Digitalisierung der Schulen in Herzebrock-Clarholz

Gemeindeverwaltung informiert über Zeitplan.

Die Digitalisierung der Schulen in der Gemeinde Herzebrock-Clarholz ist auf einem guten Weg. Da jetzt bei einigen Eltern Unsicherheiten über die künftig zu verwendeten Endgeräte aufgetreten sind, möchte die Verwaltung über den Zeitplan der weiteren Vorgehensweise informieren.

In der Ratssitzung am 9. September müssen noch die nötigen Beschlüsse zur Beantragung der Fördermittel getätigt werden. Um den Antrag auf die Landesfördergelder des Digitalpakts stellen zu können, bedarf es zudem noch eines pädagogisch-technischen Konzepts der Schulen. Damit ist bald zu rechnen. Wenn die Gemeinde den Förderantrag gestellt hat, dauert es nach Auskunft der Bezirksregierung rund drei Wochen, bis der Zuwendungsbescheid für Infrastruktur, Präsentationstechnik und die Endgeräte erteilt wird. Das wird nach Einschätzung der Gemeinde Ende Oktober oder Anfang November der Fall sein.

Der Ausschuss für Schule, Sport, Kultur und Städtepartnerschaft hat beschlossen, dass die mobilen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis 13 durch die Eltern gekauft werden sollen. „Ich bitte die betroffenen Eltern, noch die Schulkonferenz im September abzuwarten, bevor ein Endgerät gekauft wird. Dann wird beschlossen, welches Gerät es sein soll“, informiert Diethelm. Details der Ausstattung wie Prozessor, Tastatur und ähnliches werden erst in der Konferenz festgelegt. Die Gemeinde als Schulträger wird nach der Beschlussfassung durch die Schulkonferenz einen Webshop einrichten, über den die Eltern das empfohlene Modell bestellen können. Die Schule wird die Informationen über diesen Webshop rechtzeitig weitergeben. Um die sichere Handhabung durch die Administratoren der Verwaltung zu garantieren, empfiehlt die Gemeinde den Kauf über den Webshop.

Noch gibt es Unterschiede beim Entwicklungsstand der digitalen Infrastruktur in der Gesamtschule. Die Oberstufe verfügt bereits über ein funktionierendes WLAN, kann mit dem passenden Endgerät theoretisch also schon arbeiten. Die Klassenräume der Mittelstufe sind noch nicht mit Access Points ausgestattet, so dass dort noch kein WLAN verfügbar ist. Auch fehlt es noch an der Präsentationstechnik, so dass dort noch nicht digital gearbeitet werden kann.

Im Verlauf des zweiten Schulhalbjahres, voraussichtlich im Februar oder März, werden dann alle Bedingungen erfüllt sein, damit Schülerinnen und Schüler aller Stufen mit den Geräten arbeiten können.