Status Quo: Coronavirus im Kreis Gütersloh

02.12.2020 84 Patienten werden stationär behandel

Kreis Gütersloh waren zum Stand 2. Dezember, 0 Uhr, 7.316 (1. Dezember: 7.212) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.476 (1. Dezember: 6.349) Personen als genesen und 792 (1. Dezember: 816) als noch infiziert. Von den 792 noch infizierten Personen befinden sich 708 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 84 Patienten (1. Dezember: 82) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (1. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen werden beatmet (1. Dezember: 9). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Halle (Westf.)) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 48 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 2. Dezember 157,0 (1. Dezember: 185,2). Aufgrund eines Übermittlungsfehlers weisen die Datenbanken des LZG und des RKI allerdings weniger Neuinfektionen auf als die Datenbank des Kreises Gütersloh. Daher ist der heute gemeldete 7-Tages-Inzidenzwert des RKI von 157,0 nicht aussagekräftig

01.12.2020 82 Patienten werden stationär behandelt.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 01. Dezember, 0 Uhr, 7.212 (30. November: 7.138) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.349 (30. November: 6.294) Personen als genesen und 816 (30. November: 798) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 01. Dezember 185,2 (30. November: 176,2). Von den 816 noch infizierten Personen befinden sich 734 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (30. November: 75) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (30. November: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (30. November: 12). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Gütersloh) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 47 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

30.11.2020 Referenzwert im Kreis liegt bei 176,2

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 30. November, 0 Uhr, 7.138 (29. November: 7.100) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.294 (29. November: 6.154) Personen als genesen und 798 (29. November: 900) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 30. November 176,2 (29. November: 191,5). Von den 798 noch infizierten Personen befinden sich 723 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (29. November: 72) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (29. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (29. November: 14). Seit Beginn der Pandemie sind 46 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

29.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 29. November, 0 Uhr, 7.100 (28. November: 6.980) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.154 (28. November: 6.069) Personen als genesen und 900 (28. November: 867) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 29. November 191,5 (28. November: 185,0). Von den 900 noch infizierten Personen befinden sich 828 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 72 Patienten (28. November: 71) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (28. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 14 von ihnen werden beatmet (28. November: 14). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh und Verl) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 46 Personen (28. November: 44) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

28.11.2020 Aktuelle Coronasituation. Zwei weitere Todesfälle.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. November, 0 Uhr, 6.980 (27. November: 6.857) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.069 (27. November: 5.924) Personen als genesen und 867 (27. November: 891) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. November 185,0 (27. November: 179,8). Von den 867 noch infizierten Personen befinden sich 796 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 71 Patienten (27. November: 82) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (27. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 14 von ihnen werden beatmet (27. November: 15). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Zwei über 80-jährige Personen (Rheda-Wiedenbrück und Verl) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 44 Personen (27. November: 42) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

27.11.2020 82 Patienten werden stationär behandelt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 27. November, 0 Uhr, 6.857 (26. November: 6.780) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.924 (26. November: 5.827) Personen als genesen und 891 (26. November: 913) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 27. November 179,8 (26. November: 197,3). Von den 891 noch infizierten Personen befinden sich 809 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (26. November: 82) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (26. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 15 von ihnen werden beatmet (26. November: 15). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Eine über 20-jährige (Steinhagen) und eine über 90-jährige Person (Halle/Westf.) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 42 Personen (26. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

26.11.2020 Inzidenz sinkt leicht unter 200

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. November, 0 Uhr, 6.780 (25. November: 6.634) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.827 (25. November: 5.724) Personen als genesen und 913 (25. November: 870) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 26. November 197,3 (25. November: 203,0). Von den 913 noch infizierten Personen befinden sich 831 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (25. November: 90) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (25. November: 18) intensivmedizinisch versorgt werden, 15 von ihnen werden beatmet (25. November: 16). Seit Beginn der Pandemie sind 40 Personen (25. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

25.11.2020 Referenzwert liegt im Kreis Gütersloh bei 203. 90 COVID-19-Patienten stationär versorgt.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. November, 0 Uhr, 6.634 (24. November: 6.534) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.724 (24. November: 5.602) Personen als genesen und 870 (24. November: 892) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 25. November 203,0 (24. November: 205,5). Von den 870 noch infizierten Personen befinden sich 780 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 90 Patienten (24. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 18 Personen (24. November: 19) intensivmedizinisch versorgt werden, 16 von ihnen werden beatmet (24. November: 16). Seit Beginn der Pandemie sind 40 Personen (24. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben

24.11.2020 Inzidenz unverändert bei 205,5

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 24. November, 0 Uhr, 6.534 (23. November: 6.494) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.602 (23. November: 5.532) Personen als genesen und 892 (23. November: 923) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 24. November unverändert 205,5 (23. November: 205,5). Von den 892 noch infizierten Personen befinden sich 809 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (23. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 19 Personen (23. November: 20) intensivmedizinisch versorgt werden, 16 von ihnen werden beatmet (23. November: 16). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 90-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 40 (23. November: 39) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

23.11.2020 Referenzwert liegt im Kreis Gütersloh bei 205,5.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. November, 0 Uhr, 6.494 (22. November: 6.401) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.532 (22. November: 5.479) Personen als genesen und 923 (22. November: 884) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. November 205,5 (22. November: 186,1). Von den 923 noch infizierten Personen befinden sich 840 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (22. November: 88) stationär behandelt. Davon müssen 20 Personen (22. November: 21) intensivmedizinisch versorgt werden, 18 von ihnen werden beatmet (22. November: 17). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 39 (22. November: 38) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

22.11.2020 88 COVID-19-Patienten im Krankenhaus, 21 davon auf der Intensivstation

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. November, 0 Uhr, 6.401 (21. November: 6.305) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.479 (21. November: 5.360) Personen als genesen und 884 (21. November: 908) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 22. November 186,1 (21. November: 189,9). Von den 884 noch infizierten Personen befinden sich 796 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 88 Patienten (21. November: 86) stationär behandelt. Davon müssen 21 Personen (21. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 17 von ihnen werden beatmet (21. November: 13). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 90-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 38 (21. November: 37) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

21.11.2020 86 COVID-19-Patienten im Krankenhaus

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 21. November, 0 Uhr, 6.305 (20. November: 6.208) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.360 (20. November: 5.206) Personen als genesen und 908 (20. November: 966) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 21. November 189,9 (20. November: 193,2). Von den 908 noch infizierten Personen befinden sich 822 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 86 Patienten (20. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (20. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 13 von ihnen werden beatmet (20. November: 12). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 37 (20. November: 36) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Neben dem bekannten diffusen Infektionsgeschehen gibt es einen weiteren Coronaausbruch in einer Senioreneinrichtung. Die Abteilung Gesundheit und die Abteilung Soziales (Heimaufsicht) sind im engen Austausch mit dem Träger der Einrichtung, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh appelliert nochmals dringend an alle Besucher von Senioreneinrichtungen, sich streng an die bekannten Hygieneregeln zu halten, um die dort lebenden Menschen und Beschäftigten nicht zu gefährden.

