Hermann Overbeck feiert silbernes Dienstjubiläum

Landrat Sven-Georg Adenauer (r.) und Anne-Kathrin Sandmann vom Personalrat (l.) mit den fünf Jubilaren (v. l.) Ingrid Bramert, Hermann Overbeck, Gesa Gruetzmacher, Rudi Hirsch und Barbara Grube. Foto: Kreis Gütersloh

25 Jahre beim Kreis Gütersloh: Hermann Overbeck feiert silbernes Dienstjubiläum.

„Sie machen alle einen hervorragenden Job und dafür möchte ich Ihnen danken!“ Mit diesen Worten eröffnete Landrat Sven-Georg Adenauer die Feierstunde für fünf Kreismitarbeiter anlässlich ihres 25-jährigen Dienstjubiläums. Adenauer und Anne-Kathrin Sandmann vom Personalrat beglückwünschten die Jubilare.

Hermann Overbeck aus Herzebrock-Clarholz konnte sein silbernes Jubiläum feiern. Seinen beruflichen Werdegang hat er als Landwirt, unter anderem in dem elterlichen Betrieb in Herzebrock-Clarholz, begonnen. Anschließend arbeitete er 13 Jahre als Kraftfahrer. 1993 wurde er dann in diesem Beruf beim Kreis Gütersloh eingestellt. Er kümmert sich im südlichen Kreisgebiet unter anderem um die bauliche Unterhaltung der Fahrbahnen und Radwege und die Verkehrssicherung. Overbeck ist auch für den Winterdienst zuständig und so erzählte der Landrat während des Gespräches von seiner Fahrt mit Overbeck, den er vor zehn Jahren einen Tag lang beim Winterdienst begleitete. Overbeck gehört zusätzlich der Spezialeinheit ‚Bohrtrupp‘ auf dem Bauhof an. Dieser Bohrtrupp hat die Aufgabe, Pegelbohrungen im Bereich von Grundwasserschadensfällen für die Untere Wasserbehörde im Kreisgebiet durchzuführen. Im Januar überführte Overbeck seinen Dienst-Lkw mit einem Kollegen nach 14 Jahren Dienstzeit zum Partnerkreis Valmiera nach Lettland. Ende dieses Jahres wird Hermann Overbeck in Rente gehen. „Ich werde die 320 Kilometer Straße und die 170 Kilometer Radweg im Kreis vermissen“, scherzt er, „ich habe meine Arbeit sehr gerne gemacht.“

Sonderpädagogin Ingrid Bramert aus Georgsmarienhütte wurde im November 1993 als Sprachheilbeauftragte beim Kreis Gütersloh eingestellt. Nachdem diese Stelle aufgrund eines politischen Beschlusses abgeschafft wurde, folgte im Sommer 2017 die Umsetzung in das Kommunale Integrationszentrum. Dort ist sie vor allem für die Sprach- und Elternbildung, die interkulturelle Familienbildung und die frühkindliche Förderung zuständig. Außerdem wirkte sie schon bei vielen verschiedenen Projekten und Maßnahmen mit: Zum Beispiel ‚Griffbereit‘, ‚Rucksack Kita‘ und der Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften im Elementarbereich. Trotz der Entfernung vom Heimatort zu ihrem Arbeitsplatz betont Bramert: „Ich nehme den Weg immer wieder gerne auf mich, da mir meine Arbeit super viel Spaß macht.“

Der Harsewinkler Rudi Hirsch wollte ursprünglich Polizist werden. Da dieser Wunsch nicht in Erfüllung ging, war er unter anderem sieben Jahre als Feuerwehrmann bei der Royal Air Force auf dem englischen Militärflughafen in Marienfeld tätig. 1993 wechselte Hirsch als Rettungsassistent zum Kreis Gütersloh.

Nachdem er viele Jahre in der Rettungswache in Halle (Westf.) arbeitete, wechselte er 2015 zu der Wache in seiner Heimatstadt Harsewinkel. Doch nicht nur Rudi Hirsch, sondern auch seine Tochter und sein Sohn sind als Rettungsassistent beziehungsweise Notfallsanitäter in Harsewinkel tätig. „Wer in Harsewinkel verunglückt, dem kann es passieren, dass Familie Hirsch ihm zur Hilfe eilt“, scherzt der Jubilar.

Die gebürtige Neumünsteranerin Gesa Gruetzmacher lebt heute in ihrer Wahlheimat Gütersloh. Nach vielen Jahren in der staatlichen Verwaltung wechselte sie 2008 zum Kreis. Dort leitet die Kreisobergewerberätin in der Abteilung Bauordnung das Sachgebiet Immissionsschutz und ist für immissionsschutzrechtliche Genehmigungen zuständig. „Ich finde es spannend, dass ich in meinem Job auch mit großen Unternehmen, wie zum Beispiel ‚Tönnies‘, zu tun habe und nicht nur private Anträge bearbeite und überprüfe“, sagt Gruetzmacher. Außerdem sei das Team beim Kreis klasse und eine gute Zusammenarbeit sei so immer möglich.

Die ausgebildete Industriekauffrau und studierte Sozialarbeiterin Barbara Grube aus Lippstadt fing ebenfalls vor 25 Jahren beim Kreis Gütersloh an. Sie startete im Amt für soziale Dienste, welches mit dem Jugendamt zur Abteilung ‚Jugend, Familie und Sozialer Dienst‘ (inzwischen Abteilung Jugend) zusammengeschlossen wurde. Nach etlichen Jahren im Arbeitsbereich des Bezirkssozialdienstes wechselte sie schließlich in den Bereich Jugendpflege. Dort ist sie unter anderem für die Jugendhäuser in Schloß Holte-Stukenbrock, Rietberg und Langenberg zuständig. Zum 1. April übernahm sie die Sachgebietsleitung der Kindertagesbetreuung.

Seit einem Jahr ist Barbara Grube, die bei ihren Kolleginnen und Kollegen für ihre exzellente Vorbereitung und ihr zielorientiertes Handeln bekannt ist, zusätzlich einige Stunden in der Netzwerkarbeit für begleitete minderjährige Flüchtlinge und ihre Familien tätig.