen sich zwölf Mal über zwei Jahre. Sie erarbeiten gemeinsam mit den Dozentinnen den optimalen Einsatz der pädagogischen Materialien und tauschen ihre Erfahrungen aus. Drei weitere Schulen des Kreises haben das Programm „Mathe sicher können“ als Pilotschulen der TU Dortmund mitentwickelt und sind demensprechend schon länger dabei. Damit setzen zehn Gesamt-, Real- und Gemeinschaftsschulen von insgesamt 15 im Kreis Gütersloh einen deutlichen Schwerpunkt in der Förderung der Grundlagen im Fach Mathematik. Dies sind in Gütersloh: Elly-Heuss-Knapp-Schule, Geschwister-Scholl-Schule, Janusz-Korczak-Gesamtschule und Anne-Frank-Gesamtschule. Und an weiteren Orten des Kreises: Gemeinschaftsschule Langenberg, Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule (Werther), Von-Zumbusch-Gesamtschule (Herzebrock-Clarholz), Richard-von-Weizäcker-Gesamtschule (Rietberg), Osterrath-Realschule (Rheda-Wiedenbrück) und Gesamtschule Schloß Holte-Stukenbrock.

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