20.11.2020 Referenzwert Kreis Gütersloh 193,2. 83 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 20. November, 0 Uhr, 6.208 (19. November: 6.057) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.206 (19. November: 5.119) Personen als genesen und 966 (19. November: 903) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. November 193,2 (19. November: 183,6). Von den 966 noch infizierten Personen befinden sich 883 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (19. November: 79) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (19. November: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (19. November: 8). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 20-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 36 (19. November: 35) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh appelliert dringend an alle Besucher von Senioreneinrichtungen, sich streng an die bekannten Hygieneregeln zu halten, um die dort lebenden Menschen und Beschäftigten nicht zu gefährden. Es sind bei der Heimaufsicht des Kreises Gütersloh eine Reihe von Rückmeldungen von Einrichtungen eingegangen, wonach sich einige Besucher an diese nicht halten. Abstand halten, Hygieneregeln beachten (Hände gründlich waschen, gegebenenfalls desinfizieren), Alltagsmaske tragen plus Lüften und Corona-Warn-App sind die Grundregeln. Zudem haben die Einrichtungen individuelle Hygienekonzepte, die unbedingt zu befolgen sind, etwa unterschiedliche Ein- und Ausgänge, isolierte Bereiche etc.

 

19.11.2020 79 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 19. November, 0 Uhr, 6.057 (18. November: 5.894) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.119 (18. November: 4.973) Personen als genesen und 903 (18. November: 887) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. November 183,6 (18. November: 152,6). Von den 903 noch infizierten Personen befinden sich 824 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 79 Patienten (18. November: 80) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (18. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen werden beatmet (18. November: 9). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 35 (18. November: 34) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

18.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 18. November, 0 Uhr, 5.894 (17. November: 5.784) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.973 (17. November: 4.847) Personen als genesen und 887 (17. November: 905) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 18. November 152,6 (17. November: 183,9). Von den 887 noch infizierten Personen befinden sich 807 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 80 Patienten (17. November: 75) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (17. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (17. November: 9). Im Kreis Gütersloh gab es zwei weitere Todesfälle. Eine über 70-jährige Person aus Herzebrock-Clarholz und eine über 80-jährige Person aus Gütersloh sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 34 (17. November: 32) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

17.11.2020 75 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 17. November, 0 Uhr, 5.784 (16. November: 5.747) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.847 (16. November: 4.754) Personen als genesen und 905 (16. November: 962) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 17. November 183,9 (16. November: 192,9). Von den 905 noch infizierten Personen befinden sich 830 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (16. November: 60) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (16. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (16. November: 8). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Schloß Holte-Stukenbrock ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 32 (16. November: 31) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

16.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 16. November, 0 Uhr, 5.747 (15. November: 5.720) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.754 (15. November: 4.664) Personen als genesen und 962 (15. November: 1027) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 16. November 192,9 (15. November: 203,3). Von den 962 noch infizierten Personen befinden sich 902 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 60 Patienten (15. November: 64) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (15. November: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen werden beatmet (15. November: 11). Im Kreis Gütersloh gab es zwei weitere Todesfälle. Zwei über 80-jährige Personen mit Risikofaktoren aus Gütersloh sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 31 (15. November: 29) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Neben dem bekannten diffusen Infektionsgeschehen gibt es zwei größere Coronaausbrüche in Senioreneinrichtungen. Nach ersten positiven Befunden hatten Reihentestungen der mobilen Teams zweistellige positive Befunde ergeben. In Abstimmung mit der Abteilung Gesundheit und der Abteilung Soziales (Heimaufsicht) sind im engen Austausch mit den Trägern der beiden Einrichtungen Maßnahmen besprochen und festgelegt worden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Darüber hinaus ist eine steigende Zahl von positiven Befunden an Schulen und Kitas zu beobachten. Kumuliert sind seit Oktober bereits über 70 Einrichtungen betroffen. Nach allem, was man bisher erkennen kann, sind jedoch Kitas und Schulen nicht die Orte, an denen man sich infiziert. Die Ansteckungen geschehen in der Regel im privaten Bereich. Allerdings gibt es in Einzelfällen durch ungünstige räumliche Bedingungen oder auch Sport im Innenraum Übertragungen in Kita und Schule.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

15.11.2020 Über 1000 Personen aktuell infiziert

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 15. November, 0 Uhr, 5.720 (14. November: 5.597) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.664 (14. November: 4.584) Personen als genesen und 1027 (14. November: 984) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 15. November 203,3 (14. November: 181,4). Von den 1027 noch infizierten Personen befinden sich 963 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 64 Patienten (14. November: 65) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (14. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen werden beatmet (14. November: 9). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 29 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

14.11.2020 Referenzwert liegt bei 181,4. Zahl der stationären Patienten sinkt leicht.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 14. November, 0 Uhr, 5.597 (13. November: 5.499) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.584 (13. November: 4.523) Personen als genesen und 984 (13. November: 948) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 14. November 181,4 (13. November: 196,5). Von den 984 noch infizierten Personen befinden sich 919 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 65 Patienten (13. November: 73) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (13. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (13. November: 10). Die Statistik weist einen weiteren Todesfall (Harsewinkel) auf, die Person ist bereits Anfang November außerhalb des Kreises Gütersloh verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 29 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

13.11.2020 Referenzwert liegt bei 196,5. 73 COVID-19-Patienten im Krankenhaus

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 13. November, 0 Uhr, 5.499 (12. November: 5.378) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.523 (13. November: 4.386) Personen als genesen und 948 (12. November: 964) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 13. November 196,5 (12. November: 208,8). Von den 948 noch infizierten Personen befinden sich 875 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 73 Patienten (12. November: 68) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (12. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen werden beatmet (12. November: 9). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

12.11.2020 Inzidenz übersteigt im Kreis die Marke von 200. In Herzebrock sinkt er auf 155,5.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 12. November, 0 Uhr, 5.378 (11. November: 5.227) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.386 (11. November: 4.309) Personen als genesen und 964 (11. November: 890) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 12. November 208,8 (11. November: 199,8). Von den 964 noch infizierten Personen befinden sich 896 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 68 Patienten (11. November: 66) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (11. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (11. November: 12). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Infiziertenmanagement des Kreises Gütersloh: Nichts für „Routinemenschen“

Mehr als 5000 positiv getestete Personen hatten sie schon: Das Infiziertenmanagement des Kreises Gütersloh begleitet mit Corona infizierte Bürgerinnen und Bürger durch die Isolation. Per Telefon fragt das neunköpfige Team um Teamleiterin Bianca Birk Symptome ab und berät während des Krankheitsverlaufs. „Die Menschen sind uns gegenüber meist sehr freundlich. Wir kümmern uns um ihre Sorgen und Ängste bezüglich der Infektion“, beschreibt Birk. Die positiven Aspekte ihrer Arbeit stehen für sie stets im Vordergrund und die Möglichkeit, in dieser dynamischen Situation weiterhin bei der Krisenbewältigung helfen zu können.

