Status Quo: Coronavirus im Kreis Gütersloh

11.07.2020 Nur noch ein Patient auf der Intensivstation.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 11. Juli, 0 Uhr, 2.542 (10. Juli: 2.532) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.998 (10. Juli: 1.992) Personen als genesen und 524 (10. Juli: 520) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 26,9 (10. Juli: 25,8), Stand 11. Juli, 0 Uhr. Von den 524 noch infizierten Personen befinden sich 515 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 9 Patienten (10. Juli: 10) stationär behandelt. Davon wird 1 Person (10. Juli: 3) intensivpflegerisch versorgt. Beatmet wird derzeit kein Patient (10. Juli: 1). Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (4. bis 10. Juli) wurden 24 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden keine Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI – sie ist gleichlautend zu der gestern, 10. Juli: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Corona im #KreisGütersloh – weil immer wieder Nachfragen kommen: Wann was am Standort Tönnies in Rheda-Wiedenbrück wieder in Betrieb geht, wird von der Stadt Rheda-Wiedenbrück per Pressemitteilung kommuniziert, nicht vom Kreis Gütersloh. Die Stadt hatte die Verlängerung der Schließung verfügt, daher gehen Anträge des Unternehmens auf Wiederinbetriebnahme bei ihr ein. Die Stadt prüft diese dann gemeinsam mit Land, Bezirksregierung und Kreis.

10.07.2020 Aktuelle Coronasituation: Nur noch zehn Patienten im Krankenhaus.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 10. Juli, 0 Uhr, 2.532 (9. Juli: 2.516) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.992 (9. Juli: 1.959) Personen als genesen und 520 (9. Juli: 537) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 25,8 (9. Juli: 28,8), Stand 10. Juli, 0 Uhr. Von den 520 noch infizierten Personen befinden sich 510 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 10 Patienten (9. Juli: 17) stationär behandelt. Davon werden 3 Personen (9. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 1 Person (9. Juli: 1) muss beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese Zahl wurde in Abstimmung mit dem RKI bereits am Dienstag, 7. Juli, von 21 auf 20 korrigiert.

In den vergangenen 7 Tagen (3. bis 9. Juli) wurden 27 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 3 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI – sie ist identisch mit der zum Vortag: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

 

Stigmatisierung beenden: Adenauer schreibt an Kanzler Kurz.

Urlaub in Österreich soll wieder unbeschwert möglich werden, das wünscht Landrat Sven-Georg Adenauer, der heute auch den österreichischen Kanzler Sebastian Kurz angeschrieben hat: „[…] Mich erreichen täglich viele Mails von Bürgerinnen und Bürgern meines Kreises, die sich sehr gerne zum Urlaub in die schöne Republik Österreich aufmachen würden. Diesen Wunsch haben im Übrigen auch viele Geschäftsleute aus dem wirtschaftsstarken Kreis Gütersloh (Miele, Claas, Bertelsmann, Storck, Hörmann, Nobilia, Beckhoff und andere…).Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie in diesem Sinne entscheiden würden.“

Die Einreise nach Österreich aus Deutschland sei grundsätzlich wieder uneingeschränkt möglich, mit Ausnahme von Reisenden aus dem Kreis Gütersloh. Diese müssten seit Montag, 29. Juni, ein ärztliches Zeugnis mitführen, das belegt, dass ein PCR-Test auf SARS-Cov-2 negativ ist. Dieses Attest dürfe nicht älter als vier Tage sein, so sagt es das Auswärtige Amt in den Reiseinformationen.

Die vom Robert Koch Institut täglich aktualisierte 7-Tages-Inzidenzzahl für den Kreis Gütersloh schwankt seit Tagen unter 30 und liegt heute bei 25,8. Tönnies-Mitarbeiter und deren Kontaktpersonen sind entweder in Quarantäne oder bereits genesen. Das Land Niedersachsen hatte die Reisebeschränkungen mit Geltung ab Samstag, 11. Juli, aufgehoben. „Das freut mich für unsere Bürgerinnen und Bürger, sie können nun entspannten Urlaub machen“, meint Adenauer; zuvor hatte er sich in einem Appell an verschiedene Bundesländer gewandt.

09.07.2020 Aktuelle Coronasituation: Stationäre Fälle weiter rückläufig.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. Juli, 0 Uhr, 2.516 (8. Juli: 2.487) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.959 (8. Juli: 1.941) Personen als genesen und 537 (8. Juli: 526) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 28,8 (8. Juli: 28,6), Stand 9. Juli, 0 Uhr. Von den 537 noch infizierten Personen befinden sich 520 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 17 Patienten (8. Juli: 20) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (8. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 1 Person (8. Juli: 2) muss beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese Zahl wurde in Abstimmung mit dem RKI bereits am Dienstag, 7. Juli, von 21 auf 20 korrigiert.

In den vergangenen 7 Tagen (2. bis 8. Juli) wurden 36 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 2 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Corona: Stigmatisierung beenden: Landrat bittet andere Bundesländer.

Jetzt bittet Landrat Sven-Georg Adenauer auch die Regierungschefs all der Bundesländer, die für Einreisende aus dem Kreis Gütersloh noch Restriktionen vorsehen, diese zu aufzuheben. Baden-Württemberg beispielsweise sieht vor, Menschen nur mit einem aktuellen Negativtest einreisen zu lassen, falls sie sich in den vergangenen sieben Tagen in einem Gebiet aufgehalten haben, in dem die Infektionsrate pro 100.000 Einwohner höher als 50 ist. Zudem gilt ein Beherbergungsverbot. Adenauer appelliert, die Reisebeschränkungen für Menschen aus dem Kreis Gütersloh aufzuheben. Der Landrat bat darauf hinzuwirken, „dass Gütersloher Bürgerinnen und Bürger nach der harten Zeit einen entspannten Urlaub machen können. Die Menschen aus dem Kreis Gütersloh sind die Ausgrenzung und Stigmatisierung satt.“

Die vom Robert Koch Institut täglich aktualisierte Inzidenzzahl für den Kreis Gütersloh liegt seit Tagen unter 30. Das Land Niedersachsen hat die Reisebeschränkungen gestern mit Geltung ab Samstag, 11. Juli, aufgehoben. Zuvor hatte Adenauer sich per E-Mail an die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein gewandt.

