Status Quo: Coronavirus im Kreis Gütersloh

26.01.2021  Langsam sinkende Inzidenz – weitere Sterbefälle

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. Januar, 0 Uhr, 12.324 (25. Januar: 12.318) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.664 (25. Januar: 11.615) Personen als genesen und 441 (25. Januar: 490) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 26. Januar laut RKI 90,2 (25. Januar: 94,0). Von den 441 noch infizierten Personen befinden sich 362 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 79 Patienten (25. Januar: 73) stationär behandelt. Davon müssen 6Personen (25. Januar: 5) intensivmedizinisch versorgt und auch beatmet werden (25. Januar: 5). Es hat sechs weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind drei über 80-jährige Personen aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh, sowie drei Menschen über 90 aus Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück und Schloss Holte-Stukenbrock. Seit Beginn der Pandemie sind 219 Personen (25. Januar: 213) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

25.01.2021 Update: Stand 17 Uhr über 2.200 Termine von über 10.000 vergeben

Gütersloh. Nachdem zunächst die Überlastung der Buchungssysteme für eine sehr zögerliche Vergabe der Impftermine für die über 80-Jährigen gesorgt hat, ist die Zahl der vergebenen Termine im Laufe des Nachmittags deutlich nach oben gegangen. Stand 17 Uhr sind rund 2.200 Termine für die Erst- und Zweitimpfung für Personen aus dem Kreis Gütersloh vergeben worden. Damit haben rund 1.100 Personen ihre Termine abmachen können. Gegen 14 Uhr waren es lediglich 194 gewesen.

Der Kreis Gütersloh bittet darum, es weiterhin auf einem der beiden Anmeldewege zu versuchen. Der Anmeldeprozess werde sich nach und nach entzerren. Durch einen großen Ansturm der Impfwilligen waren sowohl die telefonische Anmeldung der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 als auch die Online-Anmeldeseite unter www.116117.de stark überlastet. Nur über diese beiden Möglichkeiten kann man sich einen Impftermin sichern. Thema in den Sozialen Medien war es im Tagesverlauf immer wieder, dass Eheleute gerne einen gemeinsamen Termin buchen wollen. Dies ist nur über die telefonische Anmeldung möglich. Frei geschaltet hat das Impfzentrum zunächst Impftermine für die Erstimpfung bis zum 19. März, Zweitimpfungen kann man sogar bis zum 4. April buchen. Die Zahl der frei geschalteten Termine richtet sich nach der Zahl der vom Land NRW zur Verfügung gestellten Impfdosen: Für die ersten acht Wochen kalkuliert die Leitung des Impfzentrums mit rund 228 pro Tag. Es sind also bereits über 10.000 Impftermine freigeschaltet. So bald neue Lieferzusagen des Landes eingegangen sind, werden weitere Impftermine frei geschaltet.

Start der Impfterminvergabe. Stand 14 Uhr erst 194 Termine von 10.400 vergeben.

Gütersloh. Stand heute Mittag sind erst 194 Impftermine (Stand 14 Uhr) für über 80-Jährige aus dem Kreis Gütersloh vergeben. Die vergleichsweise niedrige Zahl resultiert aus der Überlastung der Buchungssysteme. Dadurch sind die Impfwilligen häufig nicht durch gekommen beziehungsweise bekamen im Internet Meldungen wie „kein Impftermin mehr frei“. Zur Klarstellung: Termine im Impfzentrum Kreis Gütersloh sind noch reichlich frei. Der Kreis Gütersloh bittet darum, es weiterhin auf einem der beiden Anmeldewege zu versuchen. Der Anmeldeprozess werde sich nach und nach entzerren. Durch einen großen Ansturm der Impfwilligen waren sowohl die telefonische Anmeldung der Kassenärztlichen Vereinigung unter Telefon 116117 als auch die Online-Anmeldeseite unter www.116117.de stark überlastet. Frei geschaltet hat das Impfzentrum zunächst Impftermine für die Erstimpfung bis zum 19. März, Zweitimpfungen kann man sogar bis zum 4. April buchen. Die Zahl der frei geschalteten Termine richtet sich nach der Zahl der vom Land NRW zur Verfügung gestellten Impfdosen: Für die ersten acht Wochen kalkuliert die Leitung des Impfzentrums mit rund 228 pro Tag. Es sind also bereits über 10.000 Impftermine freigeschaltet. So bald neue Lieferzusagen des Landes eingegangen sind, werden weitere Impftermine frei geschaltet.