Als die 27-Jährige im April als eine der ersten RKI-Containment-Scouts beim Kreis Gütersloh begann, sollte das eigentlich nur vorrübergehend sein. „Die Vorlesungen konnten wegen Corona nicht stattfinden und ich wollte das Semester trotzdem sinnvoll gestalten“, erinnert sie sich. Schon damals half sie im Infiziertenmanagement und kümmerte sich um die Betreuung und Begleitung von infizierten Personen, aber auch um deren Haushaltsangehörige. Während der Isolation rufen die Mitarbeiterinnen mindestens zweimal an. „Am Ende dieser zehntägigen Isolation, müssen die Betroffenen symptomfrei, beziehungsweise deutlich gebessert sein“, erklärt Birk. Um den Krankheitsverlauf einschätzen zu können, besitzen nahezu alle Mitarbeiterinnen medizinische Vorkenntnisse. Sie selbst hat zwei Bachelor-Abschlüsse: In Biologie und in Health Communication. Fünf Ärztinnen sind ebenfalls mit im Team und unterstützen mit ihrem Fachwissen. „Ich finde die Zusammenarbeit hier großartig“, betont Teamleiterin Birk. Seit Juni leitet sie das Team des Infiziertenmanagements beim Kreis Gütersloh. „Eine Woche vor dem Ausbruch in der Fleischindustrie hieß es: Bianca kannst du nicht die Teamleitung übernehmen?“, beschreibt die mittlerweile beim Kreis angestellte ihren Karriereschnellstart. Statt wie geplant ihren Master zu machen und dann in den Beruf zu starten, studiert sie nun berufsbegleitend in Bochum.

Mit der Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Anne Bunte hält das Team vom Infiziertenmanagement regelmäßig Rücksprache, wenn schwierige Entscheidungen anstehen. Diese flachen Hierarchien und wenig routinierten Abläufe waren für die junge Teamleiterin eine willkommene Überraschung: „Ich dachte ganz klischeehaft: Amt sei eintönig, mit starren Strukturen und Abläufen, aber das trifft hier gar nicht zu.“ Der Kontakt zu den Infizierten und ihren Angehörigen prägt die Arbeit im Infiziertenmanagement. „Für Routinemenschen ist die Arbeit hier im Infiziertenmanagement nichts.“ Der Austausch mit anderen Teams ist ebenfalls wichtig. Zur Eindämmung der Pandemie arbeiten die Erstermittlung, die mobilen Teams, das Kontaktpersonen- und das Infiziertenmanagement eng zusammen. Der Ausbruch in der Fleischindustrie stellte eine besondere Belastungsprobe dar. „Im Juni und Juli habe ich, wie eigentlich alle Kolleginnen und Kollegen im Kreis, sehr viele Überstunden gemacht“, berichtet Birk. „Während des Coronaausbruchs im Sommer waren wir kurz davor hier zu übernachten.“ Wochenendarbeit gehört in der Abteilung grundsätzlich dazu. Das belastet manchmal das Privatleben. Ein starker Zusammenhalt unter den Kolleginnen gleicht das aber aus.

In nächster Zeit soll auch im Infiziertenmanagement das Personal mit einigen neuen Stellen aufgestockt werden. Denn mit den steigenden Fallzahlen steigt die Arbeitsbelastung wieder an. Zehn Stunden pro Tag sind dabei Alltag. „Wir versuchen trotzdem, uns für jede infizierte Person individuell Zeit zu nehmen“, erläutert sie. Sorgen bereiten ihr vor allem die aktuellen Entwicklungen: „Die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen in der Bevölkerung wird schon weniger und die Zahlen steigen immer weiter.“ Die Gefahr einer unkontrollierten Verbreitung sei gegeben. Umso wichtiger, dass sich alle wieder an AHA-plus-L-Regeln halten.

11.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 11. November, 0 Uhr, 5.227 (10. November: 5.115) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.309 (10. November: 4.231) Personen als genesen und 890 (10. November: 858) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 11. November 199,8 (10. November: 198,1). Von den 890 noch infizierten Personen befinden sich 824 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 66 Patienten (10. November: 67) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (10. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (10. November: 12). Es gab zwei weitere Todesfälle (Herzebrock-Clarholz und Langenberg), darunter eine Frau unter 50 Jahren mit Risikofaktoren. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

10.11.2020 67 Patienten werden stationär behandelt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 10. November, 0 Uhr, 5.115 (9. November: 5.041) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.231 (9. November: 4.137) Personen als genesen und 858 (9. November: 879) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 10. November 198,1 (9. November: 198,9). Von den 858 noch infizierten Personen befinden sich 791 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 67 Patienten (9. November: 61) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (9. November: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (9. November: 9) werden. Es gab einen weiteren Todesfall (Herzebrock-Clarholz), seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 26 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

09.11.2020 Referenzwert liegt bei 198,9. Zahl der Covid-19-Fälle übersteigt Marke von 5.000.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 9. November, 0 Uhr, 5.041 (8. November: 4.976) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.137 (8. November: 4.052) Personen als genesen und 879 (8. November: 899) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 9. November 198,9 (8. November: 192,1). Von den 879 noch infizierten Personen befinden sich 818 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 61 Patienten (8. November: 51) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (8. November: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (8. November: 10) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

08.11.2030 Referenzwert liegt bei 192,1

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 8. November, 0 Uhr, 4.976 (7. November: 4.911) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.052 (7. November: 3.959) Personen als genesen und 899 (7. November: 927) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 8. November 192,1 (7. November: 194,8). Von den 899 noch infizierten Personen befinden sich 848 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 51 Patienten (7. November: 52) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (7. November: 9) intensivmedizinisch versorgt und beatmet (7. November: 7) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

07.11.2020 927 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 7. November, 0 Uhr, 4.911 (6. November: 4.774) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.959 (6. November: 3.898) Personen als genesen und 927 (6. November: 851) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG und RKI am 7. November 194,8 (6. November: 192,6). Von den 927 noch infizierten Personen befinden sich 875 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 52 Patienten (6. November: 49) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (6. November: 6) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 Personen müssen beatmet werden (6. November: 5). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

06.112020 Zwei weitere Todesfälle.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 6. November, 0 Uhr, 4.774 (5. November: 4.613) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.898 (5. November: 3.773) Personen als genesen und 851 (5. November: 817) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG am 6. November 192,6 (5. November: 182,5). Von den 851 noch infizierten Personen befinden sich 802 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 49 Patienten (5. November: 57) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (5. November: 7) intensivmedizinisch versorgt werden, 5 Personen müssen beatmet werden (5. November: 6). Es gibt zwei weitere Todesfälle. Damit sind im Kreis Gütersloh seit Beginn der Pandemie 25 Personen (5. November: 23) an oder mit COVID-19 verstorben.

05.11.2020 Ein weiterer Todesfall im Kreis.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 5. November, 0 Uhr, 4.613 (4. November: 4.502) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.773 (4. November: 3.707) Personen als genesen und 817 (4. November: 773) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 5. November 182,5 (4. November: 193,2). Von den 817 noch infizierten Personen befinden sich 760 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 57 Patienten (4. November: 64) stationär behandelt. Davon müssen 7 Personen (4. November: 8) intensivmedizinisch versorgt werden, 6 Personen müssen beatmet werden (4. November: 7). Es gibt einen weiteren Todesfall. Eine Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind im Kreis Gütersloh seit Beginn der Pandemie 23 Personen (4. November: 22) an oder mit COVID-19 verstorben.

04.11.2020 Aktuelle Coronasituation: 64 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 4. November, 0 Uhr, 4.502 (3. November: 4.396) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.707 (3. November: 3.654) Personen als genesen und 773 (3. November: 720) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG am 4. November 193,2 (3. November: 180,6). Von den 773 noch infizierten Personen befinden sich 709 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 64 Patienten (3. November: 55) stationär behandelt. Davon müssen 8 Personen (3. November: 6) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 Personen müssen beatmet werden (3. November: 4). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh ist derzeit in Gesprächen mit den vier Krankenhäusern zur Erweiterung der Aufnahmekapazitäten von COVID-Patienten.

