Querschnitt Nordstraßenkreuzung Clarholz

Im Rahmen von Planungsgesprächen zur Nordstraßenkreuzung wurde bereits im vergangenen Jahr der künftige Querschnitt der Nordstraße beschlossen.

Der Landesbetrieb Straßen geht auf Grund der bestehenden Baurichtlinien von einer Fahrbahnbreite von 6,50 m (zwischen den Bordanlagen) aus. Es besteht Einigkeit darüber, dass westlich begleitend ein Rad-/Gehweg im Zweirichtungsverkehr gebaut werden soll, der die Lücke zwischen den vorhandenen Gehwegen an der Marienfelder Straße und an der Letter Straße schließt. Inklusive Sicherheits- und Abstandsstreifen ist hier von einer Breite von ca. 3,25 m (inklusive Bordstein) auszugehen. Bei einer Parzellenbreite von ca. 11,25 m verbliebe für die östliche Seite nur ein hochbordgeschützter Seitenstreifen von ca. 1,50 m, den man allenfalls als „Notgehweg“ bezeichnen könnte. Aus fachplanerischer Sicht wurde deshalb vorgeschlagen, den östlichen Gehweg in einer Breite von mindestens 1,80 m zuzüglich 50 cm Sicherheitsstreifen vorzusehen. Dies würde jedoch Grunderwerb in einer Breite von ca. 0,80 m erforderlich machen.

Erörtert wurde weiterhin auch die Verlängerung dieses östlichen Gehweges über die Grabenbrücke hinaus bis zur Beelener Straße; diesbezüglich wird jedoch zumindest aus damaliger Sicht eine verkehrliche Notwendigkeit nicht gesehen. Die Brücke über den Graben (im späteren Verlauf Hütemerschgraben) muss allein schon wegen der geforderten Fahrbahnbreite erneuert werden. Die Brücke soll jedoch in jedem Fall in einer Breite angelegt werden, die eine spätere Verlängerung des östlichen Gehweges bis zur B 64 ermöglichen wird.

Die Gemeinde ist für die Seitenbereiche der klassifizierten Straßen innerhalb der Ortsdurchfahrt zuständig. Die Ortsdurchfahrtsgrenze der heutigen Kreisstraße liegt an der Grabenbrücke. Insofern wird die Gemeinde in diesem Punkt um eine Entscheidung gebeten. Der Kostenanteil der Gemeinde wird sich nach der Kostenschätzung des planenden Ingenieurbüros für die Vorschlagsvariante auf rd. 40.000 € belaufen. Die Kosten für die Verlängerung des Gehweges über den Graben hinaus bis zur Beelener Straße wären insgesamt ausschließlich von der Gemeinde zu tagen; der Kostenanteil der Gemeinde würde sich dadurch auf ca. 120.000 € erhöhen.

Der Ausschuss für Verkehr Sicherheit und Ordnung beschloß im Dezember einstimmig, bei Verlegung der L 806 in die Nordstraße die Seitenbereiche wie folgt anzulegen:
1. Anlegung eines Rad-/Gehweges an der Westseite durchgängig von der Einmündung Hütemersch bis zur B 64.
2. Anlegung eines „Notweges“ an der Ostseite zwischen Marienfelder Straße und Hanfbreite.

Hier seht Ihr eine Skizze und einen Querschnitt zum Beschluss.