Kein weiterer Todesfall von gestern auf heute

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. Januar, 0 Uhr, 12.318 (24. Januar: 12.315) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.615 (24. Januar: 11.548) Personen als genesen und 490 (24. Januar: 554) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 25. Januar laut RKI 94,0 (24. Januar: 94,5). Von den 490 noch infizierten Personen befinden sich 417 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 73 Patienten (24. Januar: 73) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (24. Januar: 5) intensivmedizinisch versorgt und auch beatmet werden (24. Januar: 5). Es hat keinen weiteren Todesfall gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind 213 Personen (24. Januar: 213) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Start der Impfterminvergabe: Hotline und Portal überlastet: Geduld haben und nicht zum Impfzentrum fahren.

Gütersloh. Um einen Impftermin vereinbaren zu können, muss man sich an den von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe vorgegebenen Ablauf halten. Das bedeutet, Anmeldungen können in Nordrhein-Westfalen seit heute, 25. Januar online unter www.116117.de und unter folgenden Telefonnummern erfolgen: 116 117 und 0800 116 117 02 (letztere ist ausschließlich für Westfalen-Lippe). Beide Nummern kann man kostenfrei wählen, sie sind täglich zwischen 8 und 22 Uhr besetzt. Darauf weist der Kreis Gütersloh hin, nachdem es am Montag und bereits am Wochenende zuvor zu zahlreichen persönlichen Besuchen und Anrufen bei der Kreisverwaltung gekommen ist.

Bereits am Samstag, 23. Januar, zählte der Sicherheitsdienst am Impfzentrum rund 80 Besucher, die sich über die Impfung informieren oder einen Termin vereinbaren wollten und zahlreiche Fragen hatten. Nicht zuletzt wegen der Überlastung der Impftermin-Hotline und der dazugehörigen Internetseite kam es auch zum Start der Impfterminvergabe am Montag zu zahlreichen persönlichen Nachfragen und Anrufen. Der Kreis Gütersloh bittet die Bürgerinnen und Bürger, von persönlichen Besuchen am Impfzentrum abzusehen. Zudem ist eine Terminvereinbarung unter anderen Telefonnummern als denen, die die KVWL dafür vorgesehen hat, nicht möglich. Man müsse nun Geduld mitbringen, so die Leitung des Impfzentrums.

Oftmals sind in den vergangenen Tagen Senioren direkt mit dem Informations- und Einladungsschreiben zum Impfzentrum gefahren, um vor Ort einen Termin abzumachen. Das geht ausdrücklich nicht, es werden keine Termine vor Ort vergeben. Der Sicherheitsdienst des Impfzentrums hat einige der häufig gestellten Fragen zusammengefasst. Hier die Fragen und Antworten:

  • Wie viele Begleitpersonen kann ich mitbringen? Eine. Diese Person ist Begleitung und Unterstützung, wird aber nicht mitgeimpft. Das steht auch in dem Anschreiben, das an knapp 26.000 über 80-Jährige im Kreis Gütersloh verschickt worden ist. .
  • Wann kann ich Montag hier einen Termin machen? Gar nicht, es gibt keine Terminvergabe vor Ort.
  • Kann ich direkt bis vor das Gebäude fahren? Ja, aber nur zum Zeitpunkt des gebuchten Impftermins.
  • Ab wann kann ich mich impfen lassen? Die Impfungen mit Termin beginnen ab dem 8. Februar. Da jedoch nur eine begrenzte Zahl an Impfdosen zur Verfügung steht, wird die Impfung der über 80-Jährigen sich eine ganze weile hinziehen.
  • Kann ich Montag sofort morgens kommen? Nein, siehe oben. Ein Besuch des Impfzentrums lohnt sich nur für denjenigen, der einen Impftermin abgemacht hat.
  • Auf den Schreiben ist es falsch ausgeschildert, wir waren erst am Flughafen. Das ehemalige Kasernengelände ist zugegebener Maßen groß, aber das Impfzentrum eigentlich nicht zu verfehlen. Es liegt direkt an der Marienfelder Straße (Hausnummer 351) ein paar hundert Meter neben der Hauptzufahrt des Kasernengeländes. Die Lagebeschreibung im Anschreiben ist korrekt. Das Impfzentrum ist ausgeschildert.

