Winterwanderung der Hubertusschützen

Bei winterlichem Wanderwetter ging es durch Feld und Flur zum Schützenheim nach Heerde.

Zu ihrer alljährlichen Winterwanderung hatte die Schützenbruderschaft St. Hubertus Clarholz-Heerde am 02. Februar eingeladen.

120 Vereinsmitglieder, Freunde und Gäste, darunter auch zahlreiche Kinder, hatten sich am Kabelwerk B64 in Hemfeld eingefunden. Der 2. stellvertretende Brudermeister Martin Grundmann hieß alle Teilnehmer bei Winterwetter herzlich willkommen, wobei er neben dem Clarholzer Ortsvorsteher Franz-Josef Tegelkamp eine stattliche Abordnung der befreundeten Herzebrocker Schützengilde mit den Vorsitzenden Jochen Heitmann, Norbert Wöstmann und Chantal Eltner sowie dem kompletten Thron um Königin Vanessa Tophinke begrüßen konnte.

Zunächst aber gab es eine intensive Einweisung in das Kabelwerk B64. Der Hausherr selbst, Ludger Westkämper, bei den Gilde-Schützen kein Unbekannter, erläuterte die Historie der Gebäude und die seit 2012 getroffenen einzelnen baulichen Maßnahmen in dem Gebäudekomplex und informierte über die ansässigen Firmen. Sehr kompetent und fachlich versiert erfuhren die Wanderer alles Wissenswerte über die Werkhalle mit ihren Nutzungsmöglichkeiten, den Tagungsraum, die Oldtimer-Herrichtung und die Motorrad-Manufaktur. Auch das kürzlich auf dem Gelände neu eröffnete Restaurant „Steak und mehr“ mit dem Leiter Timo Rücking fand großes Interesse der Zuhörer.

Mit guten Eindrücken versorgt ging es anschließend auf die etwa 8 km lange Wanderstrecke, die zunächst von Hemfeld zum Hof von Schützenbruder Thomas Nienaber im Oelkerort führte, wo warme und kalte Getränke warteten. Nach einer kurzen Pause ging die Wandertour weiter zum „Königshof“ von Petra und Wilfried Westermann im Heerder Birkenvenn, wo der Versorgungswagen der Familie Witt wieder wartete, um die Wanderer zu stärken.

Die letzte Etappe führte dann zum Zielpunkt, dem Schützenheim in Clarholz-Heerde. Hier stießen auch die Heerder Majestäten, Christian und Sarah Gerdhenrich, zur Wandergruppe. Nach dem belebenden Marsch an der frischen Luft bei wahrlich winterlichem Wetter mit Regen, Schneeregen und Schnee war das traditionelle Grünkohlessen dort in gemütlicher Runde der krönende Abschluss eines gelungenen Tages. Das Organisationsteam um Regina und Adrian Witte sowie Martin Grundmann hatte für diesen Nachmittag gute Arbeit geleistet und erntete dafür auch von den Wanderern viel Lob und Anerkennung