Gleich zwei Einsätze der Feuerwehr: Piepender Rauchwarnmelder und Zimmerbrand

09:48 Uhr, Alarm durch Rauchwarnmelder an der Groppeler Straße

Aufmerksame Mitbürger hörten beim Vorbeigehen an einem Haus, dass in dem Haus ein Rauchwarnmelder piepte. Nach dem sie an der Haustür geklingelt hatten und niemand die Tür öffnete, alarmierten sie über Notruf die Feuerwehr. Da davon ausgegangen werden musste, dass in dem Haus noch Personen waren, alarmierte die Kreisleitstelle die Löschzüge Herzebrock und Quenhorn, den Einsatzleitwagen des Löschzuges Möhler sowie den Rettungsdienst und die Polizei. Bei der Lageerkundung durch die Feuerwehr konnte kein Brand gefunden werden und Bewohner waren auch nicht in dem Haus. Die Einsatzstelle wurde danach an die Polizei übergeben.

12:40 Uhr Zimmerbrand in der Daimlerstraße

Der Löschzug Herzebrock wurde alarmiert, weil die Brandmeldeanlage eines Wohngebäudes ausgelöst hatte. In dem Gebäude wohnen Menschen, die in Betrieben in der näheren Umgebung arbeiten. Nachdem die ersten Einsatzkräfte zur Erkundung in das Gebäude gegangen waren, stellte sich heraus, dass in der 5. Etage ein Zimmer brannte. Während alle Bewohner aufgefordert wurden das Gebäude sofort zu verlassen, wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert. Neben der Drehleiter vom Löschzug Rheda, dem gesamten Löschzug Clarholz, dem Einsatzleitwagen des Löschzuges Möhler wurden noch zusätzlich zwei Rettungswagen und ein Notarzt alarmiert. Während die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Brand bekämpften, kümmerte sich der Rettungsdienst um die evakuierten Personen. Weitere Einsatzkräfte der Feuerwehr durchsuchten nochmal alle Räume in dem Gebäude um sicherzustellen, dass auch alle Personen das Gebäude verlassen hatten. Die evakuierten Personen konnten zum Schutz vor der Kälte in eine nahe Produktionshalle gehen. Dort wurden ihre Daten aufgenommen und der Rettungsdienst sprach mit allen um festzustellen, ob jemand Verletzungen oder Rauchgasvergiftungen hatte. Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde von der Feuerwehr das Gebäude mittels Überdruckbelüftung rauchfrei gemacht. Drei der evakuierten Personen wurden vom Rettungsdienst behandelt, eine Person kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Die 5. Etage wurde gesperrt und ist bis auf Weiteres unbewohnbar. Alle anderen Etagen konnten nach dem Einsatz wieder von den Bewohnern benutzt werden.