24.01.2021 Vier weitere Todesfälle

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 24. Januar, 0 Uhr, 12.315 (23. Januar: 12.273) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.548 (23. Januar: 11.484) Personen als genesen und 554 (23. Januar: 580) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 24. Januar laut RKI 94,5 (23. Januar: 93,4). Von den 554 noch infizierten Personen befinden sich 481 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 73 Patienten (23. Januar: 78) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (23. Januar: 9) intensivmedizinisch versorgt und 5 beatmet werden (23. Januar: 8). Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 70-jährige Person (Gütersloh), zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh, Steinhagen) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind 213 Personen (23. Januar: 209) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

23.01.2021 Inzidenz sinkt unter 100

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. Januar, 0 Uhr, 12.273 (22. Januar: 12.227) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.484 (22. Januar: 11.402) Personen als genesen und 580 (22. Januar: 619) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 23. Januar laut RKI 93,4 (22. Januar: 102,1 Kreisangabe). Von den 580 noch infizierten Personen befinden sich 502 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 78 Patienten (22. Januar: 80) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (22. Januar: 10) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (22. Januar: 8). Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 80-jährige Person (Rietberg) und zwei über 90-jährige Personen (Gütersloh, Herzebrock-Clarholz). Seit Beginn der Pandemie sind 209 Personen (22. Januar: 206) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Dashboard auf der Coronasonderseite im Internet konnte heute wegen technischer Probleme nicht aktualisiert werden.

22.01.2021 Software macht Probleme

Gütersloh. Der Kreis Gütersloh hatte am Donnerstag, wie jeden Tag, seine neuen Coronazahlen dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) mitgeteilt. Ein Softwareproblem führte jedoch dazu, dass diese Daten nicht übertragen worden sind. Das hat zur Folge, dass sowohl auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts als auch auf den Internetseiten des LZG eine deutlich niedrigere Inzidenz angezeigt wird – und eine geringere Zahl an Todesfällen. Der Softwarehersteller arbeitet an einer Lösung. Es ist davon auszugehen, dass die Zahlen am Samstag in den LZG- und RKI-Daten berücksichtigt sind. Ob bis dahin auch die Zahl der Todesfälle auf dem gleichen Stand ist, bleibt abzuwarten. Seit mehreren Tagen steht der Kreis Gütersloh mit dem LZG im Austausch, weil die Angaben um einen Fall abweichen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. Januar, 0 Uhr, 12.227 (21. Januar: 12.162) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.402 (21. Januar: 11.287) Personen als genesen und 619 (21. Januar: 671) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh am 22. Januar 102,1 (21. Januar: 106,1). Auf den RKI-Wert wurde aus den eingangs geschilderten Gründen verzichtet, die Inzidenz beruht auf der Datenbank des Kreises Gütersloh. Von den 619 noch infizierten Personen befinden sich 539 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 80 Patienten (21. Januar: 89) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (21. Januar: 13) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (21. Januar: 9). Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind zwei über 80-jährige Personen aus Gütersloh und Halle (Westf.). Seit Beginn der Pandemie sind 206 Personen (21. Januar: 204) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Corona-Bürgerhotline: Erweiterte Telefonzeiten ab sofort.

