Bau eines Wasserspielplatzes

Im Sommer ist Wasser bei Kindern immer besonders beliebt. Sobald Kinder mit fließendem Wasser spielen, Staudämme bauen und mit den Fingern im Matsch wühlen können, gibt es viele leuchtende Kinderaugen. Es gilt die Faustregel: Je dreckiger man wird, desto mehr Spaß hat man gehabt.

Es ist aber oft im heimischen Garten aus Platzgründen nicht machbar, einen Wasserspielplatz für die Kleinen einzurichten bzw., nicht jeder hat einen Garten/Balkon vor der Haustür.

Wir finden auf das Abenteuer Natur sollen die Kinder trotzdem nicht verzichten. Spielen im Grünen ist so wichtig für den Nachwuchs.

Für Kinder ist Natur, dass wo sie selbst aktiv sein dürfen, ihren Interessen nachgehen und in ihrem eigenen Tempo Erfahrungen sammeln, forschen, spielen und entdecken können.

Besondere Begeisterung bei Kindern rufen meist Wasserspielanlagen, hervor. Die Naturspielanlagen, in denen Wasser durch Leitungen läuft und Räder in Bewegung setzt, lädt mit seinem fantasievoll angelegten Sandstrand zum Planschen, Matschen und Wasserstauen ein.

Die UWG ist davon überzeugt, dass ein Wasserspielplatz in der Gemeinde fehlt und dieser Anziehungspunkt Nummer eins im Sommer würde, dies bestätigen auch die Zahlreichen Kommentare zu unsrem Fotowettbewerb. Hier wurde von den Bürgern und Bürgerinnen vermehrt auf die fehlenden Spielmöglichkeit für Kleinkinder hingewiesen.

Wasserspiele auf Spielplätzen sorgen bei Kindern für eine ungeahnte Faszination und sind darüber hinaus auf spielerische Weise lehrreich.

Ein Spielplatz ist auch ein Ort des Miteinanders, an dem Kinder oft ihre ersten Erfahrungen mit Gleichaltrigen machen und das gemeinsame spielen lernen können. Der Platz sei aber auch ein Ort für Eltern, die sich dort treffen können, um sich auszutauschen.

Außerdem werden den Kindern unterbewusst physikalische Zusammenhänge nähergebracht, die noch heute für wichtige Abläufe in der Welt nutzbar gemacht werden. Über Pumpen und Leitungen wird Wasser über den ganzen Spielplatz gefördert und bringt die Kinder dazu Dämme aus Sand zu bauen und stets in Bewegung zu bleiben, um dem Weg des Wassers durch die Wasserspielanlage folgen zu können.

Erfahrungen zeigen, dass diese Spielplätze besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel von Familien sind. Viele Eltern fahren in die Nachbarstädte (Rheda-Wiedenbrück oder Oelde), um an den dortigen Wasser-Spielflächen zu verweilen und ihren Kindern ein abwechslungsreiches Spielangebot zu ermöglichen.

Wir beantragen die Erweiterung des ISEK Programms um den Bau eines kindersicheren Wasserspielplatzes in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz.

Die Liegewiese hat folgende Vorteile:

  • Hier gebe es Anschlüsse direkt zum Hallenbad
  • Hier wäre die Voraussetzung gegeben, an Trinkwasser zu kommen.
  • Hier wäre das Personal zur Prüfung der Wasserqualität direkt vor Ort.
  • Das Hallenbad hätte so auch im Sommer ein Anziehungspunkt mehr, besonders für Familien mit Kleinkindern (Da es kein Kinderbecken gibt)
  • Die Liegewiese würde mehr genutzt werden
  • Auch die direkte Nähe zur geplanten Pump-Trek Anlage ist optimal.

Evt. könnte die Wasserspielanlage zusätzlich zur ISEK-Förderung durch Hilfe von Sponsoren mitfinanziert werden.

Wir haben, um uns ausgiebig zu informieren, Kontakt mit der Stadt Rheda-Wiedenbrück aufgenommen. Diese hat uns viele Tipps zum Ablauf und der Sicherheit einer Wasserspielanlage geben.

Wir sind gespannt, wie der Ausschuss über unseren Antrag entscheidet. Trotz der momentanen Situation schauen wir nach vorne.