Städtebauliches Entwicklungskonzept für den Ortskern Herzebrock

Debusstraße mit Blick in Richtung Paul-Craemer-Platz im Ortsteil Herzebrock. Bild: Christopher Große-Cossmann

Städtebauliches Entwicklungskonzept für den Ortskern Herzebrock. Bestandsanalyse und Bürgerbeteiligung machen den Anfang.

Nachdem im Ortskern Clarholz seit mehreren Jahren Baumaßnahmen mit Hilfe von Städtebaufördermitteln durchgeführt werden, soll es demnächst auch in Herzebrock entsprechende Maßnahmen geben.

In Clarholz war die Voraussetzung für die Aufnahme in die Städtebauförderung die Aufstellung des Integrierten Handlungskonzepts Clarholz (IHK) im Jahr 2012. Um auch im Ortsteil Herzebrock Maßnahmen mit Hilfe der Städtebauförderung realisieren zu können, hat der Rat der Gemeinde Herzebrock-Clarholz die Aufstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für den Ortskern Herzebrock beschlossen.

Den Anfang zur Umsetzung des Konzepts macht eine Bestandsanalyse. Dazu werden ab Montag, 4. März Mitarbeiter der beiden Planungsbüros „Stadtplanung und Kommunalberatung Tischmann Loh Stadtplaner PartGmbB“ aus Rheda-Wiedenbrück und die „Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG“ (DSK) aus Bielefeld in Herzebrock unterwegs sein, um die örtlichen Gegebenheiten konkret in Augenschein zu nehmen. Dabei schauen sich die Fachleute beispielsweise Wohnbebauung, Park- und Fahrradabstellplätze, Baumbestand und Siedlungsstrukturen an. Die Klosteranlage, der Friedhof und der Festplatz sind ebenfalls Bestandteil der Analyse. Die Stärken und Schwächen des öffentlichen Raums werden dabei auch fotografisch festgehalten.

Parallel steuert die Verwaltung umfangreiche Daten über bereits erfolgte Sanierungsmaßnahmen, Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftsstrukturen, Kultur- und Festveranstaltungen, Vereinslandschaft, Tourismus und weitere relevante Kennzahlen bei.

Die Ergebnisse der Bestandsanalyse sollen der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Am Dienstag, 21. Mai um 19 Uhr wird es in der Mensa der von-Zumbusch-Gesamtschule eine Veranstaltung zur Bürgerbeteiligung geben.