08.07.2020 Zahl der Neuinfizierten in der übrigen Bevölkerung weiterhin auf niedrigem Niveau.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 8. Juli, 0 Uhr, 2.487 (7. Juli: 2.472) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.941 (7. Juli: 1.934) Personen als genesen und 526 (7. Juli: 518) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 28,6 (7. Juli: 35,4), Stand 8. Juli, 0 Uhr. Von den 526 noch infizierten Personen befinden sich 506 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 20 Patienten (7. Juli: 22) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (7. Juli: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (7. Juli: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Diese Zahl wurde in Abstimmung mit dem RKI bereits am Dienstag, 7. Juli, von 21 auf 20 korrigiert.

In den vergangenen 7 Tagen (1. bis 7. Juli) wurden 54 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 7 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

07.07.2020 Krisenstab erläutert weiteres Vorgehen: Mobile Teams vor neuen Herausforderungen.

Das Ziel des Krisenstabs für die weiteren Testungen durch die mobilen Teams ist klar umrissen: Alle verbliebenen Haushalte, in den Beschäftige von Tönnies wohnen, regelmäßig besuchen, Abstriche machen von allen Haushaltsangehörigen und die positiv getesteten Personen isolieren. „Die Quarantäne verlängert sich sonst immer wieder. So lange, bis keiner mehr in der Haushaltsgemeinschaft ist, der sich anstecken kann“, erläutert Prof. Dr. Dr. René Gottschalk. Der Virologe und Leiter des Gesundheitsamts der Stadt Frankfurt/Main war zur Unterstützung nach Gütersloh gekommen. Landrat Sven-Georg Adenauer, Krisenstabsleiter Frank Scheffer,

Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit und Sarah Friethoff, Leitung Koordinierungsgruppe Corona, erläuterten das Vorgehen und die aktuellen Herausforderungen in einem Pressegespräch im Kreishaus.

Zur Erinnerung: Bei dem Coronaausbruch in der Firma Tönnies handelte es sich um den größten Ausbruch in Deutschland. Von 6.139 Beschäftigten, die getestet worden sind, waren 1.413 Befunde positiv, der Standort wurde geschlossen und alle Beschäftigten – egal ob positiv oder negativ getestet – wurden mitsamt ihren Haushaltsmitgliedern in eine 14-tägige Quarantäne geschickt. Als die Quarantäne begann, startete der Krisenstab mit mobilen Teams zu den Haushalten der Beschäftigten, um vor Ort zu beraten und erneut Abstriche zu machen. Dabei sind, Stand 7. Juli 10 Uhr, 14.081 Tests gemacht worden, davon waren 10,3 Prozent oder 1.372 positiv.

Am Montag, 6. Juli, ist die zweite Runde der mobilen Teams gestartet. Die Zahl der besuchenden Personen ist durch die vielen Entlassungen aus der Quarantäne auf rund 4.500 gesunken. Landrat Sven-Georg Adenauer: „Wenn es gut läuft, schaffen die Teams das in fünf Tagen.“ Alle werden erneut abgestrichen, um neue positive Fälle zu erkennen und diese isoliert unterzubringen. Durch die Anmietung der Reihenhäuser an der Töpferstraße in Gütersloh durch den Kreis und die Schaffung zweier Unterkünfte für Quarantäneverweigerer besteht dafür jetzt die Möglichkeit. Die Kommunen übernehmen die Belegung in den Quartieren – wer kommt rein? – der Kreis Gütersloh macht das Quartiersmanagement. In der Töpferstraße sind inzwischen 15 Reihenhäuser bezugsfertig inklusive bestücktem Kühlschrank. „Es war uns wichtig, dass wir die Häuser wohnlich gestalten, damit die Unterbringung dort akzeptiert wird “, erklärt Landrat Sven-Georg Adenauer. „Wir müssen alle gemeinsam uns jetzt noch in Geduld üben. Wenn wir es nun schaffen, die positiv getesteten Personen von den anderen Haushaltsmitgliedern zu isolieren, dann haben wir in vier bis sechs Wochen das Gröbste überstanden.“ Der Kreis Gütersloh hat derweil diverse Informationsmittel erstellt beziehungsweise erstellen lassen, um die Akzeptanz von Quarantänemaßnahmen bei der nicht-deutschsprachigen Bevölkerung zu erhöhen: Ein Flyer mit zahlreichen Fotos zeigt die Reihenhäuser in der Töpferstraße von innen und außen. Botschaft: Da kann man es aushalten. Ein weiterer arbeitet mit einfachen Piktogrammen und wurde in Zusammenarbeit mit dem Robert-Koch-Institut entwickelt.

Lage nahezu unverändert

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 07. Juli, 0 Uhr, 2.472 (06. Juli: 2.467) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.934 (06. Juli: 1.933) Personen als genesen und 518 (06. Juli: 513) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 35,4 (06. Juli: 50,5), Stand 7. Juli, 0 Uhr. Von den 518 noch infizierten Personen befinden sich 496 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 22 Patienten (06. Juli: 20) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (06. Juli: 6) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (06. Juli: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 20 Personen (06. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (30. Juni bis 6. Juli) wurden 74 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 6 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI – sie ist unverändert zum Vortag: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, schwankt auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis:

06.07.2020 Nächste Runde der mobilen Teams: Alle verbliebenen Adressen werden zum zweiten Mal besucht.

Die mobilen Teams sind heute zu ihrer zweiten Runde gestartet: Sie besuchen erneut Haushalte, in denen Tönniesbeschäftigte leben. Dort werden diese Personen und ihre Haushaltsmitglieder erneut abgestrichen. Die Rede ist dabei von rund 7.000 Personen und 1.100 Adressen. Am Wochenende zuvor hatten sich Teams auf die Haushalte konzentriert, in denen ausschließlich negativ getestete Personen leben, damit diese schnell raus aus der Quarantäne können.