Belastungsprobe für das Gesundheitssystem: Krankenhäuser an der Kapazitätsgrenze.

Das Gesundheitssystem im Kreis Gütersloh ist aktuell in vielen Feldern äußerst belastet. Ärzte, Kliniken, Rettungsdienst, Kreisleitstelle und die Abteilung Gesundheit sind durch das Infektionsgeschehen im Dauerstress: Am gestrigen Montag meldete die Kreisleitstelle, dass alle vier Krankenhäuser ihre Kapazitätsgrenze erreicht hatten.

Im Laufe des Tages waren zahlreiche positiv auf Corona getestete Patienten stationär neu aufgenommen worden, die Kreisleitstelle berichtete von einer deutlich höheren Zahl an Einsatzfahrten als an normalen Tagen. Die Krankenhäuser kamen an ihre Belastungsgrenze und meldeten, dass auf den Intensivstationen, der internistischen Aufnahmen und in peripheren internistischen Stationen die Kapazitätsgrenze erreicht sei. Die Kreisleitstelle setzte eine entsprechende Mitteilung laut Meldeerlass Richtung Land und Bezirksregierung ab. Inzwischen sind wieder Kapazitäten vorhanden. Der Krisenstab tauscht sich mit den Krankenhäusern über Fragen der Kapazität aus, die ärztliche Leitung Rettungsdienst ist in Gesprächen mit den Kliniken.

Im Zusammenhang mit der Belegung der vier Krankenhäuser – am Dienstag waren laut Auskunft der vier Krankenhäuser 55 Personen stationär zu behandeln – appelliert der Kreis Gütersloh nochmals dringend, sich an die seit Montag geltenden verschärften Kontaktbeschränkungen zu halten. Landrat Sven-Georg Adenauer: „Wir erleben im Kleinen das, was wir alle jeden Abend in der Tagesschau sehen: Das Gesundheitssystem steht vor einer gewaltigen Belastungsprobe. Wir alle können dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.“ Die Menschen im Kreis Gütersloh müssten aufgrund der hohen Zahl an Infektionen zudem Verständnis aufbringen, dass nicht alle Infizierten und Kontaktpersonen unmittelbar von der Abteilung Gesundheit kontaktiert werden. Priorität haben im Moment das Infektionsgeschehen in Pflege- und Senioreneinrichtungen, in Kitas und Schulen.

Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger beim Kreis Gütersloh, weil sie beispielsweise noch nicht kontaktiert worden sind. In vielen Fällen können sich die Betroffenen die Fragen eigentlich selbst beantworten. Ein Beispiel: Am Montag meldete sich der Vater zweier Kinder, dessen Frau am Freitag ihr positives Testergebnis hatte. Das Gesundheitsamt hatte ihn noch nicht kontaktiert, er wollte wissen, was er seinem Arbeitgeber sagen soll, wie die Schule unterrichten. Wenn die Umstände normal sind, dann sind in diesem Fall Vater und beide Kinder Kontaktperson ersten Grades und begeben sich sofort nach dem positiven Bescheid für die Mutter selbst in Quarantäne. Dafür bedarf es nicht zwingend den von der kommunalen Ordnungsbehörde überbrachten Bescheid. Auch wenn sich die Abteilung Gesundheit nicht unmittelbar meldet, wird keine Zeit vergeudet. Kontaktpersonen werden idealerweise fünf bis sieben Tage nach dem Auftreten von Symptomen beziehungsweise dem Abstrich bei dem Infizierten getestet.

Übrigens: Allein 250 Abstriche standen am Dienstag auf dem Tagesplan der mobilen Teams – an unzähligen Orten. Der Krisenstab arbeitet derzeit an einer Organisationsänderung zur Entlastung der mobilen Teams.

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh. „Das Aushängeschild der Kreisverwaltung“.

Ob Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet, Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten oder ein positiver Coronafall an einer Schule – in jeder Situation sind schnelle Informationen über das richtige Verhalten wichtig. Hilfe bietet die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Bereichen der Kreisverwaltung sind dort tätig. Aktuell bewältigen sie im Durchschnitt 700 Anrufe pro Tag und helfen auf diese Weise Betroffenen weiter, in der Corona-Hochphase im Sommer waren es mehr als 1000. Sie besetzen dabei zwölf Telefone. Ihre Verantwortung ist groß. „Die Leute orientieren sich an der Auskunft, die wir ihnen geben und handeln auch entsprechend“, sagt Marius Döring, der von Beginn an, also seit März 2020, in der Hotline tätig ist.

„Wir sind hier im Prinzip das Aushängeschild der Kreisverwaltung. Bei uns rufen die Leute mit Fragen rund um das Coronavirus als erstes an“, erklärt Döring, der eigentlich in der Ausländerbehörde des Kreises arbeitet. Die Anruferzahlen variieren von Tag zu Tag, montags sind es besonders viele. „Über das Wochenende sammeln sich immer neue Fragen bei den Menschen an.“ Häufig nachgefragt: Das richtige Verhalten als Kontaktperson, Regelungen zu privaten Feiern und Risikogebiete, beziehungsweise Fahrten dorthin. „Es gibt sehr viele Unsicherheiten bei den Bürgerinnen und Bürgern.“ Um ständig auf dem neuesten Stand über Einreiseverordnungen oder die Coronaschutzverordnung zu sein, wird das Team der Hotline jeden Morgen von der Hotline-Leitung mit aktuellen Informationen versorgt. Diese wiederum wird von der Abteilung Gesundheit des Kreises regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

„Im März hat alles damit angefangen, dass ich gefragt wurde, ob ich in der Hotline aushelfen würde. Das war erst überschaubar, es ging da nur um einen Vormittag pro Woche“, erinnert sich Döring. Mittlerweile deckt Döring gemeinsam mit einem weiteren Kollegen eine Vollzeitstelle im Corona-Dienst ab. Seine Tätigkeiten in der Ausländerbehörde hat Döring nämlich noch zusätzlich zur Hotline abzufangen. Er wünscht sich beizeiten wieder in seine Ursprungstätigkeit zurück, betont jedoch: „Solange es diese Krise gibt, haben die Hotline und die Hilfe für die Bürger oberste Priorität.“ Der Spagat zwischen Empathie und sachlicher Analyse ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon groß. „Hier rufen Leute an, die völlig aufgelöst sind. Andere brauchen besonders schnell Hilfe und wiederum andere sind aggressiv oder verständnislos. Das schlaucht natürlich.“

In der Corona-Hochphase im Sommer mussten sie Hotliner besonders viel aushalten. „Wir sind hier teilweise sehr beschimpft worden: Für die hohen Infektionszahlen, für ausgefallene Urlaube und dafür, dass im Kreis Gütersloh strenge Maßnahmen verhängt wurden“, erinnert sich Diana Ortkras, Leiterin der Corona-Hotline. Im normalen Berufsleben arbeitet sie in der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle (BIGS).

Aktuell ist die Corona-Hotline des Kreises mit der Telefonnummer 05241/ 85-4500 täglich von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Für Institutionen wie Arztpraxen, Kitas oder Schulen ist eine weitere Hotline geschaltet, deren Durchwahl nicht öffentlich ist und die auch am Wochenende zu erreichen ist. Apropos Wochenende – 35 bis 40 Kolleginnen und Kollegen sind im Kreishaus Gütersloh derzeit auch samstags und sonntags bei der Arbeit, die im Homeoffice noch nicht mitgezählt.