Gütersloh. Die telefonische Erreichbarkeit der Corona-Bürgerhotline im Gesundheitsamt des Kreises Gütersloh wird ab sofort auch auf Wochenenden ausgeweitet. Da die Abteilung wegen der neuen gesetzlichen Regelungen mit vermehrtem Informationsbedarf rechnet – ebenso wegen der Corona-Mutanten – öffnet die Hotline die Drähte nun auch samstags und sonntags in der Zeit von 9 bis 14 Uhr. Wegen des durchweg hohen Anfrageaufkommens werden Anrufer um etwas Geduld gebeten.

Den aktuellen Informationsstand findet man auch auf der Coronaseite des Kreises unter www.kreis-guetersloh.de/corona.

Wer ärztliche Hilfe benötigt, setzt sich sinnvollerweise mit dem Hausarzt beziehungsweise der Arztrufzentrale der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116117 in Verbindung.

Corona-Bürgerhotline 05241 / 85-4500:

Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr

Samstag und Sonntag 9 bis 14 Uhr

21.01.2021 Weniger Patienten stationär, aber mehr auf der Intensivstation.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 21. Januar, 0 Uhr, 12.162 (20. Januar: 12.085) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.287 (20. Januar: 11.257) Personen als genesen und 671 (20. Januar: 625) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Januar 106,1 (20. Januar: 97,0). Von den 671 noch infizierten Personen befinden sich 582 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 89 Patienten (20. Januar: 101) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (20. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und 9 beatmet werden (20. Januar: 7). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Gestorben ist eine über 70-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück. Seit Beginn der Pandemie sind 204 Personen (20. Januar: 203) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Neue Quarantäneverordnung NRW: Positiver Schnelltest verpflichtet zur Quarantäne

Wer bei einem Schnelltest positiv auf das Coronavirus getestet wird, muss sich ab sofort direkt und selbstständig in Quarantäne begeben. Auch die Haushaltsangehörigen müssen sich häuslich isolieren. Das besagt die neue Quarantäneverordnung des Landes NRW.

„Die bei dem Schnelltest positiv Getesteten müssen dann einen PCR-Test durchführen lassen. Wenn der negativ ist, ist die Quarantäne für sie und ihre Haushaltsangehörigen beendet“, erläutert Dr. Anne Bunte, Leiterin des Gesundheitsamtes des Kreises Gütersloh. Fällt jedoch auch der PCR-Test positiv aus, bleibt die Quarantäne sowohl für den Infizierten als auch für dessen Haushaltskontakte bestehen. Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes werden diese Fälle schnellstmöglich bearbeiten und Kontakt zu den Betroffenen aufnehmen. „Sobald ein positiver PCR-Test vorliegt, helfen Sie uns enorm bei der Kontaktpersonenermittlung, wenn Sie die Selbstmeldeformulare auf unserer Coronasonderseite im Internet ausfüllen“, appelliert Dr. Bunte an alle Betroffenen.

Stellen, die Schnelltests anbieten, sind dazu verpflichtet, positive Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden an die Gesundheitsämter zu melden. Bei dieser Meldung müssen Daten über die getestete Person angegeben werden, wie etwa Name, Geburtsdatum, Adresse und weitere Kontaktdaten. Wichtige Informationen sind außerdem Angaben zum Beruf, um bei einer Tätigkeit in medizinischen oder pflegerischen Berufen priorisiert vorgehen zu können.

Für diese Meldung empfiehlt das Gesundheitsamt das Meldeformular des Landeszentrums für Gesundheit NRW. Dieses ist auf der Coronasonderseite des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de/corona verlinkt.

20.01.2021 85 neue laborbestätigte Infektionen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 20. Januar, 0 Uhr, 12.085 (19. Januar: 12.000) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.257 (19. Januar: 11.189) Personen als genesen und 625 (19. Januar: 608) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Januar 97,0 (19. Januar: 109,3). Von den 625 noch infizierten Personen befinden sich 524 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 101 Patienten (19. Januar: 100) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (19. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und 7 beatmet werden (19. Januar: 7). Seit Beginn der Pandemie sind 203 Personen (19. Januar: 203) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Lieferengpass betrifft auch Krankenhäuser: Start im Impfzentrum verschoben.