Die mobilen Teams sind seit Montag neu zusammengesetzt: Am Wochenende hatten sich Helfer der Hilfsorganisationen Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter Unfallhilfe, Arbeiter Samariter Bunde und Malteser Hilfsdienst verabschiedet. Die Ehrenamtlichen werden jetzt ersetzt durch Kolleginnen und Kollegen des Kreises Gütersloh, die zusammen mit den Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten die Besuche machen.

Zwei neue Fälle in der übrigen Bevölkerung.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 06. Juli, 0 Uhr, 2467 (05. Juli: 2.423) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.933 (05. Juli: 1.929) Personen als genesen und 513 (05. Juli: 473) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 50,5 (04. Juli: 56), Stand 6. Juli, 0 Uhr. Von den 513 noch infizierten Personen befinden sich 450 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 20 Patienten (05. Juli: 23) stationär behandelt. Davon werden 6 Personen (05. Juli: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (05. Juli: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (05. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (29. Juni bis 5. Juli) wurden 86 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 2 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem RKI: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, schwankt auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

05.07.2020 Corona-Tests: Landrat lobt Geduld und Einsatz: Ordnungsämtern liegen erste Ergebnisse vor – das Ende der Quarantäne für viele Personen.

Die mobilen Teams haben sich beeilt: 40 Teams haben erneut die Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten besucht, in denen ausschließlich negativ getestete Mitarbeiter beziehungsweise Haushaltsangehörige leben. Bereits am Sonntag, 5. Juli, lagen erste Ergebnisse vor: Rund 1000 Befunde sind zurückgekommen, gestern wurde im Kreishaus damit begonnen, die Ergebnisse zu validieren. Bis zum Abend hofft das Team einen erheblichen Teil davon überprüft zu haben. Diese Ergebnisse – fast alle negativ – werden laufend seit Sonntag an die Ordnungsämter der Kommunen übermittelt. Die informieren dann die Personen, die die Quarantäne verlassen dürfen, informieren.

„Ich danke den Menschen für ihre Geduld und den ganzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und allen, die uns unterstützen für ihren Einsatz“, betonte Landrat Sven-Georg Adenauer. „Die mobilen Teams sind inzwischen so eingespielt, dass sie solche Hauruck-Aktionen schnell umsetzen können.“

Hintergrund der Aktion: Die negativ Getesteten benötigen nach ihrer 14-tägigen Quarantäne ein erneutes negatives Testergebnis. Nur wenn der erneute Test aller Haushaltsangehörigen negativ ist, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Von den Personen, die in bislang ausschließlich negativ getesteten Haushalten leben, war das größte Unverständnis geäußert worden, dass die Quarantäne für sie nicht automatisch nach 14 Tagen endet, wenn man die letzten 48 Stunden keine Symptome hatte. Dies steht jedoch in der entsprechenden Landesverfügung zur Quarantäne. Sie können nämlich auch nach den ersten negativen Testergebnissen noch positiv werden.

Am Sonntag besuchten die mobilen Teams dann Haushalte, die noch gar keinen Besuch hatten, weil mitunter die Adressen nicht bekannt waren. Die liegen inzwischen aber durch Hinweise von Ordnungsämtern oder von den Betroffenen selbst jetzt vorliegen. Da nicht auszuschließen ist, dass es immer noch weitere Adressen gibt, die dem Kreis nicht bekannt sind, hat der Kreis Gütersloh dafür eine eigene E-Mailadresse eingerichtet: Wer bei Tönnies oder einem seiner Subunternehmer beschäftigt ist oder mit einer solchen Person in einem Haushalt lebt und bis Sonntagabend keinen Besuch durch ein mobiles Team hatte, soll eine E-Mail schreiben an test-me@kreis-guetersloh.de

Aktuelle Coronasituation: Positiven Fälle in der übrigen Bevölkerung schwanken auf niedrigem Niveau

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 05. Juli, 0 Uhr, 2.423 (04. Juli: 2.413) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.929 (04. Juli: 1.925) Personen als genesen und 473 (04. Juli: 467) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 56 (04. Juli: 66,5), Stand 5. Juli, 0 Uhr. Von den 473 noch infizierten Personen befinden sich 450 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 23 Patienten (04. Juli: 22) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (04. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (04. Juli: 3) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (04. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (28. Juni bis 5. Juli) wurden 89 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 6 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, schwankt auf niedrigem Niveau. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kostenlose Corona-Tests: Diagnosezentrum: Einheitliche Öffnungszeiten bis 20 Uhr.

Da die Auslastung im Diagnosezentrum Flughafen in den Abendstunden nur noch gering ist, machen die Kolleginnen und Kollegen der Hilfsorganisationen und der Bundeswehr dort künftig zwei Stunden eher Feierabend. Ab Montag, 6. Juli, kann man dort mit dem Auto bis 20 Uhr vorfahren und sich testen lassen, bisher ging die Öffnungszeit bis 22 Uhr.

An folgenden drei Standorten der Diagnosezentren kann man sich kostenlos auf das Coronavirus testen lassen:

  • KVWL-Diagnosezentrum im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, täglich 8 bis 20 Uhr.
  • Kreis-Diagnosezentrum auf dem Flughafen Gütersloh, Zufahrt über Marienfelder Straße (Zeltdurchfahrt, man kann im Auto sitzen bleiben, während man auf den Abstrich wartet), täglich 8 bis 20 Uhr.
  • KVWL-Diagnosezentrum im Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh, täglich 8 bis 20 Uhr.