Gegebenenfalls ist es bei der Hotline erforderlich, dass Nachfragen zunächst an andere Abteilungen weitergegeben werden, um eine korrekte und möglichst genaue Antwort zu garantieren. Der betroffene Anrufer wird dann zurückgerufen. „Bei speziellen Fragen kann ein Rückruf etwa ein bis zwei Tage dauern“, bittet Ortkras die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Auf die Zukunft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline vorbereitet. „Wir machen hier so lange weiter, wie es erforderlich ist“, sagt Döring. Und auch Ortkras lobt ihr Team: „Ich bin sehr stolz auf meine Leute. Nicht jeder kann in einer Hotline arbeiten, das erfordert viel Empathie und Verständnis für die Situationen und Belange der Menschen, die anrufen.“

Referenzwert liegt in Herzebrock-Clarholz 251,3 und im Kreis Gütersloh bei 180,6.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 3. November, 0 Uhr, 4.396 (2. November: 4.322) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.654 (2. November: 3.595) Personen als genesen und 720 (2. November: 705) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 3. November 180,6 (2. November: 167,7). Von den 720 noch infizierten Personen befinden sich 665 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 55 Patienten (2. November: 52) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (2. November: 5) intensivmedizinisch versorgt werden, 4 Personen müssen beatmet werden (2. November: 4). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

02.11.2020 Referenzwert liegt bei 167,7. 52 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 2. November, 0 Uhr, 4.322 (1. November: 4.283) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.595 (1. November: 3.519) Personen als genesen und 705 (1. November: 742) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 1. November 167,7 (1. November: 169,9). Von den 705 noch infizierten Personen befinden sich 653 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 52 Patienten (1. November: 42) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (1. November: 4) intensivmedizinisch versorgt werden, 4 Personen müssen beatmet werden (1. November: 3). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

01.11.2020 Referenzwert liegt bei 169,9. 742 Personen aktuell infiziert, 42 im Krankenhaus.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 1. November, 0 Uhr, 4.283 (31. Oktober: 4.197) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.519 (31. Oktober: 3.470) Personen als genesen und 742 (31. Oktober: 705) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 1. November 169,9 (31. Oktober: 169,3). Von den 742 noch infizierten Personen befinden sich 700 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 42 Patienten (31. Oktober: 42) stationär behandelt. Davon müssen 4 Personen (31. Oktober: 4) intensivmedizinisch versorgt werden, 3 Personen müssen beatmet werden (31. Oktober 3). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Ausbruchsgeschehen ist nach wie vor diffus. Es gibt viele kleinere Cluster in den unterschiedlichsten Bereichen, das betrifft beispielsweise das familiäre Umfeld, den Sport, Betriebe, den klinischen Bereich und Reisegruppen. Neuerdings verzeichnet der Kreis Gütersloh auch wieder Infektionen in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Ab zwei Infektionen spricht man von einem kleinen Cluster.

31.10.2020 Referenzwert liegt bei 169,3. 42 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 31. Oktober, 0 Uhr, 4.197 (30. Oktober: 4.082) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.470 (30. Oktober: 3.413) Personen als genesen und 705 (30. Oktober: 648) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 31. Oktober 169,3 (30. Oktober: 152,9). Von den 705 noch infizierten Personen befinden sich 663 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 42 Patienten (30. Oktober: 40) stationär behandelt. Davon müssen 4 Personen (30. Oktober: 3) intensivmedizinisch versorgt werden, 3 Personen müssen beatmet werden (30. Oktober 2). Es hat einen neuen Todesfall gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

30.10.2020 Referenzwert liegt bei 152,9. 40 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 30. Oktober, 0 Uhr, 4.082 (29. Oktober: 3.934) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.413 (29. Oktober: 3.356) Personen als genesen und 648 (29. Oktober: 557) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 30. Oktober 152,9 (29. Oktober: 140,8). Von den 648 noch infizierten Personen befinden sich 608 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 40 Patienten (29. Oktober: 33) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (29. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben

Steigende Fallzahlen stellen Gesundheitsamt vor Herausforderung: Dr. Anne Bunte bittet Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.

Die Anzahl der Neuinfektionen steigt bundesweit rasant an und stellt Gesundheitsämter, Krankenhäuser sowie Hausärzte vor eine große Herausforderung. Im Kreis Gütersloh sind alleine von Donnerstag auf Freitag 148 Neuinfektion erfasst worden. Von aktuell 648 Infizierten im Kreisgebiet müssen 40 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt werden. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 34 Patienten während des großen Coronaausbruchs im Sommer übertroffen. Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes im Kreis arbeiten auf Hochtouren, um alle Listen abzuarbeiten. Darauf stehen jedoch nicht nur die Infizierten, sondern auch deren Kontaktpersonen müssen ermittelt und informiert werden. Um diese Belastung bestmöglich stemmen zu können, bittet Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit, die Bevölkerung um Mithilfe: „Diese Menge an Fallzahlen abzuarbeiten dauert und wir stoßen an unser Limit. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, aber auch um ihre Mithilfe.“

Wer sich krank fühlt und Symptome aufweist, lässt sich in der Regel beim Hausarzt testen. Ab diesem Moment beginnt auch die Quarantäne. Der Arzt schreibt die betroffene Person krank und schickt sie in die häusliche Isolation. „Bitte rufen Sie jetzt nicht direkt das Gesundheitsamt an, sondern warten Sie, bis wir Sie kontaktieren“, betont Dr. Bunte, denn die Telefonleitungen des Gesundheitsamtes laufen heiß. „Wir telefonieren alle Listen ab und beraten jeden Einzelfall. Um mögliche Ausbruchsgeschehen schnell zu stoppen, müssen wir aber mittlerweile priorisieren“, erklärt Dr. Bunte und bittet um Verständnis. Zuerst werden Infizierte angerufen, die in sogenannten vulnerablen Bereichen leben oder arbeiten. Dazu gehören Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, ambulante Pflege, Schulen und Kitas.

Also statt direkt zum Hörer zu greifen, sollten sich betroffene Personen in der häuslichen Isolation schon mal überlegen, wo sie sich in den vergangenen Tagen aufgehalten haben und wen sie getroffen haben. „Das sind Informationen, die wir bei der weiteren Ermittlung abfragen“, erklärt Dr. Bunte.

Symptomatische Personen, die noch auf ihr Testergebnis warten, sollten auch direkt ihre Kontaktpersonen informieren. Achtung: Kontaktpersonen sind Leute, mit denen mindestens 15 Minuten lang ein face-to-face Kontakt bestand, wobei der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Diese Kontaktpersonen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und sollten sich dann direkt selber in Quarantäne begeben. Sie werden im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements vom Gesundheitsamt angerufen und zum weiteren Vorgehen beraten. Kontaktpersonen von Kontaktpersonen sind von dieser Regelung nicht betroffen und müssen vorerst keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Dr. Bunte: „In diesen Fällen herrscht kein definiertes Infektionsrisiko, sodass diese Personen sich erst einmal keine Sorgen machen müssen. Für sie gelten wie für alle anderen auch die üblichen AHA- plus L-Regeln.“

Um alle Neuinfizierten schnellstmöglich anzurufen und das Arbeitsaufkommen noch bewältigen zu können, müssen die Gespräche mit dem Gesundheitsamt möglichst kurz gehalten werden. „Wir informieren und beraten natürlich. Dennoch hilft es enorm, wenn die Kontaktpersonen bereits informiert sind und deren Kontaktdaten uns direkt vorgelegt werden können“, erklärt Dr. Bunte, die gleichzeitig um Verständnis für dieses Vorgehen bittet.

