Solardachkataster komplett überarbeitet: 

Solaranlage auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses Herzebrock.

Solardachkataster: Kostenlose Beratung zum zehnjährigen Jubiläum von ALTBAUNEU

Seit über fünf Jahren nutzen Hausbesitzer und Unternehmen das Solardachkataster um Informationen über die Eignung ihrer Dächer für Photovoltaik oder Solarthermie zu erhalten. Jetzt wurden die Inhalte aktualisiert und der Nutzerkomfort verbessert.

Die neue Version berücksichtigt, dass heute deutlich mehr Dächer für eine Photovoltaikanlage in Frage kommen. Das liegt insbesondere an der sinkenden Einspeisevergütung und einer Nutzung der Photovoltaikanlage für den eigenen Verbrauch. Dadurch fallen der tägliche Stromverbrauch und dessen Nutzung im Tagesverlauf viel stärker ins Gewicht als die Einstrahlung der Sonne. Immer häufiger werden daher Photovoltaikmodule auch auf Ost- und Westdächern installiert oder Batteriespeicher genutzt. Gleichzeitig ist die Darstellung übersichtlicher und das Design moderner geworden. Infolgedessen kann der Nutzer die Belegung des Daches mit Solarmodulen und dem Einsatz eines Strom- beziehungsweise Wärmespeichers ganz nach Wunsch variieren und sich den Ertrag der individuell eingegebenen Solaranlage über einen Zeitraum von 20 Jahren berechnen lassen. Generell kann der Gebäudeeigentümer seine Priorität auf die Wirtschaftlichkeit oder auf eine möglichst hohe Unabhängigkeit vom Energieversorger legen. Zudem ist die Datenbank jetzt auf Mobilgeräten wie Tablets und Handys schnell und einfach nutzbar.

Finanziell unterstützt wurde das Kataster durch die Kreishandwerkerschaft Gütersloh sowie durch die Volksbanken und Sparkassen in der Region. Abrufbar ist es unter www.solarkataster-kreis-gt.de

Das zehnjährige Jubiläum der kreisweiten Beratungsinitiative ALTBAUNEU,  an der sich auch die Gemeinde Herzebrock-Clarholz beteiligt, wird zum Anlass genommen, zehn Hauseigentümern eine kostenlose Solarberatung vor Ort anzubieten. Der ansonsten anfallende  Eigenanteil in Höhe von 30,- € für die ca. 90 minütige Beratung entfällt. Die Beratung kann auch für Fragen zur energetischen Altbausanierung, beispielsweise zu den Themen Heizungserneuerung, Wärmedämmung oder Fenstererneuerung, genutzt werden. Interessenten melden sich in der Gemeindeverwaltung bei Uwe Schiewe (Tel. 444-199). Der neutrale und unabhängige Energieberater Matthias Starke vereinbart anschließend einen Termin mit den Interessenten.