Für Menschen mit einer Gehbehinderung, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind, sind die Diagnosezentren in den Berufskollegs bedingt geeignet. Für sie ist der Flughafen die beste Alternative, vorausgesetzt, sie können selbst mit dem Auto dorthin fahren oder sich fahren lassen.

04.07.2020 Positive Befunde ohne Tönnies-Bezug werden weniger.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 04. Juli, 0 Uhr, 2.413 (03. Juli: 2.411) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.925 (03. Juli: 1.928) Personen als genesen und 467 (03. Juli: 462) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 66,5 (03. Juli: 76,6). Von den 467 noch infizierten Personen befinden sich 445 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 22 Patienten (03. Juli: 21) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (03. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (03. Juli: 3) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (03. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (27. Juni bis 3. Juli) wurden 101 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 3 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

Kurzbewertung in Abstimmung mit dem Robert Koch-Institut: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, ist gesunken. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

03.07.2020 Fallzahlen in der übrigen Bevölkerung schwanken.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 02. Juli, 0 Uhr, 2.411 (02. Juli: 2.388) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 1.928 (02. Juli: 817) Personen als genesen und 462 (02. Juli: 1.550) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 76,6 (02. Juli: 76,4). Von den 462 noch infizierten Personen befinden sich 441 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 21 Patienten (02. Juli: 29) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (02. Juli: 4) intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (02. Juli: 3) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (02. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (26. Juni bis 2. Juli) wurden 125 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 14 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden. Kurzbewertung in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist schwankt und ist heute niedriger als am Vortag. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die entsprechende Informationen vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Viele Fälle sind vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kreis passt Teststrategie an: Zuerst zu Haushalten mit negativ Getesteten.

Die mobilen Teams starten eine erneute Testreihe. 40 Teams besuchen zunächst schwerpunktmäßig die Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, in denen ausschließlich negativ getestete Mitarbeiter beziehungsweise Haushaltsangehörige leben. Die negativ Getesteten benötigen nach ihrer 14-tägigen Quarantäne ein erneutes negatives Testergebnis. Nur wenn der erneute Test aller Haushaltsangehörigen negativ ist, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Die Personen werden vom Ordnungsamt informiert, wann ihre Quarantäne endet. Von den Personen, die in bislang ausschließlich negativ getesteten Haushalten leben, war das größte Unverständnis geäußert worden, dass die Quarantäne für sie nicht automatisch nach 14 Tagen endet, wenn man die letzten 48 Stunden keine Symptome hatte. Dies steht jedoch in der entsprechenden Landesverfügung zur Quarantäne. Hintergrund: Sie können auch nach den ersten negativen Testergebnissen noch positiv werden. Die 40 Teams werden bereits voraussichtlich am Samstagabend diese Testreihe abschließen können.

Am Sonntag folgen dann Haushalte, die bisher in der Öffentlichkeit noch nicht im Blick waren, aber täglich dem Kreis gemeldet werden – entweder von den kommunalen Ordnungsämtern oder den Betroffenen selbst: Es gibt Adressen, unter denen Tönnies-Beschäftigte mit oder ohne Haushaltsangehörige wohnen, die noch von keinem mobilen Team aufgesucht worden sind, da die Adressen bisher nicht vorlagen. Es ist vorgesehen, dass diese bis Sonntag einen Besuch durch ein mobiles Team erhalten. Da nicht auszuschließen ist, dass es immer noch weitere Adressen gibt, die dem Kreis nicht bekannt sind, hat der Kreis Gütersloh dafür eine eigene E-Mailadresse eingerichtet: Wer bei Tönnies oder einem seiner Subunternehmer beschäftigt ist oder mit einer solchen Person in einem Haushalt lebt und bis Sonntagabend keinen Besuch durch ein mobiles Team hatte, soll eine E-Mail schreiben an test-me@kreis-guetersloh.de

Kostenlose Corona-Tests: Drei Diagnosezentren bleiben weiterhin geöffnet.

Drei Diagnosezentren bleiben weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger des Kreises geöffnet. Im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, im Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh und auf dem Flughafen in Gütersloh an der Marienfelder Straße kann man sich weiterhin kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Diagnosezentren in Halle/Westf. und Verl haben Freitagabend (3. Juli) wie vorgesehen ihren Betrieb eingestellt. Die Auslastung der Diagnosezentren insgesamt hätte einen weiteren Betrieb nicht gerechtfertigt. Aus diesem Grund hatte der Krisenstab bereits das Diagnosezentrum am Reinhard-Mohn-Berufskolleg in Gütersloh geschlossen.

Folgende Standorte bleiben vorerst geöffnet:

  • KVWL-Diagnosezentrum im Ems-Berufskolleg in Rheda-Wiedenbrück, täglich 8 bis 20 Uhr.
  • Kreis-Diagnosezentrum auf dem Flughafen Gütersloh (Zeltdurchfahrt, man kann im Auto sitzen bleiben, während man auf den Abstrich wartet), täglich 8 bis 22 Uhr.
  • KVWL-Diagnosezentrum im Carl-Miele-Berufskolleg in Gütersloh, täglich 8 bis 20 Uhr.

Für Menschen mit einer Gehbehinderung, die beispielsweise auf einen Rollator angewiesen sind, sind die Diagnosezentren in den Berufskollegs bedingt geeignet. Für sie ist der Flughafen die beste Alternative, vorausgesetzt, sie können selbst mit dem Auto dorthin fahren oder sich fahren lassen.