Allgemeine Informationen rund um das Coronavirus gibt es außerdem auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-guetersloh.de/corona. Dort können ab sofort Kontaktlisten unter Berücksichtigung des Datenschutzes online ausgefüllt werden. Auch Kontaktpersonen können sich auf diesem Weg selber melden.

29.10.2020 Referenzwert liegt bei 140,8.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 29. Oktober, 0 Uhr, 3.934 (28. Oktober: 3.811) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.356 (28. Oktober: 3.307) Personen als genesen und 557 (28. Oktober: 483) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 29. Oktober 140,8 (28. Oktober: 121,1). Von den 557 noch infizierten Personen befinden sich 524 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 33 Patienten (28. Oktober: 30) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (28. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet (28. Oktober: 1) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

28.10.2020 Referenzwert liegt bei 103,6. 483 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 28. Oktober, 0 Uhr, 3.811 (27. Oktober: 3.747) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.307 (27. Oktober: 3.286) Personen als genesen und 483 (27. Oktober: 440) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. Oktober 121,1 (27. Oktober: 111,3). Von den 483 noch infizierten Personen befinden sich 453 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 30 Patienten (27. Oktober: 30) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (27. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (27. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Landrat begrüßt 15 Soldatinnen und Soldaten: Bundeswehr unterstützt zum zweiten Mal in der Pandemie

Für einige ist es bereits das zweite Mal, dass sie ausrücken, um den Kreis Gütersloh bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu unterstützen. Landrat Sven-Georg Adenauer begrüßte am Mittwochmorgen 15 Soldatinnen und Soldaten aus Augustdorf vor dem Kreishaus Gütersloh. Sie unterstützen die Abteilung Gesundheit in vielen Bereichen – im Sommer waren sie teilweise bereits im Einsatz für den Kreis Gütersloh nach dem Coronaausbruch bei Tönnies.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh hatte über das Kreisverbindungskommando (KVK) Gütersloh ein Hilfeersuchen an die Bundeswehr gerichtet. Selbst mit interner Unterstützung aus anderen Abteilungen und die befristete Einstellung von neuem Personal – einige sind bereits an Bord – kam es zuletzt nicht nur im Bereich der Kontaktpersonenermittlung zu Engpässen. Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit, begrüßte die Unterstützer im Foyer des Kreishauses und stellte ihnen dort die verschiedenen Teams und deren Leiter vor. Die 15 Soldatinnen und Soldaten werden unter anderem in der Corona-Hotline, dem Kontaktpersonenmanagement und der Erstermittlung eingesetzt. „Wenn Sie merken, das ist nicht mein Ding, sprechen Sie Ihre Teamleiter an“, erklärte Bunte ihnen – man habe viele Einsatzgebiete. Denn eins ist klar: Die Unterstützer sollen die Arbeit gerne machen. Bunte: „Wir möchten Sie möglichst lange halten.“

27.10.2020 Referenzwert liegt bei 111,3. 30 Personen in stationärer Behandlung.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 27. Oktober, 0 Uhr, 3.747 (26. Oktober: 3.715) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.286 (26. Oktober: 3.250) Personen als genesen und 440 (26. Oktober: 444) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 27. Oktober 111,3 (26. Oktober: 103,3). Von den 440 noch infizierten Personen befinden sich 410 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 30 Patienten (27. Oktober: 24) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (26. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (26. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

„Viele fragen uns dieser Tage, woher die exponentiell steigenden Zahlen bei den Infektionen kommen?“, berichtet Landrat Sven-Georg Adenauer. „Fakt ist: Wir können keine großen Cluster, keine großen Ausbrüche feststellen. Die Zahlen steigen wie im ganzen Bundesland, wie in vielen Teilen der Republik sprunghaft an. Das Ansteckungsmuster ist diffus.“ Adenauer warnt zudem vor einem weiteren starken Anstieg. „Was wir jetzt in der Statistik sehen, geht auf das Infektionsgeschehen von vor einer bis zwei Wochen zurück.“  Maßnahmen, wie sie landesweit nach dem Erreichen des Inzidenzwertes von 50 greifen, könnten derzeit noch gar keine Entfaltung zeigen und sich in den Zahlen ablesen. Auch weitere Faktoren wie beispielsweise das Ende der Herbstferien beeinflussen die aktuelle Lage.

„Nichtsdestotrotz: Wenn wir uns alle wieder an die AHA- plus L-Regeln halten, können wir den permanenten Anstieg noch stoppen“, appelliert Adenauer. Die Gefahr einer vollkommen unkontrollierten Verbreitung sei gegeben. Adenauer: „Um das nochmal klar zu stellen, der Krisenstab des Kreises Gütersloh wird vor dem Gespräch zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten am morgigen Mittwoch keine eigenen Maßnahmen für den Kreis Gütersloh festlegen.“

26.10.2020 Referenzwert liegt bei 103,3.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 26. Oktober, 0 Uhr, 3.715 (25. Oktober: 3.668) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.250 (25. Oktober: 3.231) Personen als genesen und 444 (25. Oktober: 416) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 26. Oktober 103,3 (25. Oktober: 96,2). Von den 444 noch infizierten Personen befinden sich 420 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 24 Patienten (25. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (25. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (25. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

25.10.2020 Referenzwert liegt bei 96,2. Inzidenz im landeweiten Schnitt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 25. Oktober, 0 Uhr, 3.668 (22. Oktober: 3.580) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.231 (24. Oktober: 3.206) Personen als genesen und 416 (24. Oktober: 353) als noch infiziert.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 25. Oktober 96,2 (24. Oktober: 77,5). Der Inzidenzwert des Landes beträgt in Nordrhein-Westfalen heute 95,6.Von den 416 noch infizierten Personen befinden sich 397 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (24. Oktober: 21) stationär behandelt. Davon muss 1 Personen (24. Oktober: 3) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden (24.Oktober: 2). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

24.10.2020 Referenzwert liegt bei 77,5. Weiterhin Anstieg der Fallzahlen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 24. Oktober, 0 Uhr, 3.580 (22. Oktober: 3.513) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.206 (22. Oktober: 3.181) Personen als genesen und 353 (23. Oktober: 311) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 24. Oktober 77,5 (23. Oktober: 68,8). Von den 353 noch infizierten Personen befinden sich 332 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 21 Patienten (23. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (23. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Zwei Patienten (23.Oktober: 1) müssen beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Serverstörung beim RKI

Hinweis: Aufgrund eines Serverausausfalls beim RKI am 22.Oktober 2020, wurden nicht alle Datensätze von den Gesundheitsämtern und zuständigen Landesbehörden übermittelt. Damit wurde gestern die Differenz zum Vortag unterschätzt. Die Fälle wurden im Verlauf des gestrigen Tages nachübermittelt, wodurch die Differenz zum Vortag heute auch die nachübermittelten Fälle enthält und dadurch überschätzt wird.

