Herzebrock-Clarholz soll erblühen!

Streuobst- und Wildblumenwiesen

Schon lange habe ich die Idee und den Wunsch, die ein oder andere Streuobst- oder Wildblumenwiese anzulegen. In der Theorie habe ich schon sehr viele Informationen und Tipps gesammelt. Nur wie soll ich es in die Praxis umsetzen? In meinem heimischen Garten sind schon Obstbäume gepflanzt und die Fläche einfach zu klein um mehr daraus zu machen. Gespräche im Bekannten- und Verwandtenbereich haben auch zu keinem großen Erfolg geführt. Zwei Dinge haben mich dann bewegt genau diesen Weg zu gehen. Zum einen das Crowdfunding der Volksbank Bielefeld-Gütersloh „VIELE SCHAFFEN MEHR“ und zum anderen die schwedische Umweltaktivisten Greta Thunberg. Ein einzelner Mensch kann doch etwas bewirken, man muss sich nur trauen und an die Öffentlichkeit gehen.

Also hier und heute der Aufruf an die Landwirte, an Grundbesitzer, an die Gemeinde Herzebrock-Clarholz, die Stadtwerke Gütersloh und alle Interessenten – Wer hat eine Fläche für die Anpflanzung von alten Obst- und Blühbäumen?

Ein Aufruf an alle Landschaftsgärtner, Baumschulen, Agrarbetriebe, Genossenschaften und Unterstützer – Wer kann uns durch Spenden finanzieller Art oder mit Bäumen und Saatgut unterstützen?

Ein Aufruf an alle Interessierten – Wer hat Lust und Zeit einfach mal mitzumachen? Bäume pflanzen und pflegen, Wildblumenwiesen anlegen und zu hegen, sich an der Natur zu erfreuen?

Wer sind wir? Noch bin ich mit meiner Idee relativ alleine. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht so bleibt und der ein oder andere Interessent genauso denkt und mitmacht. Wenn sich erst einmal eine kleine Gruppe gefunden hat, möchte ich einen Verein gründen mit der Gewissheit – viele schaffen mehr. Ist diese Hürde geschafft und die Gemeinnützigkeit anerkannt, wird es auch für die Unterstützer noch interessanter und Spenden können steuerlich abgesetzt werden.

Der Atom- und Kohleausstieg dauert Jahrzehnte. Die Elektromobilität ist zum einen auch umstritten und zum anderen noch in den Kinderschuhen. Die meisten Kreuzfahrtschiffe fahren auch weiterhin mit Schweröl. Wie lange können wir uns all dieses leisten? Wie lange toleriert diese eigentlich doch wunderbare Welt noch unser Handeln?
Ich möchte nicht länger warten, sondern jetzt hier und heute starten.

Vielleicht können wir schon im Herbst 2019 die ersten Streuobstwiesen anlegen und schon mit dem Atomausstieg 2022 blühen die ersten Bäume und Wiesen, die ersten Äpfel, Birnen und
Pflaumen hängen am Baum und die Wildbienen und andere Insekten kehren zurück. Und noch weit vor dem Kohleausstieg 20xx ist Herzebrock-Clarholz bunter denn je und auch unsere Kinder und Enkel erfreuen sich an der Natur.

Gemeinsam schaffen wir mehr – macht also mit!

Kontaktmöglichkeiten:
Jochen Ostfechtel
Tecklenburger Weg 58
33442 Herzebrock-Clarholz
Email: streuobstwiesen@ostfechtel.de
Tel.: 01525/40 44 752
Gerne auch per WhatsApp, FB oder über info@herzeblog.de