Gütersloh. Aufgrund von Lieferengpässen beim Hersteller hat das NRW-Gesundheitsministerium eine Änderung des Impfplans angeordnet. Priorität sollen jetzt die notwendigen Zweitimpfungen in den Pflegeeinrichtungen haben. Für Erstimpfungen etwa in Krankenhäusern werde man bis Monatsende keine Bestellungen annehmen. Wie das NRW-Gesundheitsministerium ankündigte, verschiebt sich dadurch der Start der Impfkampagne in den 53 Impfzentren im Land. Ursprünglich sollten die 80-Jährigen ab Anfang Februar geimpft werden, jetzt startet der Betrieb des Impfzentrums Kreis Gütersloh später, voraussichtlich am 8. Februar. In dem Brief, der dieser Tage an die über 80-jährigen Personen im Kreis Gütersloh verschickt wird, ist noch die Rede vom Start am 1. Februar. Dieses Datum ist nach der jüngsten Ankündigung des Landes also falsch. Da die knapp 26.000 Briefe bereits gedruckt sind, ließ sich das Datum nicht mehr korrigieren. Alle anderen Angaben in dem Brief behalten ihre Gültigkeit.

Ausgefallen ist auch die für den heutigen Mittwoch angekündigte Lieferung von rund 1.800 Impfdosen für zwei Krankenhäuser im Kreis Gütersloh, das LWL-Klinikum und das Sankt Elisabeth Hospital. Dr. Heinrich Michael Hanraths, ärztlicher Leiter des Impfzentrums, konnte dem Sankt Elisabeth Hospital dennoch 180 Impfdosen für den heutigen Impfstart zukommen lassen: Das Städtische Klinikum Gütersloh war gestern ebenso wie das Sankt Vinzenz Hospital in Rheda-Wiedenbrück beliefert worden und hatte der Umverteilung zugestimmt. Auch das Sankt Vinzenz Hospital wird dem LWL Klinikum Impfdosen abtreten.

 

19.01.2021 360-Grad-Video: Virtueller Rundgang durch das Impfzentrum.

Gütersloh. Das Impfzentrum des Kreises Gütersloh öffnet am 1. Februar zum ersten Mal seine Türen für Bürgerinnen und Bürger. Dort starten dann die Impfungen für über 80-jährige Personen, die einen Termin haben. Wer sich schon vorher ein Bild vom Impfzentrum machen möchte, kann das jetzt bei einem virtuellen Rundgang. Interessenten finden das 360-Grad-Video auf der Coronasonderseite des Kreises Gütersloh unter www.kreis-guetersloh.de/corona

 

Vom Check-in bis zum Check-out – das Video begleitet seine Zuschauer durch eine der acht Impfstraßen und zeigt dabei ein noch leeres Impfzentrum. „Uns war es wichtig, den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Gütersloh schon vor ihrem Termin im Impfzentrum einen Einblick in die Räumlichkeiten zu geben. So können sie sich schon jetzt ein eigenes Bild vom Ablauf machen“, erklärt Bernhard Riepe, Leiter des Impfzentrums. Das Gebäude ist komplett barrierefrei, sodass auch Impflinge mit eingeschränkter Mobilität die Impfstraßen passieren können. Notfalls stehen auch Rollstühle für sie bereit. 

Der virtuelle Rundgang startet auf dem Parkplatz des ehemaligen NAAFI-Shops an der Marienfelder Straße in Gütersloh. Die automatischen Türen des Impfzentrums öffnen sich und rote Absperrbänder markieren den Weg in den Anmeldebereich. Hier steht ein Ticketautomat, an dem die Impflinge eine Nummer ziehen müssen. Diese legt die Impfreihenfolge fest und begleitet die Impflinge durch das gesamte Procedere. Wenn diese Nummer aufgerufen wird, beginnt das Aufklärungsgespräch mit einem Arzt. Danach führt die Impfstraße in den nächsten Wartebereich, von dem aus es dann in die Impfkabine geht. Abschließend verbringen die Geimpften die nächsten 30 Minuten im Beobachtungsbereich. Die Impfstraße endet mit dem Check-Out.