02.07.2020 Fallzahl in der übrigen Bevölkerung steigt tendenziell an.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 02. Juli, 0 Uhr, 2.388 (01. Juli: 2.370) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 817 (01. Juli: 812) Personen als genesen und 1.550 (01. Juli: 1.537) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 76,4 (01. Juli: 78). Von den 1.550 noch infizierten Personen befinden sich 1.521 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 29 Patienten (01. Juli: 28) stationär behandelt. Davon werden 4 Personen (01. Juli: 3) intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (01. Juli: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (01. Juli: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Kurzbewertung: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, steigt tendenziell an. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests, für die Informationen zu Symptomen und Erkrankungsbeginn vorliegen, ist offenbar asymptomatisch. Viele Fälle sind vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

01.07.2020 Zahl der positiven Fälle in der übrigen Bevölkerung schwankt.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 01. Juli, 0 Uhr, 2.370 (30. Juni: 2.335) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 812 (30. Juni: 785) Personen als genesen und 1.537 (30. Juni: 1.529) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 78 (30. Juni: 86). Von den 1.537 noch infizierten Personen befinden sich 1.509 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 28 Patienten (30. Juni: 29) stationär behandelt. Davon werden 3 Personen (30. Juni: 3) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (30. Juni: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (29. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (24. bis 30. Juni) wurden 120 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 25 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden. Kurzbewertung in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, schwankt. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests ist offenbar asymptomatisch. Zurzeit ist der Anstieg vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kreis Gütersloh Info zur Quarantäneverfügung des MAGS

„Positiv getestete Personen, die die Quarantänezeit von 14 Tagen seit dem Test hinter sich haben, dürfen die Quarantäne verlassen, wenn Sie 48 Stunden keine Symptome haben. Sie kriegen eine entsprechende Bescheinigung, die durch die örtlichen Ordnungsämter zugestellt wird.

Für negativ getestete Personen endet die Quarantäne nicht automatisch nach 14 Tagen! Sie können trotz des negativen Tests noch positiv werden. Dabei haben sie nicht unbedingt Symptome. So ist es zum Beispiel in einem dreiköpfigen Haushalt möglich, dass alle negativ getestet wurden, dann aber eine Person unerkannt positiv wird und die anderen ansteckt. Deshalb kann die Quarantäne für den Haushalt erst aufgehoben werden, wenn in der Wohnung 14 Tage lang niemand infiziert war und ein Test am Ende der 14-tätigen Quarantäne wieder für alle ein negatives Ergebnis zeigt. Die Quarantäne ist dann erst zu Ende, wenn das Ordnungsamt eine entsprechende Bescheinigung zustellt. Der  Krisenstab wird versuchen, beim Einsatz der mobilen Teams, die seit heute ihre nächste Test-Runde machen, diesem Umstand Rechnung zu tragen.“

30.06.2020 Bewertung unverändert: Fallzahlen in übriger Bevölkerung steigen weniger stark an.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 30. Juni, 0 Uhr, 2.335 (29. Juni: 2.286) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 785 (29. Juni: 772) Personen als genesen und 1.529 (29. Juni: 1.493) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der letzten 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh 86 (29. Juni 112,6). Von den 1.529 noch infizierten Personen befinden sich 1.500 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden der-zeit 29 Patienten (29. Juni: 34) stationär behandelt. Davon werden 3 Personen (29. Juni: 8) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (29. Juni: 3) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (29. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen (23. bis 29. Juni) wurden 109 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt. Am Vortag wurden 14 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden. Kurzbewertung: Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, steigt weniger stark an. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests ist offenbar asymptomatisch. Zurzeit ist der Anstieg vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag, nach Städten und Gemeinden im Kreis: Täglich um 0.00 Uhr wird ein neuer Datenstand generiert. Diese Daten werden qualitätsgesichert, formatiert, analysiert und interpretiert und täglich um 15 Uhr veröffentlicht.

Kinderbetreuung im Kreis Gütersloh: Elternbeiträge entfallen auch im Monat Juli.

Wie in den vergangenen drei Monaten müssen Eltern auch im Juli keine Beiträge für die Kinderbetreuung in Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegen sowie Spielgruppen zahlen. Die Regelung gilt auch für Familien, die eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Der Kreistag stimmte dem Beschluss für die Aussetzung der Beiträge in einer Sondersitzung am 23. Juni zu.

Am 17. Juni veranlasste der Kreis Gütersloh die Schließung aller Schulen und Kitas nach dem Ausbruchsgeschehen bei der Firma Tönnies, um eine Ausbreitung des Coronavirus in die Bevölkerung zu vermeiden.

Im aktuellen Kindergartenjahr besuchen etwa 7.700 Kinder die insgesamt 111 Kitas und 180 Kindertagespflegestellen im Kreis. Für das Jugendamt des Kreises Gütersloh geht es dabei um eine Summe von rund 700.000 Euro pro Monat. Von diesen Ertrags- und Einzelausfällen auf kommunaler Ebene wird das Land für die Monate von April bis Juni 50 Prozent, also etwa 350.000 Euro, übernehmen.

Große Unterschiede bei Quarantänebedingungen: „Versorgung durch die Subunternehmer muss besser werden“

Der Kreis Gütersloh hat die Subunternehmer eindringlich aufgefordert, ihren Versorgungsauftrag im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht wahrzunehmen – das war in der vergangenen Woche. Signifikante Verbesserungen könne man seitens der Einsatzleitung aber nicht feststellen. Hintergrund ist der Umstand, dass die Subunternehmer für die Versorgung der Beschäftigten zuständig sind, die bei ihnen angestellt sind. Bei einem Termin mit den Subunternehmern wurde die Erwartungshaltung des Kreises Gütersloh mehr als deutlich formuliert. Der Kreis Gütersloh informierte die Subunternehmer noch einmal ausführlich über die Verfahrensweise, etwa Anforderung und Abholung der Versorgungspakete. Es wurde ebenfalls festgelegt, dass die Subunternehmer ihre Auslieferungen an ihre Mitarbeiter in Quarantäne zu dokumentieren und Ansprechpartner, die für die Versorgung zuständig sind, zu nennen haben. Am Ende sagten alle Subunternehmer zu und dokumentierten mit einer Unterschrift, ihren Versorgungsauftrag wahrnehmen zu wollen. Dennoch ist die Versorgung nicht spürbar besser geworden.

