Mit Sattelzugmaschine in Graben geraten – Alkohol

Offenbar hatte sich ein Lkw-Fahrer am Montagmorgen zunächst viel Mut angetrunken, ehe er mit seinem Lkw über die Quenhorner Straße fuhr. In einer Linkskurve kam der Auflieger nach rechts von der Fahrbahn ab und kippte um. Die Bergung dauert bis zum Abend.

Zunächst musste die Ladung, bestehend aus langen Stahlrohren, abgeladen werden. Anschließend wurde der Lkw mit Hilfe eines Autokranes wieder auf die Reifen gestellt.

Wie die Polizeibeamten an der Unfallstelle mitteilten, war der Fahrer der in Polen zugelassenen MAN-Zugmaschine samt Auflieger auf der Quenhorner Straße in Richtung Marienfelder Straße unterwegs.

In der Linkskurve zwischen Storks- und Tecklenburger Weg geriet das Gefährt rechts auf den Seitenstreifen und kippte schließlich auf die Beifahrerseite. Dabei wurde auch ein Telefonmast beschädigt.

Da zunächst nicht klar war, ob der Lkw-Fahrer das Führerhaus aus eigener Kraft verlassen kann, wurde der Löschzug Herzebrock alarmiert. „Als wir hier eintrafen, war der Rettungsdienst aus Harsewinkel bereits vor Ort“, berichtete Feuerwehrchef Franz Toppmöller als Einsatzleiter.

Der Fahrer war auch ohne Verletzungen aus dem Führerhaus gekrochen, ins Krankenhaus musste er zwecks Entnahme einer Blutprobe aber trotzdem. Die Feuerwehrleute stellten fest, dass lediglich Harnstoff aus einem Tank geflossen war. Der hinzugerufene Mitarbeiter der Unteren Wasserbehörde des Kreises Gütersloh leitete zunächst keine weiteren Maßnahmen ein.

Mitarbeiter des Bauhof übernahmen später die Absperrmaßnahmen, der Verkehr wird umgeleitet.

Bild und Text: Andreas Eickhoff