Ein Logo für den Klimaschutz in Herzebrock-Clarholz


Sieger-Entwurf jetzt im Einsatz.

Die Gemeinde Herzebrock-Clarholz hat ein neues Logo für den Klimaschutz. Es ist bereits auf der Internetseite www.herzebrock-clarholz.de zu finden und soll zukünftig auch für Print-Beiträge im Zusammenhang mit dem Klimaschutz der Gemeinde verwendet werden.

Aus der Not eine Tugend gemacht hatte die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde, Caroline Hüttemann. Kaum hatte sie Mitte Februar ihre Arbeit im Rathaus aufgenommen, hat die Corona-Pandemie jeglichen Planungen mit Workshops und öffentlichen Veranstaltungen zum Klimaschutzkonzept einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb mussten alternative Formen der Bürgerbeteiligung erarbeitet werden.

So entstand die Idee zu einem Wettbewerb für Kinder und Jugendliche. Gesucht wurde ein Klimaschutz-Logo in Form einer Bildmarke, eventuell in Kombination mit einem kurzen Slogan.

Insgesamt wurden elf Entwürfe von sechs Teilnehmenden eingereicht. Daraus hat die Jury, bestehend aus dem Vorsitzenden des Bau- und Umweltausschusses Norbert Große Siestrup, Michael Brieden-Segler vom e&u Energiebüro und Caroline Hüttemann einen Siegerentwurf ausgewählt. Er stammt vom Team Mieke Schürmann und Wiebke Düpmann und wurde in Kooperation mit der örtlichen Agentur Brill Design weiter aufbereitet und an die Gestaltungsrichtlinien der Gemeinde angepasst.

„Klimaschutz ist ein wichtiges Anliegen der Gemeinde. Die Auswirkungen des Klimawandels werden in besonderem Maße die jüngeren Generationen betreffen. So war es schön, Kinder und Jugendliche aus Herzebrock-Clarholz trotz Corona an der Aufarbeitung des Themas beteiligen zu können. Und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen“, freut sich Bürgermeister Marco Diethelm. „Mittlerweile haben ein verwaltungsinterner Workshop Ende August sowie ein öffentlicher Auftakt-Workshop zur Treibhausgasbilanz und Potentialanalyse Anfang September stattgefunden“, ergänzt Caroline Hüttemann.

Am 15. Oktober wird es unter Einhaltung der Corona-Regeln in der Josefschule mit einem geladenen Teilnehmerkreis aus Politik, Gemeinschaft für Natur- und Umweltschutz (GNU) sowie Verwaltung und Landwirtschaft einen Workshop zum Thema „Wärme für Gebäude“ geben. Weitere Veranstaltungen im Rahmen des Klimaschutzkonzepts zu den Themen Öffentlichkeitsarbeit und Gewerbe sind in Planung.