75 Jahre nach Kriegsende

Kränze in Herzebrock-Clarholz niedergelegt. 

Am 8. Mai, 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, haben Vertreter der Schützengilde Herzebrock sowie der Soldatenkameradschaft Clarholz gemeinsam mit dem Bürgermeister Marco Diethelm Kränze an den Kriegsgräbern der Gemeinde niedergelegt.

Jochen Heitmann, der Vorsitzende der Schützengilde Herzebrock sieht seinen Verein dem Brauchtum verpflichtet. „Die Tradition der Schützen hat ihren Ursprung im Soldatenleben. Tage wie dieser sind wichtig, um daran zu erinnern, dass es nie wieder einen Weltkrieg geben darf“.

Bildunterschrift: Bürgermeister Marco Diethelm sowie der stellvertretende und der Erste Vorsitzende der Schützengilde Herzebrock, Norbert Wöstmann und Jochen Heitmann (von links nach rechts), im Gedenken an die gefallenen Soldaten auf dem Friedhof in Herzebrock.

Auch auf dem Gräberfeld der Zwangsarbeiter und deren Kindern, die im zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1945 nach Deutschland verschleppt wurden und in Herzebrock starben, wurde ein Kranz zum Gedenken niedergelegt.

In Clarholz legten der Zweite Vorsitzende der Soldatenkameradschaft Clarholz, Burkhard Henne und der Schriftführer Robert Morrison einen Kranz nieder. Henne verweist darauf, dass auch Clarholz Kriegstote zu beklagen hat.

Bürgermeister Marco Diethelm sowie der stellvertretende und der Erste Vorsitzende der Schützengilde Herzebrock, Norbert Wöstmann und Jochen Heitmann (von links nach rechts), im Gedenken an die gefallenen Soldaten auf dem Friedhof in Herzebrock.
Bürgermeister Marco Diethelm, Schriftführer Robert Morrison und der Zweite Vorsitzende der Soldatenkameradschaft Clarholz, Burkhard Henne (von links nach rechts) nach der Kranzniederlegung auf dem Friedhof in Clarholz.