SPD will Wohnungsbau fördern

Mitglieder der Ratsfraktion machen sich ein Bild von den Gegebenheiten im Planungsgebiet: (v.r.n.l.) Paul Tegelkamp, Erich Bäcker, Heinz Willikonsky und Ulli Schrader.

„Die Nachfrage nach Wohnungen übersteigt bei uns wie in anderen Orten auch bei weitem das Angebot“ so SPD-Fraktionsvorsitzender Heinz Willikonsky. Mit einem Antrag zum geplanten neuen Baugebiet Postweg / Dieksheide / Roggenkamp will die SPD in Herzebrock-Clarholz den Bau von Wohnungen ankurbeln.

Darin fordern die Sozialdemokraten bestimmte Bereiche für den Bau von öffentlich gefördertem Wohnraum zu reservieren. Im Planungsprozess soll eine erfahrene Wohnungsbaugesellschaft mit einbezogen werden. Dadurch wolle man verhindern, dass nachträglich Änderungen des Bebauungsplanes nötig würden. Nach den Vorstellungen der SPD sollen diese Vorrangflächen nicht an einer Stelle geballt werden sondern seien über das Planungsgebiet verteilt vorzusehen.
Weiterhin wird in dem Antrag gefordert, mindestens ein Drittel der Fläche für zweigeschossige Bebauung vorzusehen, um wertvolle Grundstücksflächen intensiver zu nutzen und auch in Privathäusern zusätzliche Wohnungen zu schaffen.

Schließlich will die SPD es ermöglichen, Grundstücke an Bauunternehmen zu verkaufen, die dort dann Eigentumswohnungen in mehrgeschossiger Bauweise erstellen. Diese sollten dann an Erwerber verkauft werden, die den Kriterien der Gemeinde für den Verkauf von Grundstücken an private Bauherren entsprächen.

„Wir erhoffen uns von diesem Paket einen wirksamen Impuls für die Schaffung von mehr Miet- und Eigentumswohnungen in Herzebrock-Clarholz. erläutert Heinz Willikonsky den Antrag abschließend.