Die Einsatzleitung koordiniert alle Operationen, setzt die Einsatzkräfte ein und kümmert sich mit Unterstützung der Hilfsorganisationen und des THW beispielsweise auch um die Notversorgung. „Die Versorgung der Subunternehmer muss klar besser werden“, fordert jetzt Landrat Sven-Georg Adenauer. Es könne nicht sein, dass das Unternehmen zunächst angekündigt habe, die Versorgung der Tönnies-Mitarbeiter zu übernehmen und nun 60 Einsatzkräfte vom Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, den Johannitern und des THWs im Dauereinsatz sind. „Gut läuft es unseren Informationen nach bei denjenigen, die direkt bei Tönnies angestellt sind. Gute Waren, tolle Logistik“, erzählt Adenauer. Dass das System der Subunternehmer jetzt für viele auch in der Quarantäne mit Nachteilen für Menschen verbunden sei, ärgere ihn. Darüber hinaus erreichen den Krisenstab immer wieder teils groteske Details vom Umgang der Subunternehmer mit den in Quarantäne lebenden Angestellten und deren Haushaltsangehörigen. Einige davon wurden an die Polizei zur weiteren Veranlassung weitergeleitet beziehungsweise die Subunternehmer direkt darauf angesprochen.

29.06.2020 Zahl der positiven Tests in der übrigen Bevölkerung steigt weniger stark an.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. Juni, 0 Uhr, 2.286 (28. Juni: 2.250) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 772 (28. Juni: 759) Personen als genesen und 1.493 (28. Juni: 1.470) als noch infiziert. Von diesen 1.493 Personen befinden sich 1.459 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 34 Patienten (28. Juni: 27) stationär behandelt. Davon werden 8 Personen (28. Juni: 5) intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (28. Juni: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (28. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen, 22. bis 28. Juni, wurden 100 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt, also bei denen, die keinen direkten Bezug zu der Firma Tönnies haben. Am Vortag wurden 10 Fälle berichtet, die aktuell als Fälle in der übrigen Bevölkerung gewertet werden.

In den beiden Diagnosezentren der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg und am Ems-Berufskolleg sind bis heute, 29. Juni, 7.541 Tests gemacht worden. Von diesen Tests liegen bislang 5.677 Befunde vor, 23 davon sind positiv. Aus den Diagnosezentren des Kreises Gütersloh, die unter anderem von der Bundeswehr unterstützt werden (Flughafen Gütersloh, Reinhard Mohn Berufskolleg, Gesamtschule Verl, Berufskolleg Halle) liegen bis heute, 29. Juni, 5.916 Befunde vor, davon ist kein einziger positiv.

Kurzbewertung in Zusammenarbeit und in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut (RKI): Die Zahl der positiven Tests bei Personen, bei denen zunächst kein Tönnies-Bezug erkennbar ist, steigt weniger stark an. Die Mehrzahl der Personen mit positiven Tests ist offenbar asymptomatisch. Zum Teil ist der Anstieg vermutlich bedingt durch Personen mit einer Restpositivität nach einer unerkannten Infektion in der Vergangenheit, die durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen entdeckt werden. Bei Infizierten mit Symptomen und bekanntem Erkrankungsbeginn ist weiter kein Anstieg der Erkrankungszahlen über die Zeit erkennbar.

28.06.2020  Aktuelle Coronasituation: Lage unverändert.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. Juni, 0 Uhr, 2.250 (27. Juni: 2.203) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 759 (27. Juni: 748) Personen als genesen und 1.470 (27. Juni: 1.434) als noch infiziert. Von diesen 1.470 Personen befinden sich 1.443 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 27 Patienten (27. Juni: 29) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (27. Juni: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (27. Juni: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (27. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen, 21. bis 27. Juni, wurden 107 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt, also bei denen, die keinen direkten Bezug zu der Firma Tönnies haben. Das sind 32 mehr als am Vortag. Von den Tests, die im Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg, gemacht worden sind, sind 4.428 Befunde zurück, davon waren 14 positiv. Kurzbewertung in Zusammenarbeit  und in Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut (RKI): Die Zahl der positiven Tests in der übrigen Bevölkerung – also bei jenen, die keinen direkten Bezug zu den Tönnies-Beschäftigten haben – steigt merklich an, die Mehr­zahl der betroffenen Personen ist offenbar asymptomatisch. Zurzeit ist der Anstieg vermutlich durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen bedingt. Ein gutes Zeichen: Es ist weiter kein Anstieg der Erkrankten zu verzeichnen.

27.06.2020 Zahl der positiven Tests in der übrigen Bevölkerung steigt merklich an, Zahl der Erkrankten nicht.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 27. Juni, 0 Uhr, 2.203 (26. Juni: 2.160) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 748 (26. Juni: 741) Personen als genesen und 1.434 (26. Juni: 1.398) als noch infiziert. Von diesen 1.434 Personen befinden sich 1.405 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 29 Patienten (26. Juni: 30) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (26. Juni: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (26. Juni: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind seit Beginn der Pandemie 21 Personen (26. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

In den vergangenen 7 Tagen, 20. bis 26. Juni, wurden 75 Fälle in der übrigen Bevölkerung bekannt, also bei denen, die keinen direkten Bezug zu der Firma Tönnies haben. Das sind 28 mehr als am Vortag berichtet. Von den Tests, die im Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg, gemacht worden sind, sind 3.588 Befunde zurück, davon waren 12 positiv. Kurzbewertung: Die Zahl der positiven Tests in der übrigen Bevölkerung – also bei jenen, die keinen direkten Bezug zu den Tönnies-Beschäftigten haben – steigt merklich an, die Mehr­zahl der betroffenen Personen ist offenbar asymptomatisch. Zurzeit ist der Anstieg vermutlich durch die starke Ausweitung der Testung von asymptomatischen Personen bedingt. Also den Testungen in den sechs Diagnosezentren. Ein gutes Zeichen: Es ist kein Anstieg der Erkrankten zu verzeichnen.

