Die Wurst besteht aus Schweinefleisch …

Wäre Corona nicht, dann wären die Schülerinnen und Schüler der Q2 der VZG ins Cebitec der Universität Bielefeld gefahren und hätten dort gentechnische Verfahren bzgl. molekulargenetischer Tierartdifferenzierung im Labor durchgeführt. Ebenso wäre es möglich gewesen, experimentell im schuleigenen Biochemischen zdi-Labor molekulargenetische Experimente (Welcher Käse befindet sich auf der Pizza?) durchzuführen – doch auch das ist in Zeiten der Pandemie nicht machbar. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Universität Bielefeld, speziell dem teutolab biotechnologie, konnten die OberstufenschülerInnen im virtuellen Labor forschen und experimentieren. Die notwendige theoretische Vorbereitung erhielten sie dafür vorher in den Biokursen von ihren Fachlehrerinnen. Mittlerweile hat die Digitalisierung soweit Einzug in den Oberstufenunterricht gehalten, dass die Durchführung des online-Seminars für die SchülerInnen keine Schwierigkeiten darstellte. Auf jeden Fall stand nach 5 Stunden virtueller Probenentnahme, DNA-Sequenzierung, Polymerasekettenreaktion, Gelelektrophorese und Fluoreszenzmikroskopie fest: In der vorliegenden Wurst steckt kein Pferd, kein Rind, keine Ziege oder Pute – sondern Schwein!