Drei (neue) Wanderwege durch Herzebrock-Clarholz

Neuer Flyer zu Wandern in und um Herzebrock-Clarholz: Prälatenweg optimiert und neue Rundwege um die Klosteranlagen.

Seit Jahren gibt es in Kooperation mit der Stadt Harsewinkel den Prälatenweg, der die Klosteranlagen in Clarholz und Herzebrock sowie das Kloster Marienfeld verbindet.

Aktuell wird der rund 32 Kilometer lange Wanderweg hinsichtlich der Streckenführung, Markierung und Wegweisung optimiert. Und da nicht jeder die ganze Strecke auf einmal laufen möchte, gibt es jetzt in und um Herzebrock-Clarholz zusätzlich zwei neue, kürzere Rundwanderwege.

Ein neuer Flyer dazu liegt im Rathaus Herzebrock-Clarholz zum Mitnehmen aus. Die Wege kann man sich auch über den Teutonavigator im Internet herunterladen.
www.teutonavigator.com

Den Rahmen der Neuerungen bietet das EFRE-Projekt (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) „Zukunftsfit Wandern im Teutoburger Wald“, das seit September 2016 federführend vom Teutoburger Wald Tourismus in der gesamten „Wanderregion Teutoburger Wald“ und auf Ebene des Kreises Gütersloh von der Pro Wirtschaft Gt koordiniert wird.

„Über das Projekt haben wir gemeinsam mit der Stadt Harsewinkel den Prälatenweg überarbeiten sowie den etwa acht Kilometer langen Weg „Clarholzer Klosterwälder“ komplett neu konzipieren können“, informiert Anja Valentien, im Rathaus für Tourismus und Marketing zuständig. „Diesen Schwung hat die Gemeinde dann gleich für einen weiteren, rund fünf Kilometer langen Rundweg namens „Herzebrocker Klosterwälder“ genutzt“ ergänzt sie. Die Rundwege sind schon mit Logo-Aufklebern entlang der Strecken markiert.
Auch Bürgermeister Marco Diethelm freut sich über die neuen Wanderwege. „Am Wochenende mit Freunden und Familie oder für Gäste. Die Wege sind nicht zu lang und nicht zu kurz: ein toller Mehrwert für die Gemeinde.“

Den neuen Wanderflyer gibt es im Rathaus Herzebrock-Clarholz.

Clarholzer Klosterwälder
Der etwa acht Kilometer lange Rundweg verläuft teilweise auf dem Prälatenweg. Das ehemalige Prämonstratenserkloster in Clarholz bietet sich an, um von dort aus zu starten und die Runde auch wieder zu beenden. Einkehrmöglichkeiten, bei schönem Wetter auch mit Außengastronomie, gibt es direkt am Kirchplatz. Der Weg ist recht einfach zu laufen, abwechslungsreich über Waldwege und Straßen, aber nicht unbedingt Kinderwagentauglich. Wer in nördlicher Richtung startet, wird am Ende der Tour mit einem schönen Alleeblick auf das Kloster belohnt.

Herzebrocker Klosterwälder
Im Mittelpunkt steht die Anlage der ehemaligen Benediktinerinnenabtei mit ihrem rekonstruierten Garten und dem sehenswerten Kirchplatz nebendran. Mit etwa fünf Kilometern ist der Weg eine entspannte Variante, in Teilen auf der Strecke des Prälatenwegs zu wandern. Die Klosteranlage ist das Highlight des Wegs. Interessant mag aber auch der Abschnitt durch den fürstlichen Friedwald sein. Insgesamt wechseln sich kurze Straßenabschnitte mit längeren Strecken durch den Wald ab.

Der Prälatenweg verbindet drei ehemalige Klöster in zwei Orten miteinander. Keine Berge oder tiefe Täler – aber die Gesamtlänge von etwa 32 Kilometren will auch im Flachland erstmal erwandert sein. Die Ortskerne in Herzebrock und Clarholz mit den ehemaligen Klöstern und den wunderschönen Gartenanlagen sowie das Kloster Marienfeld sind die Höhepunkte des Prälatenwegs. Doch die Strecke ist auch sonst recht abwechslungsreich. Auf Waldboden unter Bäumen entlang, über die Ems, auf Sand, über asphaltierte Straßen, durch Wohngebiete und oftmals mit weitem Blick über Wiesen und Felder ostwestfälischer Landwirtschaft.