23.10.2020 Kreis verstärkt Kapazitäten. Kontakte reduzieren.

Von gestern auf heute hat es im Kreis Gütersloh 94 Corona-Neuinfektionen gegeben. Der Kreis Gütersloh macht keine Massentestungen, sondern testet immer dort, wo die Infektion sich zeigt. Dazu rücken die vier mobilen Teams aus und nehmen Abstriche. Zunehmend melden sich symptomatische Patienten in den Hausarztpraxen. Zum Vergleich: Im Sommer fanden Massentests in vier bis sechs Testzentren im Kreis Gütersloh statt. Binnen weniger Tage wurden tausende Tests gemacht, von denen (außerhalb der Fleisch verarbeitenden Betriebe) nur wenige positiv waren. Das ist nun anders. Uns trifft gerade ein weiterhin sehr unspezifisches Ausbruchsgeschehen bislang ohne nennenswerte Hotspots. Diese Entwicklung kann sich allerdings sehr dynamisch verändern. So sieht das auch Professor Dr. Dietrich Paravicini, emeritierter Intensivmediziner des Städtischen Klinikums Gütersloh. Er unterstützt momentan die Abteilung Gesundheit des Kreises: „Das Virus unterscheidet nicht zwischen Oktoberfest, Kirmes und privater Feier! Daher kann ich als Mediziner nur eindringlich an die Vernunft appellieren: Bleiben Sie mit Abstand sicher. Vermeiden Sie alle Kontakte, die nicht notwendig sind – gerade im privaten Bereich.“

Die hohe Zahl an Neuinfektionen ist der erste Indikator für das, was kommen wird: Ein Anstieg der hospitalisierten Patienten. Zunehmend werden Patienten dort gegebenenfalls sogar intensivmedizinisch versorgt und beatmet. Diesen Prozess gilt es zu verlangsamen, damit die Kliniken nicht überfordert werden. Im Kreis Gütersloh gibt es 53 Intensivbetten; bei 44 davon ist eine Beatmung möglich. Mit drei durch Covid-Patienten belegten Intensivplätzen ist die Lage momentan entspannt. Dies kann sich aufgrund der Infektionsdynamik aber ändern.

Kontaktpersonenmanagement

Im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober wurden 186 neue Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der positiven Fälle befindet sich damit auf einem deutlich erhöhten Niveau im Vergleich zur Vorwoche (128 Fälle). Selbst wenn die Kontaktpersonennachverfolgung zunehmend schwieriger wird und man die Ausgangsperson für ein Infektionsgeschehen nicht mehr in jedem Fall findet, so bleibt es vordinglich wichtig, die gefährdeten Personenkreise zu schützen. Daher appelliert Wilhelm Gröver, aktuell Krisenstabsleiter: „Wenn jeder mitmacht und die eigenen Kontakte reduziert, dann ist das ein wirksamer Beitrag. Wir müssen lernen, mit Corona zu leben, ohne dass die Wucht die Schwächsten in der Gesellschaft trifft.“

In der Kreisverwaltung ist bereits im großen Umfang Personal aufgestockt worden, binnen der nächsten Tage wird nochmals verstärkt. „Dazu haben wir gestern ein Amtshilfeersuchen über 25 Verwaltungs-Personen an die Bezirksregierung Detmold gestellt“, so Ingo Kleinebekel, Leiter des Dezernates Personal, Finanzen und zentrale Dienste. Weitere 50 Büroplätze werden freigezogen, um die neuen Mitarbeiter in räumlicher Nähe zur Abteilung Gesundheit unterbringen zu können. Diese hat heute mit zirka 130 Mitarbeitern doppelt so viele, wie noch zu Jahresbeginn.

Differenzen in den Fallzahlen

Immer wieder sind Bürgerinnen und Bürger über die Differenz in den Fallzahlen zwischen dem Robert Koch-Institut und dem Kreis Gütersloh irritiert. An der Behebung dieser Differenzen wird gearbeitet. Sie liegen in unterschiedlichen Datenbanksystemen und verschiedenen Zeitpunkten der Auswertung begründet. Nicht ganz auszuschließen sind auch gelegentliche Übertragungsfehler und Korrekturen, die noch eingearbeitet werden müssen. Inzwischen bewegt sich die Differenz im einstelligen Bereich.

Schulen /Kitas

Den kreiseigenen Schulen wurde empfohlen, CO²-Ampeln zu beschaffen und aus dem Betrieb Lüftungsregeln abzuleiten. In Kindertagesstätten gibt es vereinzelt Infektionsfälle, die zumeist zu Teilschließungen führen.

Referenzwert liegt bei 68,8. 94 Neuinfektionen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 23. Oktober, 0 Uhr, 3.513 (22. Oktober: 3.419) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.181 (22. Oktober: 3.156) Personen als genesen und 311 (22. Oktober: 242) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. Oktober 68,8 (22. Oktober: 57,3). Von den 311 noch infizierten Personen befinden sich 292 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (22. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (22. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (22.Oktober: 1) muss beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

22.10.2020 Referenzwert liegt bei 57,3. 49 Neuinfektionen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 22. Oktober, 0 Uhr, 3.419 (21. Oktober: 3.370) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.156 (21. Oktober: 3.135) Personen als genesen und 242 (21. Oktober: 214) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 22. Oktober 57,3 (21. Oktober: 50,7). Von den 242 noch infizierten Personen befinden sich 223 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (21. Oktober: 16) stationär behandelt. Davon muss 1 Person (21. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

21.10.2020 Referenzwert liegt bei 50,7. 214 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 21. Oktober, 0 Uhr, 3.370 (20. Oktober: 3.343) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.135 (20. Oktober: 3.111) Personen als genesen und 214 (20. Oktober: 211) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 21. Oktober 50,7 (20. Oktober: 52,1). Von den 214 noch infizierten Personen befinden sich 198 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 16 Patienten (20. Oktober: 14) stationär behandelt. Davon muss 1 Person (20. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

20.10.2020 Referenzwert liegt bei 52,1

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 20. Oktober, 0 Uhr, 3.343 (19. Oktober: 3.339) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.111 (19. Oktober: 3.095) Personen als genesen und 211 (19. Oktober: 223) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Oktober 52,1 (19. Oktober: 53,7). Von den 211 noch infizierten Personen befinden sich 197 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 14 Patienten (19. Oktober: 15) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (19. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kreisverwaltung arbeitet unter Volllast

Das Infektionsgeschehen im Kreis Gütersloh ist im Wesentlichen unverändert. Es handelt sich um ein diffuses Ausbruchsgeschehen mit Infektionen in verschiedensten Bereichen. Prognostisch wird für die kommenden Tage ein stabil hohes Niveau der Inzidenzwerte gesehen.

Der Anteil reiseassoziierter Infektionen hat sich seit dem Ende der Sommerferien auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Die Zahl der nicht-reiseassoziierten Fälle hat sich seit dem Ferienende deutlich erhöht. Der bundesweite Trend zeichnet sich damit auch auf Kreisebene ab.

Kontaktpersonenmanagement

Speziell für die Kreisverwaltung Gütersloh und seiner Kommunen ist Corona ein Dauerthema, das jetzt in der dritten Welle präsent ist. Durch den Sommerpeak der Infektionen in der Fleischbranche fehlten die Wochen für Urlaub, Überstundenabbau und Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Die Menschen in der Abteilung Gesundheit arbeiten nach wie vor auf Hochtouren, um alle Kontaktpersonen nachzuverfolgen. 65 neue Stellen sind bereits durch den Kreistag für die Abteilung Gesundheit genehmigt worden, von denen rund 50 inzwischen besetzt sind. Für die anderen läuft das jeweilige Personalauswahlverfahren – Bewerbungsfristen sind allerdings abgelaufen. Aus anderen Abteilungen der Verwaltung wurden erneut Mitarbeiter abgeordnet – aktuell sind weitere 50 Personen abgeordnet im Corona-Einsatz.

