Feuerwehr Herzebrock-Clarholz sammelt tote Fische in der Ems

Nach dem großen Fischsterben in der Ems haben am gestrigen Mittwoch auch die Freiwillige Feuerwehr Herzebrock-Clarholz, Löschzug Quenhorn zusammen mit der DLRG Rheda-Wiedenbrück bei dem Einsammeln der toten Fische auf der Ems geholfen. Betroffen sind tausende Fische, unter anderem Rotaugen, Schleien, Karpfen, Welse und Aale.

In einem Teilstück der Ems von der Gütersloher Strasse bis hin zur Groppeler Strasse waren die Ehrenamtlichen über mehrere Stunden bei den sehr hohen Außentemperaturen mit dem Rettungsboot des Löschzuges Quenhorn im Einsatz.

Auf einem anderen Teilstück beförderte das THW (Technische Hilfswerk) zwischen Rheda-Wiedenbrück und Herzebrock-Clarholz mit einer Pumpe das Flusswasser aus der Ems heraus und wieder herein, um so mehr Sauerstoff in den Fluss zu bekommen.

Die genaue Ursache für das massenhafte Fischsterben in der Ems ist zwar noch unklar, aber die Auswertung der Wasserproben durch das Landesamt für Natur und Umweltschutz (LANUV) hat ergeben, dass der Sauerstoffgehalt im Fluss zu niedrig ist. Die Frage ist nun, ob das Problem von uns Menschen verursacht ist.