Kontaktverbote auch am 1. Mai

Kontaktverbote in Herzebrock-Clarholz bestehen auch am 1. Mai: Bürgermeister trägt landesweite Regelungen mit.

Der Bürgermeister in Herzebrock-Clarholz, Marco Diethelm, äußert sich zur aktuellen Situation der Gemeinde. „Unser Ordnungsamt konnte feststellen, dass die Verordnungen des Landes NRW eingehalten wurden. Aufgrund dieser vorbildlichen Mitarbeit der Bürgerinnen und Bürger sind in den letzten Tagen keine neuen laborbestätigten Infektionen in der Gemeinde hinzugekommen. Das freut mich sehr. Vielen Dank dafür! So können wir alle bestehenden und geplanten Lockerungen des Landes Nordrhein-Westfalen komplett mittragen.“ Aufgrund der momentanen Lage vor Ort, sind für Herzebrock-Clarholz keine höheren Schutzziele mit tiefergreifenden Einschränkungen als auf Landesebene vorgesehen.

Die neuen Reglungen mit eventuellen Lockerungen werden aber erst ab dem 4. Mai gelten. Das bedeutet, dass am 1. Mai weiterhin ein Kontaktverbot im öffentlichen Raum besteht.

Die Landesregierung NRW appelliert nach wie vor, private Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Größere Treffen bleiben, auch mit Abstand, verboten. „Hier muss das Ordnungsamt Herzebrock-Clarholz auch einschreiten“, unterstreicht der Bürgermeister und ergänzt: “Es ist aber absolut legitim, dass sich Ihre Kinder einzeln mit ihrem besten Freund treffen.“

Die Polizei Gütersloh wird am Freitag (01.05.2020) kreisweite Kontrollen zum Maifeiertag durchführen. Ein besonderes Augenmerk liegt in diesem Jahr auf den bestehenden Schutzmaßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz. Hier werden hinsichtlich der Einhaltung der Vorgaben der Coronaschutzverordnung nicht nur die bekannten regionalen Ausflugsziele, wie u.a. die Dalkeauen in Gütersloh, im Fokus verstärkter Kontrollen sein. Es gilt weiterhin verbindlich die Kontaktbeschränkungen zu befolgen. D.h. der Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten. Hierbei darf sich eine Person mit nur einer weiteren, nicht im Haushalt lebenden Person, engen Verwandten oder im Kreise der Angehörigen des eigenen Hausstandes in der Öffentlichkeit aufhalten. Die Polizei Gütersloh wird Verstöße gegen diese Beschränkungen laut des Bußgeldkatalogs konsequent ahnden. Neben den Kontrollen zur Einhaltung der Coronaschutzverordnung stehen auch in diesem Jahr anlassbezogene Alkohol- und insbesondere Jugendschutzkontrollen auf der polizeilichen Agenda. Bitte beachten Sie, auch die Fahrt mit dem Fahrrad unter Alkoholeinfluss kann unter Umständen bis zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Für den Gesetzgeber gilt ein Fahrradfahrer ab einem Alkoholgehalt von 1,6 Promille als absolut fahruntüchtig. In diesen Fällen wird ein Strafverfahren eingeleitet. Unterhalb der Grenze von 1,6 Promille kann er bestraft werden, wenn er in einen Unfall verwickelt ist oder Ausfallerscheinungen (Schlangenlinien, Unsicherheiten beim Fahren) auftreten.