Standort der neuen Kindertageseinrichtung in Herzebrock

Foto: Auszug FNP, Quelle: Gemeinde Herzebrock-Clarholz, Übersicht Auswertung Standorte Kindergarten

Viele Herzebrocker beschäftigt aktuell das Thema der neuen Kindertageseinrichtung und deren Standort.

Die Gemeinde hat acht mögliche Standorte untersuchen lassen, bei der 2 Standorte hervorstachen. Einer dieser Standorte wurde vom Forstamt abgelehnt, da es sich dabei um sehr alten und schützenswerten Waldboden handelt. Der Rat hat dem Standort an der Rhedaer Straße zugestimmt, nun muss der Kreis noch die Genehmigung erteilen. Ein Umweltsachverständiger ist gerade aktiv, damit die Planungen weiter gehen können.

Dies ist der ausgewählte Standort an der Rhedaer Straße:

Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz verfügt im Ortsteil Herzebrock derzeit über drei Kindertageseinrichtungen. Die Einrichtungen sind räumlich gut im Siedlungsbereich Herzebrock verteilt, so dass unter Berücksichtigung eines 500 m-Radius um die vorhandenen Kindergärten nur kleine Teilflächen des Wohnsiedlungsbereichs nicht abgedeckt sind. Die neue Einrichtung soll sich in den weniger oder noch nicht abgedeckten Bereichen befinden.

Die Kindergartenbedarfsplanung des Kreises Gütersloh sieht Handlungsbedarf im Ortsteil Herzebrock. Hintergrund der aktuell steigenden Bedarfszahlen ist die Absenkung des regelmäßigen Eintrittsalters für Kindertageseinrichtungen von drei auf zwei Jahre. Ein zusätzlicher Bedarf an Kita-Plätzen wird für Herzebrock-Clarholz auch dadurch gesehen, dass sich aus den Meldedaten der entsprechenden Jahrgänge ein Zuwachs durch Zuzug ablesen lässt. Darüber hinaus ist in den älteren Wohnsiedlungsbereichen aus den 1950er und 1060er Jahren nördlich der B 64 und südöstlich der L 788 seit einiger Zeit ein deutlicher Generationen- und Eigentümerwechsel zu verzeichnen. Im Ergebnis besteht im südöstlichen Siedlungsbereich von Herzebrock ein Bedarf für einen Standort einer dreigruppigen Kindertageseinrichtung. Der Suchkorridor der vorliegenden Standortdiskussion erstreckt sich somit auf den Bereich nördlich der B 64 und südöstlich der Gildestraße/Gütersloher Straße (L 788). Aufgrund der räumlichen Nähe wurden zwei weutere östlich der Gildestraße mit in die Betrachtung einbezogen.

Eine Studie zur Standortdiskussion der Gemeinde untersucht und bewertet aus heutiger städtebaulicher Sicht mögliche Standorte für den Neubau eines Kindergartens. Verwaltung und Politik haben im Vorfeld mögliche, zu untersuchende Standorte zusammengestellt. Fazit dieser Studie: Im Ergebnis gibt es auf Grund der Siedlungs- und naturräumlichen Rahmenbedingungen keine konfliktfreien Standortoptionen im festgelegten Suchraum. Die städtebauliche Eignung zeigt sich relativ gleichrangig für zwei Standorte: Der untersuchte Standort K 4 liegt am Endpunkt der FürstAdolf-Straße und greift in den Bolandwald ein, der Standort K 1 liegt am Ende der Berliner Straße/Rhedaer Straße und erfasst das dort liegende unbebaute Privatgrundstück. Beide Standorte grenzen unmittelbar an den bebauten Siedlungsrand an.

Das CJD als künftiger Träger der Einrichtung hat unverzüglich für beide Standorte jeweils eine Bauvoranfrage an den Kreis Gütersloh gerichtet. Im Rahmen der Prüfung unter Beteiligung der erforderlichen Fachdienststellen wird eine Genehmigungsfähigkeit für eine Kindertagesstätte nur für den Standort Rhedaer Straße (K1) in Aussicht gestellt.