Alle über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger des Kreises Gütersloh erhalten in den nächsten Tagen Post mit einem Informationsschreiben rund um die Coronaschutzimpfung. Dieses Dokument dient gleichzeitig als Einladung. Die angeschriebenen Personen können sich ab Montag, 25. Januar, online unter www.116117.de oder telefonisch unter 0800 11611702 einen Impftermin reservieren.

Rund 5.500 Impfdosen verabreicht: Impfstart in den Krankenhäusern.

Gütersloh. Rund 5.500 Impfdosen sind inzwischen im Kreis Gütersloh verimpft worden. Am vergangenen Wochenende sind in den ersten der 34 Senioreneinrichtungen die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum zweiten Mal geimpft worden. Die Zahl der Impfdosen ist also nicht gleich die Zahl der geimpften Personen. Damit haben in knapp sieben Tagen die ersten Personen den vollständigen Impfschutz. Noch während die letzten Einrichtungen Besuch zum ersten Impfdurchlauf hatten, starteten die Impfungen in den Pflegewohngruppen und Hausgemeinschaften. Für das Team des Impfzentrums Kreis Gütersloh eine große Herausforderung: Es sind 70 mit über 1.000 Plätzen. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in diesen Hausgemeinschaften die Bewohner betreuen, werden geimpft. Bei der Hälfte der Wohngruppen konnte inzwischen die Erstimpfung verabreicht werden.

 

Auch in den vier Krankenhäusern geht in dieser Woche die Coronaimpfung los. Das Impfzentrum des Kreises hatte vergangenen Freitag die Impfdosen für die vier Häuser bestellt, die zusätzlich zu der wöchentlichen Impfdosenmenge von derzeit rund 1.700 geliefert werden. Am Dienstag konnten 1.200 Impfdosen an zwei Krankenhäuser geliefert werden, am Mittwoch folgen 1.800 an die beiden anderen Häuser. In den Krankenhäusern kommen keine Externen bei der Impfung zum Einsatz, es ist ausreichend medizinisch geschultes Personal vor Ort, um die Impfungen vorzunehmen. Viele Bürgerinnen und Bürger müssen sich aber noch gedulden, bis sie an der Reihe sind. Wer wann geimpft wird, hat der Bund festgelegt anhand der Empfehlung der Ständigen Impfkommission festgelegt. Der Orthopäde, der im Impfzentrum anruft, weil er seine Eltern impfen möchte, wird nicht vorgezogen. Diesen Anruf gab es wirklich.

 

Neben den Beschäftigten der Krankenhäuser gehören auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsdienste und die der ambulanten Pflegedienste zu jenen, die der Kategorie 1 angehören und die laut der Impfverordnung des Bundes zuerst geimpft werden sollen. Ihre Impfung ist ab der nächsten Woche geplant.

 

Die Impfreihenfolge und die Priorisierung bestimmter Personengruppen sind in der bundesweiten Coronavirus-Impfverordnung festgelegt. „Wir können uns nicht über diese Verordnung hinwegsetzen. Individuelle Anfragen sind daher nicht erfolgversprechend“, erklärte Bernhard Riepe, Leiter des Impfzentrums Kreis Gütersloh. Zudem sei man im ständigen Austausch mit dem Landesgesundheitsministerium und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL), immer wieder mal kommen neue Vorgaben und Regelungen.

 

Zum Thema: Die Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2) – die Priorisierungen

 

Die erste Gruppe – folgende Personen haben mit höchster Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger ,Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,

3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren im Sinne von § 6 Absatz 1 Satz 1 sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden,

5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin.

Die zweite Gruppe – folgende Personen haben mit hoher Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:

a) Personen mit Trisomie 21,

b) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung,

c) Personen nach Organtransplantation,

3. eine enge Kontaktperson

a) von pflegebedürftigen Personen nach § 2 Nummer 1 und nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,

b) von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt wird,

4. Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,

5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren,

6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind,

7. Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind,

8. Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind.

