637 Einsatzkräfte in der Fläche unterwegs

Landrat Adenauer zur aktuellen Situation: „Wir sind einen Schritt weiter.“

Alle Wohnquartiere der Tönnies-Mitarbeiter wurden in zwei Tagen (Donnerstag und Freitag) von den mobilen Teams aus Ordnungsämtern und Polizei besucht, um die Quarantäne zu überwachen. „Das ist ein Kraftakt, den die Mitarbeiter aus den Städten und Gemeinden da gemeinsam mit der Polizei geschafft haben, ich habe Respekt, wie schnell das ging, wir sind jetzt einen Schritt weiter“, bewertet Landrat Sven-Georg Adenauer und ergänzt: „Ich bin froh, dass es keine Konflikte und auch keine Verständigungsschwierigkeiten gegeben hat.“ Das sah auch Sarah Siedschlag von der Polizei Bielefeld so; die Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern sei sehr gut gelaufen. Adenauer: „Mein Dank gilt hier der Polizei des Landes NRW, die unter der Einsatzleitung in Bielefeld mit drei Hundertschaften den Corona-Einsatz flankiert.

Der Bürgermeister der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hat am Freitagnachmittag das Corona-Testzentrum im Hangar auf dem ehemaligen Flugplatz Gütersloh besucht. Dabei konnte er sich einen guten Einblick der Lage vor Ort verschaffen und sich persönlich bei den Einsatzkräften bedanken. „Die Bundeswehr arbeitet hier hervorragend mit den regionalen Organisationen wie der Feuerwehr, dem Deutschen Roten Kreuz und auch dem technischen Hilfswerk zusammen“, beurteilt der Bürgermeister die Situation. „Wer die Gelegenheit nutzen möchte, sich kostenlos testen zu lassen, muss beim Drive-In Testzentrum keine langen Wartezeiten befürchten – zumindest bei meinem Besuch war die Lage entspannt und der Ablauf schnell und reibungslos“ so Diethelm.

Die Corona-Testungen laufen noch bis zum 3. Juli weiter. Bei Besuchen vor Ort in den Testzentren hat sich Landrat Sven-Georg Adenauer täglich informiert, die Stimmung bei den Wartenden eingefangen und sich bei den Hilfsorganisationen wie auch bei der Bundeswehr bedankt.

Insgesamt sind im Kreis Gütersloh heute 637 Kräfte (ohne Polizei) im Einsatz, darunter viele Ehrenamtlich vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser-Hilfsdienst, den Johannitern, dem Arbeiter-Samariter-Bund, vom THW und den Freiwilligen Feuerwehren. Davon kümmern sich allein 228 Männer und Frauen der Hilfsorganisationen kreisweit um Abstriche, die Verpflegung, Transporte und die Fachberatung im Krisenstab und in der Einsatzleitung. Die Bundeswehr ist mit 245 Kräften vor Ort. Das Technische Hilfswerk hat heute mit 50 Einsatzkräften den Kreis Gütersloh mit Aufgaben im Bereich Logistik und Infrastruktur unterstützt. 40 Dolmetscher sorgen für eine barrierefreie Verständigung.“