Wintertipps für die Mülltonne

luede_m / Pixabay

Wintertipps für die Mülltonne: Die Abfallberatung der Gemeindewerke Herzebrock-Clarholz informiert

Frostige Nächte führen leicht zu angefrorenem Abfall. Die Müllwerker geben bei der Leerung ihr Bestes. Hängt der Abfallbehälter am Müllfahrzeug, wird er mehrmals kräftig gerüttelt, damit sämtliche Abfälle aus der Tonne fallen. Ist der Inhalt jedoch eingefroren oder zu dicht aneinander gepresst, bleiben häufig Reste in der Tonne zurück.

Die Abfallberatung der Gemeindewerke Herzebrock-Clarholz hat hier einige Praxistipps, wie sich Probleme mit eingefrorenen Bio- und Restabfalltonnen verhindern lassen.

Im Winter sollte man der Biotonne möglichst nur „Trockenfutter“ geben, da nasses Material in der Tonne festfrieren kann. Nach der Leerung sollte man den Boden der Biotonne immer mit einigen Lagen Zeitungspapier oder einem Stück Karton bedecken. Bei Küchenabfällen ist es hilfreich, sie zunächst gut abtropfen zu lassen und dann einzupacken. Dazu eignen sich Zeitungspapier oder Papiertüten. Für Abfälle, die in die graue Restabfalltonne gehören, kann das Einpacken in Plastiktüten hilfreich sein, um ein Festfrieren des Mülls zu verhindern. Locker eingefüllte Abfälle frieren weniger leicht fest. Daher sollte man besonders Bioabfälle niemals in die Tonne hineindrücken.

Ist der Abfallbehälter überfüllt oder steht der Deckel längere Zeit offen, wird es bei Schnee oder Regen in der Tonne schnell nass und der Inhalt kann bei entsprechenden Temperaturen einfrieren. Deshalb ist besonders in der kalten Jahreszeit darauf zu achten, dass der Deckel der Mülltonnen immer verschlossen ist. Speziell für die Biotonne lohnt es sich, im Winter einen witterungsgeschützten Platz zu finden. Hier bieten sich Garage, Schuppen oder Hauswand an.

Sollte der Inhalt der Tonne trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einmal einfrieren, bleibt nichts anderes übrig, als selbst aktiv zu werden und die Abfälle mit einem Spaten oder Besenstiel aufzulockern. Ansonsten verbleibt der Müll dann in der Tonne bis zum nächsten regulären Abfuhrtermin. Denn die Entsorger fahren kein zweites Mal an. Verantwortlich sind grundsätzlich die Bürgerinnen und Bürger selbst, nicht der Abfuhrunternehmer. Die Gemeindewerke bitten um Verständnis, dass Abfuhrunternehmer in diesen Fällen nicht nachfahren.