Lernroboter Bee-Bots für die Schüler der Josefschule

Die Kreissparkasse Wiedenbrück Geschäftsstelle Herzebrock, die Firma Lübbering, das Restaurant Athen und die Alte Apotheke finanzierten jetzt gemeinsam 30 Lernroboter Bee-Bots sowie passende Lernmatten im Wert von über 2500 € für die Grundschüler der Josefschule in Herzebrock.

Die Firma Lübbering gab den Startschuss für ein großes Projekt in der Josefschule. „So funktioniert eine Förderung im Dorf, wir wurden angesprochen von Eva Feldmann, der ersten Vorsitzenden des Fördervereins der Josefschule, und für uns war es selbstverständlich, so eine tolle Idee zu unterstützen, sagte Achim Lübbering.

„Ich freue mich, dass durch unsere gemeinsame Unterstützung die Bee-Bots angeschafft werden konnten und die Schüler jetzt spielerisch und ideenreich viele Aufgaben lösen“, sagte Matthias Späte, Leiter der Kreissparkassen Geschäftsstelle Herzebrock.

„Die Bezeichnung Bee-Bot setzt sich zusammen aus Bee (englisch Biene) und Bot für Roboter, diese sind programmierbare Bodenroboter für Grundschüler. Mit den Bienenrobotern können die Schüler erste Erfahrungen im Programmieren sammeln. Sie können Strategien entwickeln und Lösungswege finden, und das im Deutsch-, Mathematik- und Sachkundeunterricht “, erklärte die kommissarische Schulleiterin Birgit Huchtemeier-Sehlhoff. „Je früher sich Kinder mit der Logik des Programmierens befassen, desto einfacher baut sich das entsprechende Verständnis auf. Mit dem Bee-Bot finden sie nun eine kindgerechte Lösung. Auf diese Weise werden das räumliche, logische und lösungsorientierte Denken und das mathematische Verständnis hervorragend geschult.“

Der schwarz-gelb geringelte Bee-Bot, der schon in zahlreichen europäischen Ländern erfolgreich an Schulen im Einsatz ist, verfügt über die Richtungstasten Vorwärts, Rückwärts, Links- und Rechts-Drehung. Die Kinder können damit eine Abfolge von Bewegungen speichern. Der Bee-Bot führt diese Bewegungen dann schrittweise aus. Auf speziellen Matten planen die Kinder den Weg zu einem vorgegebenen Ziel. Diese einfache Planung der Bewegungsabläufe entspricht bereits der algorithmischen Logik des Programmierens. Ein Bee-Bot hat eine Merkfähigkeit bis zu 40 Kommandos. Vom Buchstaben suchen über den Namen abfahren bis zum Erstellen einer eigenen Lernmatte seien die Bee-Bots für Erst- bis Viertklässler geeignet.

„Wir sagen Danke, das Schöne ist, dass jetzt jedes Kind mit einem eigenen Bee-Bot im Unterricht arbeiten kann, weil die Sponsoren einen ganzen Klassensatz an Bee-Bots finanziert haben – das ist nicht selbstverständlich“, sagte Birgit Huchtemeier-Sehlhoff. Die Kinder, die schon die Bee-Bots testen konnten, seien begeistert. Groß sei das Erstaunen, wenn der Roboter dann doch plötzlich in die falsche Richtung ausbüxt und die Kinder noch mal überlegen müssten, was falsch gelaufen ist, so würden die Bee-Bots aber nicht langweilig.

Interessierte Sponsoren für weitere Lernmatten, die zwischen 40 und 70 € kosten, können sich gerne unter 05245180946 melden.

Foto und Bericht von Reyna Baum