Realitätsgetreue Übung der Feuerwehr Herzebrock-Clarholz

Am vergangenen Samstag hatte die Freiwillige Feuerwehr Herzebrock-Clarholz erstmals die Möglichkeit, Übungen am Außengelände des Instituts der Feuerwehr NRW in Münster (IdF), Deutschlands größte Trainingsanlage für Feuerwehren, durchzuführen.

Unter der Leitung des Clarholzer Löschzugführers, Peter Hagemann, machten sich am frühen Samstagmorgen 30 Mitglieder aller 4 Löschzüge der Gemeinde Herzebrock-Clarholz auf den Weg nach Münster.
Als Einstieg in den Tag galt es mehrere kleinere Einsatzszenarien, wie zum Beispiel unterschiedliche Zimmerbrände, Verkehrsunfälle oder einen Betriebsunfall in einer Autowerkstatt mit ein bis zwei Fahrzeugbesatzungen abzuarbeiten.
Im Laufe des Tages wurden die Einsatzszenarien durch die beiden Ausbilder des IdF anspruchsvoller gestaltet, sodass im zweiten Teil des Tages die Übungen für einen gesamten Löschzug auf dem Programm standen.
In diesem Rahmen wurden zum Beispiel ein Tiefgaragenband oder ein Feuer im dritten Obergeschosses eines Mehrfamilienhauses mit sechs vermissten Personen erfolgreich gemeistert.

Um die Übungen realitätsgetreu darzustellen, wurden hierfür unter anderem die Gebäude komplett verraucht und zur Simulation von Verletzten auf spezielle Übungspuppen zurückgegriffen, welche mit einem Gewicht von 80kg bewusstlose Personen möglichst realistisch darstellen und den Mitgliedern der vier Löschzüge einige Schweißperlen auf die Stirn trieben.
Bei allen Übungen wurden die Fahrzeugbesatzungen mit Mitgliedern aller Löschzüge bunt gemischt, um so die bereits bestehende gute Zusammenarbeit weiter zu stärken und die gemeinsamen Abläufe weiter zu festigen und automatisieren.
Nach 10 unterschiedlichsten Übungen ging es dann für die 30 Feuerwehrkräfte am frühen Samstagabend wieder zurück in die Heimat.