 

Die dritte Gruppe – folgende Personen haben mit erhöhter Priorität Anspruch auf Schutzimpfung:

1. Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,

2. Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:

a) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30),

b) Personen mit chronischer Nierenerkrankung,

c) Personen mit chronischer Lebererkrankung,

d) Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion,

e) Personen mit Diabetes mellitus,

f) Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension,

g) Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex,

h) Personen mit Krebserkrankungen,

i) Personen mit COPD oder Asthma bronchiale,

j) Personen mit Autoimmunerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen,

3. Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich Technisches Hilfswerk und in der Justiz,

4. Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,

5. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, welches keine Patientinnen oder Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut,

6. Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind,

7. Personen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind,

8. Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen.

12.000 bestätigte Coronainfektionen

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 19. Januar, 0 Uhr, 12.000 (18. Januar: 11.985) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.189 (18. Januar: 11.109) Personen als genesen und 608 (18. Januar: 677) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Januar 109,3 (18. Januar: 111,5). Von den 608 noch infizierten Personen befinden sich 508 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 100 Patienten (18. Januar: 100) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (18. Januar: 12) intensivmedizinisch versorgt und 7 beatmet werden (18. Januar: 8). Im Kreis Gütersloh hat es vier weitere Todesfälle gegeben. Eine über 70-jährige und eine über 90-jährige Person (Gütersloh) sowie zwei über 80-jährige Personen (Borgholzhausen, Versmold) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 203 Personen (18. Januar: 199) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

18.01.2021 Mutiertes Coronavirus: Nachweis der Südafrika-Variante B.1.351

Gütersloh. Bei einer Familie aus dem Kreis Gütersloh ist die aus Südafrika stammende mutierte Variante B.1.351 des Coronavirus nachgewiesen worden. Das hat das Labor Krone mitgeteilt. Es handelt sich bei den infizierten Personen nicht um Reiserückkehrer. Die Infektionsquelle liegt im privaten Kontakt. Die Familie hat sich aufgrund familiärer Kontakte zu Reiserückkehrern aus Südafrika infiziert. Die betroffenen Personen befinden sich in Isolation, bisher sind keine weiteren Fälle bekannt. Sämtliche Kontaktpersonen wurden getestet und die Abteilung Gesundheit steht in Kontakt mit Ihnen.

Am 18. Dezember 2020 berichtete die südafrikanische Regierung über die Entstehung und rasche Zunahme der neuen Virusvariante. Sie wurde erstmals in einer Probe von August 2020 am Ostkap in Südafrika nachgewiesen.

Die Labordiagnostik soll laut Prof. Dr. Carsten Tiemann vom Labor Krone eine möglichst effiziente und schnelle Analyse SARS-CoV-2 positiver Proben erlauben, um bei Verdacht zum Beispiel die Varianten der britischen oder südafrikanischen Mutationen nachweisen zu können. „Da die Sequenzierung eine sehr genaue aber auch zeitaufwendige Methode darstellt, wurden die fraglichen Proben im Labor Krone zunächst mit einem PCR-basierten Verfahren analysiert. Hierbei wird das Virusgenom nach typischen Mutations-Mustern durchsucht (PCR-screening), die einen Rückschluss auf die jeweilige Variante erlauben“, so Tiemann. Das Verfahren wurde in Kooperation mit dem Virologischen Institut der Universitätsklinik Köln evaluiert. Die aktuellen Proben wurden sowohl im Labor Krone als auch in der Virologie in Köln untersucht und bestätigt. Zwischen dem Virologischen Institut in Köln und dem Labor Krone besteht seit Jahren eine enge Kooperation bei der Erfassung und Auswertung bakterieller und viraler Infektionserreger. Die derzeit identifizierten Proben der SüdA-Variante befinden sich ebenfalls im Labor Krone in Bearbeitung für eine weitere Sequenzierung, die Daten hierzu werden gegen Ende der Woche erwartet.

