Pandemie-Bekämpfung in Herzebrock-Clarholz

Bürgermeister Marco Diethelm sowie Wilhelm Towara, Reinhard Mainka und Julia Kunte vom Ordnungsamt (von rechts nach links) sind froh über die professionelle Unterstützung durch private Sicherheitsunternehmen bei den Kontrollen der Quarantänemaßnahmen in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz.
Bürgermeister Marco Diethelm sowie Wilhelm Towara, Reinhard Mainka und Julia Kunte vom Ordnungsamt (von rechts nach links) sind froh über die professionelle Unterstützung durch private Sicherheitsunternehmen bei den Kontrollen der Quarantänemaßnahmen in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz.

Sicherheitsdienst unterstützt Ordnungsamt.

Seit dem 24. Juni befindet sich der Kreis Gütersloh im erneuten Lockdown. Auch die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ist besonders betroffen. Zurzeit stehen rund 400 Personen aus dem Arbeitsumfeld der Firma Tönnies plus Familien und weitere Kontaktpersonen unter Quarantäne. Über 20 Unterkünfte stehen dabei im besonderen Fokus der Kontrollen. Darüber hinaus wurde im Industriegebiet ein leerstehendes Gebäude zur Unterbringung von Quarantäneverweigerern aus dem Kreis Gütersloh eingerichtet.

„All diese Umstände erfordern einen hohen personellen und zeitlichen Einsatz der Verwaltung“, erklärt Bürgermeister Marco Diethelm. Einsatzkräfte der Polizei und Personal aus der Verwaltung waren mehrfach als mobile Teams in Schutzausrüstung zur Kontrolle der unter Quarantäne gestellten Personen in Herzebrock-Clarholz unterwegs. „Personalien aufnehmen, die Menschen über die Situation informieren und fragen, ob Hilfe benötigt wird, gehört dabei zu den Aufgaben“ ergänzt Wilhelm Towara, Fachbereichsleiter unter anderem für Soziales und Ordnung.

Gleich zu Beginn des kreisweiten Lockdowns hat die Verwaltung zwei in Kooperation arbeitende private Sicherheitsunternehmen engagiert. Täglich sind vier von insgesamt acht Fachkräften von „amr security solutions“ aus Langenfeld und „BESURE Sicherheitsdienst GmbH“ aus Bielefeld in Zweierteams für Kontrollaufgaben im Ort eingesetzt.

Zusätzlich suchen zwei Personen aus dem Sozial- und Jugendbereich der Gemeindeverwaltung die Unterkünfte regelmäßig auf und prüfen die Verpflegung sowie die Belange der Kinder in den betroffenen Familien. Weitere Maßnahmen wie etwa die medizinische Versorgung koordiniert der Kreis Gütersloh.