Die Testungen sind derweil in völlig neue Dimensionen vorgedrungen: Vier Diagnosezentren Kreis (Bundeswehr), zwei Diagnosezentren KVWL, Tests durch niedergelassene Ärzte, Testungen durch mobile Team in den Wohnungen der Tönnies-Mitarbeiter, vom Krisenstab veranlasste Testungen in weiteren Firmen vor allem der Lebensmittelbranche, Testungen der Belegschaft veranlasst durch Unternehmen, Testungen des Personals in den Krankenhäusern, vom Land NRW verordnete Eigentestungen des Personals in Alten- und Pflegeeinrichtungen – die Liste ist wahrscheinlich nicht mehr vollständig. Wegen dieser vielen Testläufe, die sich kaum qualitätsgesichert abbilden lassen, verzichtet der Krisenstab künftig auf die tägliche Einzeldarstellungen unterschiedlicher Testläufe.

25.06.2020  Endgültiges Ergebnis der Tönnies Reihentestung: 45 positive Befunde in der übrigen Bevölkerung, 1.665 Diagnosezentrumsbefunde liegen vor, 3 positive Fälle.

Im gesamten Kreis Gütersloh sind aktuell, Stand 25. Juni, 15 Uhr, 45 Personen, die keinen direkten Bezug zur Firma Tönnies haben, mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 13 Personen mehr als gestern. Viele von ihnen haben jedoch einen mehr oder weniger direkten Kontakt zu Beschäftigten der Firma Tönnies. Im Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg, das am 23. Juni mittags die Arbeit aufgenommen hatte, wurden 2.521 Abstriche genommen. Zum Stand heute, 15 Uhr, lagen 1.655 Befunde vor, davon war 3 positiv. Die Differenz zu Aussagen, die bereits in der Öffentlichkeit gemacht worden sind, kommt durch die Zählweise zustande. 1 Befund ist positiv, zwei sind ‚schwach positiv‘, das heißt das Ergebnis ist weniger eindeutig. In Abstimmung mit dem Robert-Koch-Institut (RKI) und dem Landeszentrum für Gesundheit werden diese Fälle zu den positiven gezählt.

Auch ein weiteres Ergebnis liegt jetzt vor. Das Endergebnis der Reihentestung bei der Firma Tönnies – dies Mal das richtige. Das RKI hatte auch die Statistik noch mit unter die Lupe genommen. Bei der jüngsten und zweiten Reihentestung auf dem Gelände der Firma wurden 6.139 Tests gemacht, davon waren 1.413 positiv.

Kindertagesstätten und offener Ganztag bis 3. Juli geschlossen: Notbetreuung geht weiter

Aufgrund des Infektionsgeschehens im Kreis Gütersloh bleiben die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegen, Spielgruppen und Brückenprojekte zunächst bis zum 3. Juli weiterhin geschlossen. Die seit dem 19. Juni geltende Notbetreuung wird jedoch weitergeführt. Damit können Kinder mit besonderen Betreuungsbedarfen und Vorschulkinder weiterhin die Kindertageseinrichtungen besuchen.

Für Schulen mit einem Angebot des offenen Ganztages ist ein eingeschränktes Betreuungsangebot als Ferienbetreuung eingerichtet. Je nach Schulträger variieren diese unterschiedlichen Angebote. Informationen sind in der Regel über die Homepage der jeweiligen Schule zu erhalten.

25.06.2020 Ausbruchsgeschehen Kirche: „Es ist nicht klar, wer der Indexfall ist“

Eine genaue Ursache für den Eintrag des Coronavirus in die Firma Tönnies lässt sich aus Sicht des Kreises nicht exakt und zweifelsfrei benennen. Im Rahmen der Recherche bei Infizierten ist im Mai ein Ausbruchgeschehen auf den Besuch einer Kirche in Herzebrock-Clarholz zurückzuführen gewesen. Es hat mehrere Infizierte gegeben, die einen direkten Bezug zu dem Unternehmen Tönnies haben und die einen Gottesdienst am 17. Mai besucht haben. Die Gemeinde hat ein sehr großes Einzugsgebiet. „Ich habe immer gesagt, es ist nicht klar, wer der Indexfall ist“, betonte Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit des Kreises. Das genaue Ausbruchsgeschehen konnte bis heute nicht vollständig geklärt werden. Auch aus diesem Grund hatte der Kreis ein Amtshilfeersuchen gestellt, das Robert-Koch-Institut sei auch dafür mit an Bord.

25.06.2020 Aktuelle Coronasituation: 1331 aktive Fälle.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. Juni, 0 Uhr, 2.090 (24. Juni: 2.054) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 738 (24. Juni: 722) Personen als genesen und 1.331 (24. Juni: 1.311) als noch infiziert. Von diesen 1.331 Personen befinden sich 1.300 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 31 Patienten (24. Juni: 27) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (24. Juni: 5) intensivpflegerisch versorgt und 2 Personen (24. Juni: 3) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind 21 Personen (24. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. Bei diesen genannten Zahlen, den in der Tabelle sowie auf dem Dashboard im Internet handelt es sich um die kumulierten Zahlen über den gesamten Zeitraum seit Beginn der Corona-Krise im März.

