Waschbären in Clarholz

Diese beiden putzigen Tiere hat Marion Rippert in der vergangenen Woche in Clarholz fotografiert. Sehen ja putzig aus die beiden. Doch wo leben sie und was bedeutet das für uns?

Laut NABU fordern die einen seine Wiederausrottung in Deutschland und somit eine vehemente Bejagung, andere dagegen sind der Auffassung, dass der Waschbär mittlerweile zu unserer heimischen Tierwelt dazugehört und somit das Recht auf eine friedliche Existenz hat.

Um dem Besucher den Zugang und Aufenthalt in Eurem Haus nicht allzu leicht zu machen, sollten nach  NABU folgende Hinweise beachtet werden:

  • Schneidet Bäume und Sträucher, die an oder über das Dach reichen, großzügig zurück
  • Bringt glatte Blechmanschetten (1 m hoch, 1 m breit) über den Fallrohren der Regenrinne an
  • Lasst ein starkes Metallgitter auf dem Schornstein anbringen
  • Verschließt mögliche Einstiege konsequent und mit soliden Baumaterialien
  • Verschließt nachts die Katzenklappe

Damit es gar nicht erst soweit kommt, dass der Waschbär bei Euch im Garten zum Dauergast wird, können folgende Tipps weiterhelfen:

  • Bewahrt Mülltonnen und Abfälle unzugänglich auf oder sichert Behältnisse mit starken Spanngummis. Stellt die Mülltonnen nach Möglichkeit mindestens einen halben Meter von Zäunen, Mauern und Zweigen entfernt auf
  • Werft Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Brot und Obst nicht auf den Kompost, Garten- und Gemüsereste sind hingegen unproblematisch
  • Hinterlasst keine Nahrungsreste in öffentlichen Papierkörben
  • Futter für Haustiere nicht über Nacht im Garten oder auf der Terrasse belassen

Grundsätzlich gilt: Durch umsichtiges Verhalten ist ein friedliches Neben- und Miteinander von Mensch und Waschbär möglich.