Bürgerhotline

600 Anrufe gingen gestern in der Bürgerhotline ein. Diese werden aktuell an neun Apparaten angenommen und bearbeitet. Leider sind darunter auch immer wieder Bagatellfragen, die man sich selbst beantworten könnte. Dazu wird auf die Corona-Seite des Kreises verwiesen.

Verzögerungen in anderen Bereichen der Verwaltung

Aufgrund der vielen Abordnungen in den Coronaeinsatz kann die Kreisverwaltung nicht mehr überall die gewohnte Schnelligkeit in der Dienstleistung erbringen. Beispielsweise dauern Bauanträge länger, weil auch die Zuarbeit aus anderen Fachabteilungen langsamer von statten geht. Ebenso ist die Rückmeldung an die Kommunen verzögert. Im Bereich der Wasserwirtschaft wird stärker nach Priorität und nicht mehr nur strikt nach Eingangsdatum entschieden. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

19.10.2020 Weitere Allgemeinverfügung: Gefährdungsstufe zwei ist erreicht.

Corona ist mit dem neuerlichen Überschreiten der 50er-Inzidenz in der Breite des Kreises angekommen. Zu dieser epidemischen Lage erlässt der Kreis Gütersloh eine weitere Allgemeinverfügung. Sie tritt am Dienstag, 20. Oktober um Null Uhr in Kraft. Waren es im Frühjahr einige Hot-Spots, beispielsweise durch Ski-Urlaubsrückkehrer oder kleinere Ausbrüche, die sich lokalisieren ließen, und im Sommer die Belegschaft eines Fleischzerlegungsbetriebes sowie reiseassoziierte Infektionen, so ist das Infektionsgeschehen mittlerweile diffus. Betroffen sind laut ärztlicher Auskunft mittlerweile alle Alterststufen vom jungen Azubi bis zur Altenheimbewohnerin.

Corona geht in die Breite

Dies trifft Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet, wie Kitas, Schulen, Praxen, Altenpflege-Einrichtungen, Firmen und Kirchengemeinden. Viele Infektionen gehen auf Feiern im privaten Raum zurück.

Geografisch gesehen ist der Süden des Kreises Gütersloh stärker infiziert als der Norden. Weniger betroffen sind derzeit die Kommunen Versmold und Langenberg. Beide grenzen jedoch an den Kreis Warendorf und Versmold zudem an den Landkreis Osnabrück, die beide als Risikogebiete gelten. Obendrein sind die Kommunen umringt von Städten und Gemeinden innerhalb des Kreises Gütersloh, die selbst schon hohe Inzidenzen haben.

In einer kleineren Kommune reicht bereits die Infektion einer Familie mit fünf Personen – und schon ist der Inzidenzwert von 50 Infektionen binnen sieben Tagen erreicht oder überschritten. Derzeit kann aufgrund der gestreuten Gesamtlage in Nordrhein-Westfalen und steigender Infektionszahlen im gesamten Kreis Gütersloh ein Überspringen des Virus‘ auf die noch weniger stark betroffenen Städte nicht ausgeschlossen werden. Aus gesundheitsfachlicher Perspektive macht es daher Sinn, die verschärften Regelungen der Gefährdungsstufe 2 auf das gesamte Kreisgebiet – ohne Ausnahme anzuwenden. Die Ausnahme eines (noch!) minder betroffenen Stadtgebietes würde dieses zudem einer erhöhten Gefahr aussetzen. Denn niemand kann vorhersagen, wie sich derzeit untersagte Aktivitäten dann in dieses Stadtgebiet verlagern (Feiern, Einkaufstourismus, Verlagerung von Gruppenaktivitäten in diese Kommune). Ziel des Infektionsschutzes ist es jedoch, Menschen in einer epidemischen Lage zu schützen. Die kreisangehörigen Kommunen äußerten keine Bedenken gegen dieses Vorgehen und hielten zudem keine weiteren Zonen für erforderlich, in denen die Mundschutzpflicht draußen festgeschrieben wird.

Kreisverwaltung verstärkt Personal

Folgerichtig wurde bereits in der vergangenen Woche der Zyklus von Lagebesprechungen und Krisenstabssitzungen wieder verkürzt. Aus allen Fachbereichen der Kreisverwaltung ist Personal zur Unterstützung der Abteilung Gesundheit angefordert, gegebenenfalls wird weiterer Bedarf an externer Verstärkung angemeldet. 65 bereits bewilligte Stellen für die Abteilung Gesundheit sind in der Ausschreibung beziehungsweise sogar schon besetzt.

Jetzt, da das Virus in der gesamten Bevölkerung angekommen ist, wird mithilfe der mobilen Teams immer dort getestet, wo sich das Infektionsgeschehen zeigt. Noch im Sommer waren Massentests unternommen worden. Sie dienten als Screening, ob außerhalb des Hotspots in der Fleischverarbeitung das Virus präsent ist. Zunehmend schwierig zeigt sich mittlerweile die Kontaktpersonennachverfolgung, an der Personal des Kreises mit Hochdruck arbeitet. Die Zahl der nicht-reiseassoziierten Fälle hat sich seit dem Ferienende deutlich erhöht. Damit zeichnet sich der bundesweite Trend auch auf Kreisebene ab. Das Gebot der Stunde lautet daher, die Anzahl der eigenen Kontakte zu reduzieren. So verlangsamt man Infektionsketten und  sie bleiben nachverfolgbar.

Corona-Testungen werden mittlerweile auch routinemäßig von einigen Arbeitgebern selbst veranlasst. Zudem testen niedergelassene Ärzte, die dem Rahmenvertrag der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe beigetreten sind.

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

  • Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Referenzwert überschreitet 50er-Inzidenz

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 19. Oktober, 0 Uhr, 3.339 (18. Oktober: 3.315) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.095 (18. Oktober: 3.078) Personen als genesen und 223 (18. Oktober: 216) als noch infiziert. Von den 223 noch infizierten Personen befinden sich 208 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 15 Patienten (18. Oktober: 13) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (18. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Oktober 53,7 (18. Oktober: 49,6). Damit ist der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerüberschritten und der Kreis Gütersloh erreicht die Gefährdungsstufe 2 per Allgemeinverfügung. Diese tritt ab Dienstag, 20. Oktober, in Kraft und basiert auf den festgelegten Maßnahmen des Landes NRW. Demnach gelten folgende Regelungen.

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

  • Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet ist inzwischen diffus und verteilt sich über alle gesellschaftlichen Gruppen sowie Einrichtungen. Dazu gehören beispielsweise Kitas, Schulen, Alten-Einrichtungen, Kirchengemeinden, Firmen, Familien oder Praxen. Die Allgemeinverfügung gilt solange bis die Inzidenzzahl sieben Tage lang unter 50 liegt.

Referenzwert steigt auf 53,7

 

Zum Archiv aller Corona-Pressemitteilungen des Kreis Güterslohs gelangt Ihr hier:  Archiv: Pressemeldungen Corona-Virus

Foto: www.rki.de

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