Die Zahlen in der Tabelle werden jeweils um Mitternacht automatisch aus der Datenbank generiert und sind auch Grundlage des Dashboards im Internetauftritt des Kreises Gütersloh. In der Datenbank sind noch nicht alle Befunde aus der jüngsten Reihentestung bei Tönnies, die am vergangenen Samstag abgeschlossen wurde, enthalten. Auch die Befunde der Tests in den Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, die vergangenen Samstag gestartet sind, kommen jetzt nach und nach in die Datenbank. Wenn ein positiver Befund aus dem Labor gemeldet wird, nimmt das Infektionsteam des Kreises Gütersloh Kontakt – in der Regel telefonisch – zu der Person auf, informiert über das Ergebnis, fragt nach der gesundheitlichen Verfassung und vielem mehr. Erst danach kann die Aufnahme in die Datenbank erfolgen, in der diese ganzen Parameter erfasst werden.

24.05.2020  Aktuelle Coronasituation: 32 Infizierte in der allgemeinen Bevölkerung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 24. Juni, 0 Uhr, 2.054 (23. Juni: 1.952) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Davon gelten 722 (23. Juni: 703) Personen als genesen und 1.311 (23. Juni: 1.228) als noch infiziert. Von diesen 1.311 Personen befinden sich 1.284 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 27 Patienten (23. Juni: 21) stationär behandelt. Davon werden 5 Personen (23. Juni: 6) intensivpflegerisch versorgt und 3 Personen (23. Juni: 2) müssen beatmet werden. Im Kreis Gütersloh sind 21 Personen (23. Juni: 21) verstorben, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Im gesamten Kreis Gütersloh sind 32 Personen, die keinen Bezug zur Firma Tönnies haben, mit dem Coronavirus infiziert. Im Diagnosezentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Carl-Miele-Berufskolleg, in dem gestern, 23. Juni, um 14:30 Uhr die Arbeit aufgenommen wurde, sind bislang ungefähr 600 Abstriche genommen worden. Zum Stand 24. Juni, 13:30 Uhr, lagen 230 Befunde vor, davon waren 229 negativ. Ein Befund befindet sich in der Abklärung.

Die Zahlen in der Tabelle werden jeweils um Mitternacht automatisch aus der Datenbank generiert und sind auch Grundlage des Dashboards im Internetauftritt des Kreises Gütersloh. In der Datenbank sind noch nicht alle Befunde aus der jüngsten Reihentestung bei Tönnies, die am vergangenen Samstag abgeschlossen wurde, enthalten. Auch die Befunde der Tests in den Wohnungen der Tönnies-Beschäftigten, die vergangenen Samstag gestartet sind, kommen jetzt nach und nach in die Datenbank. Wenn ein positiver Befund aus dem Labor gemeldet wird, nimmt das Infektionsteam des Kreises Gütersloh Kontakt – in der Regel telefonisch – zu der Person auf, informiert über das Ergebnis, fragt nach der gesundheitlichen Verfassung und vielem mehr. Erst danach kann die Aufnahme in die Datenbank erfolgen, in der diese ganzen Parameter erfasst werden.

Landräte wenden sich gegen Stigmatisierung: Maßnahmen sind teilweise absurd und nicht gerechtfertigt.

Die Landräte der Kreise Warendorf und Gütersloh, Olaf Gericke und Sven-Georg Adenauer, kritisieren die Stigmatisierung der Bürgerinnen und Bürger aus den beiden Kreisen durch Verantwortliche in vielen anderen Regionen etwa bei Urlaubsbeschränkungen. „Die Menschen haben auf Deutsch gesagt die Schnauze voll“, fassen sie die Stimmung der Bevölkerung in den beiden Kreisen zusammen. Rund 670.000 Menschen sind von den seit Mitternacht geltenden Beschränkungen betroffen, die in Folge des Coroanausbruchs bei der Firma Tönnies in Kraft traten. Diese Beschränkungen unterstützen sie ausdrücklich und tragen die gemeinsam mit ihnen getroffenen Regelungen der Landesregierung voll und ganz mit. „Aber die zunehmende Stigmatisierung unserer Bürgerinnen und Bürger ist in unseren Augen eine Unverschämtheit“, betonen Gericke und Adenauer. Durch die geringe Infektionszahl in der übrigen Bevölkerung, also jenen, die keinen direkten Bezug zu dem Unternehmen Tönnies haben, seien beispielsweise Urlaubabsagen durch ganze Regionen in Deutschland nicht gerechtfertigt. „Auch im Urlaub gilt es, die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten“, erinnert Adenauer. Unter dem Aspekt sei Urlaub absolut vertretbar. „Es ist doch nicht so, dass plötzlich alle wieder auf den Tischen tanzen.“ Als geradezu grotesk empfinden beide die nicht mit ihnen vorab besprochene Entscheidung des Krisenstabs der Stadt Münster, wonach alle Bürgerinnen und Bürger aus den Kreisen in Münster auch in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz eine Maske tragen müssten, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne. Diese Regelung gelte auch für Berufstätige aus der Stadt Münster, die in einen dieser beiden Kreise wegen des Berufs pendeln. „Wo soll das denn sein?“, fragt Gericke. Da fehle ihm die Fantasie. Eigentlich sei das ohnehin nichts Neues. In Schlangen vor dem Kiosk oder der Eisdiele trügen bereits jetzt alle Menschen Masken und das gelte für alle. Dafür extra eine Verfügung zu erlassen, in der die Menschen aus den beiden Kreisen exponiert würden, mute an, als sei sie nur erlassen worden zur weiteren Stigmatisierung. „Außerdem sollte man nur das per Verfügung erlassen, was man auch kontrollieren kann“, ergänzt Adenauer. „Man könnte es auch für Satire halten, wenn es nicht so traurig wäre.“

Zum Archiv aller Corona-Pressemitteilungen des Kreis Güterslohs gelangt Ihr hier:  Archiv: Pressemeldungen Corona-Virus

Foto: www.rki.de

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