Gastschüler aus den USA zu Besuch am Einstein-Gymnasium

Gastschüler aus Ashford (USA) zu Besuch am Einstein-Gymnasium.

Zwei Wochen waren sie zu Besuch, die 20 us-amerikanischen GastschülerInnen, die das Einstein-Gymnasium, Deutschland und seine Kultur kennenlernen wollten. Der Schüleraustausch war lange vorbereitet: Seit 2017 besteht zwischen dem EG und der Ashford School eine im Rahmen des German American Partnership Programs geförderte Schulpartnerschaft, im Vorfeld des Besuchs fanden zahlreiche Videokonferenzen statt und die SchülerInnen arbeiteten an gemeinsamen Projekten. So waren die von Schulleiter John Hopkins sowie Ihren Lehrerinnen Karin Imhoff und Kathryn Craven begleiteten AmerikanerInnen ihren Gastfamilien schon etwas vertraut, als sie in Deutschland eintrafen.

Gemeinsam mit den EinsteinerInnen besuchten sie den Unterricht und konnten ein umfassendes kulturelles Programm absolvieren: Im Rathaus wurden sie von Bürgermeister Theo Mettenborg empfangen und konnten einen Einblick in die Stadtverwaltung gewinnen. Auch das Rhedaer Schloss wurde bei strahlendem Wetter besichtigt. In Münster hatten sie während einer englischsprachigen Stadtrallye die Gelegenheit, den mittelalterlichen Stadtkern zu erkunden, während sie in Bielefeld die Universität besuchen und dort chemische Experimente durchführten.
Da die amerikanischen Gäste besonders an der Umsetzung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) der Vereinten Nationen (auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene) interessiert waren, zeigte ihnen eine Visite im Recyclinghof Herzebrock, wie intensiv die Wiederverwertung von „Abfall“ betrieben werden kann.
Ein Höhepunkt des Besuchs war sicherlich eine Sightseeingtour nach Berlin, wo neben dem Brandenburger Tor und dem Reichstagsgebäude natürlich auch der „Checkpoint Charlie“ auf dem Programm stand.

Neben diesem „offiziellen“ Programm hatten die amerikanischen Gäste aber auch durch freundliche Aufnahme in ihren Gastfamilien und während zahlreicher Ausflüge, die sie gemeinsam mit ihren Gastgebern durchführten, Gelegenheit, das Land kennen zu lernen.

Sowohl Herr Droste als auch Herr Hopkins haben in ihren Reden bei der Abschlussfeier am vergangen Montag, dem „German-American-Evening“, deutlich gemacht, dass die Schulpartnerschaft langfristig Bestand haben und durch weitere schulische Kooperationen auch auf anderen Feldern ausgebaut werden soll.

Nun freuen sich 23 EinsteinerInnen darauf, im Juni 2019 zu einem Gegenbesuch in die kleine Stadt Ashford im US-Bundesstaat Connecticut aufbrechen zu können, um dort ihre englische Sprachkompetenz zu vergrößern und mit ihren neugewonnenen Freunden einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten zu können. Auch diesen Besuch werden die SchülerInnen durch Skype-Nachmittage, die während der von Herrn Maik Seggelmann geleiteten Bili-AG im Rahmen der Einstein-Akademie stattfinden, vorbereiten.