Sanierung ‚Otto-Hahn-Straße‘ (K 52) Beschilderung wird nachgebessert

Rund 20 Zentimeter Asphalt tief wird derzeit auf dem ersten Bauabschnitt der Asphalt entfernt. Foto: Kreis Gütersloh

Die Sanierung der ‚Otto-Hahn-Straße‘/‘Dieselstraße‘ (K 52) in Herzebrock-Clarholz startete planmäßig am Montag im ersten Bauabschnitt. Der Kreis Gütersloh hatte die Tief- und Straßenbaufirma EUROVIA Teerbau GmbH beauftragt, die Fahrbahndecke zu sanieren. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund eine halbe Million Euro. Bei einem Ortstermin haben gestern die Baufirma und Vertreter der Abteilung Tiefbau eine Nachbesserung der Beschilderung besprochen.

Vor allem von der B 64 aus kommend – ob über Industriestraße oder die Möhlerstraße – waren vermehrt Autofahrer bis zur Baustelle gefahren, weil an der B 64 keine Schilder auf die Baustelle hinwiesen. Noch vor Ort wurden fünf Schilder geordert, die an den Kreuzungen der B64 mit der Möhlerstraße beziehungsweise der Industriestraße aufgestellt werden sollen. Wenn es gut läuft sind die Schilder am Freitag (19. Juli) da.

Je nach Wetterlage wird die Sanierung die gesamten Sommerferien in Anspruch nehmen. Die Baufirma wird auch samstags arbeiten und die allerletzte Fahrbahnschicht in einem Stück am Wochenende auf beide Bauabschnitte auftragen. Die Bauarbeiten begannen am Montag auf dem Abschnitt ‚Dieselstraße‘ – von der Möhlerstraße bis zur abknickenden Dieselstraße (einer Gemeindestraße) verlaufend. Die Otto-Hahnstraße – von der Dieselstraße bis zur B 64 – wird den zweiten Bauabschnitt bilden.

Die Fahrbahndeckenschäden lassen sich nur noch großflächig sanieren: Deswegen wird auf einer Gesamtlänge von rund 1.000 Metern und einer Gesamtfläche von 7.000 Quadratmetern der Asphalt in einer Stärke von 20 Zentimetern abgefräst. Allein im ersten Bauabschnitt bedeutet dies 150 Sattelschlepper-Ladungen.

Durchgangsverkehr, der aus der Möhlerstraße beziehungsweise ‚Dieselstraße‘ Richtung ‚Otto-Hahn-Straße‘ fahren will, kann nur in Richtung Bundesstraße abbiegen, da der Bauabschnitt komplett gesperrt ist. Anlieger, Anwohner, Mitarbeiter aber auch Lieferanten können die anliegenden Firmen in dem Bauabschnitt erreichen, da provisorische Zufahrten von der Baufirma eingerichtet worden sind.

Leider lassen sich die Beeinträchtigungen für die Firmen nicht komplett vermeiden. Im Zeitraum von Montag, 23. Juli, bis Donnerstag, 26. Juli, 5 Uhr früh, muss der erste Bauabschnitt komplett für jeglichen Verkehr gesperrt werden, da in diesem Zeitraum asphaltiert wird und der Asphalt im Anschluss auskühlen muss. In diesem Zusammenhang und aus Erfahrung warnen der Kreis Gütersloh und die Baufirma EUROVIA davor, die Komplettsperrung zu ignorieren. Heißer Asphalt sei nicht gut für‘s Auto: Das ist, als fahre man in einen Kleber. Außerdem sei es Sachbeschädigung, da die Schäden am frischen Asphalt repariert werden müssten.

Die abschließende Asphaltdecke wird voraussichtlich am Samstag, 11. August, mit zwei Asphaltierern parallel gezogen, um so die Verkehrsbehinderung für die Anwohner nochmals zu minimieren.