Inzidenzwert nahezu unverändert

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 18. Januar, 0 Uhr, 11.985 (17. Januar: 11.977) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.109 (17. Januar: 11.047) Personen als genesen und 677 (17. Januar: 732) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 18. Januar 111,5 (17.Januar: 111,8). Von den 677 noch infizierten Personen befinden sich 577 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 100 Patienten (17. Januar: 94) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (17. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (17. Januar: 8). Im Kreis Gütersloh hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 70-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 199 Personen (17.Januar: 198) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

17.01.2021 Inzidenzwert liegt bei 111,8

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 17. Januar, 0 Uhr, 11.977 (16. Januar: 11.940) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.047 (16. Januar: 11.002) Personen als genesen und 732 (16. Januar: 742) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 17. Januar 111,8 (16.Januar: 121,7). Von den 732 noch infizierten Personen befinden sich 638 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 94 Patienten (16. Januar: 94) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (16. Januar: 12) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (16. Januar: 9).

Im Kreis Gütersloh hat es zwei weitere Todesfälle gegeben. Eine über 60-jährige Person und eine über 80-jährige Person aus Gütersloh sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 198 Personen (16.Januar: 196) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

16.01.2021 7 weitere Todesfälle

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 16. Januar, 0 Uhr, 11.940 (15. Januar: 11.859) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 11.002 (15. Januar: 10.858) Personen als genesen und 742 (15. Januar: 812) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 16. Januar 121,7 (15.Januar: 119,7). Von den 742 noch infizierten Personen befinden sich 648 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 94 Patienten (15. Januar: 110) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (15. Januar: 12) intensivmedizinisch versorgt und 9 beatmet werden (15. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es sieben weitere Todesfälle gegeben. Drei über 70-jährige Personen (Werther (Westf.), Versmold und Gütersloh), drei über 80-jährige Personen (Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 196 Personen (15.Januar: 189) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

15.01.2021 Inzidenzwert liegt bei 119,7

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 15. Januar, 0 Uhr, 11.859 (14. Januar: 11.779) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.858 (14. Januar: 10.655) Personen als genesen und 812 (14. Januar: 938) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 15. Januar 119,7 (14.Januar: 125,2). Von den 812 noch infizierten Personen befinden sich 702 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 110 Patienten (14. Januar: 119) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (14. Januar: 13) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (14. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es drei weitere Todesfälle gegeben. Eine über 60-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück) und zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh und Rheda-Wiedenbrück) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 189 Personen (14.Januar: 186) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

14.01.2021 7 weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 14. Januar, 0 Uhr, 11.779 (13. Januar: 11.710) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.655 (13. Januar: 10.608) Personen als genesen und 938 (13. Januar: 923) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 14. Januar 125,2 (13.Januar: 164,4). Von den 938 noch infizierten Personen befinden sich 819 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 119 Patienten (13. Januar: 129) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (13. Januar: 13) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (12. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es sieben weitere Todesfälle gegeben. Sieben über 80-jährige Personen (Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Langenberg und Rheda-Wiedenbrück) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 186 Personen (13.Januar: 179) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

13.01.2021 129 Patienten in stationärer Behandlung

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 13. Januar, 0 Uhr, 11.710 (12. Januar: 11.609) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.608 (12. Januar: 10.547) Personen als genesen und 923 (12. Januar: 887) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 13. Januar 164,4 (12.Januar: 194,6). Von den 923 noch infizierten Personen befinden sich 794 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 129 Patienten (12. Januar: 120) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (12. Januar: 12) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (12. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es vier weitere Todesfälle gegeben. Eine über 60-jährige Person (Harsewinkel), zwei über 80-jährige Personen (Halle (Westf.) und Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 179 Personen (12.Januar: 175) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

12.01.2021 19 Neuinfektionen

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 12. Januar, 0 Uhr, 11.609 (11. Januar: 11.590) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Dem Kreis Gütersloh wurden gestern 19 Neuinfektionen gemeldet. Die Datenbanken des LZG und des RKI geben jedoch einen Anstieg von 114 Fällen an. Dabei handelt es sich um Altfälle, die im Rahmen einer Datenbereinigung nachträglich in die Statistiken des LZG und RKI aufgenommen wurden. Diese Fälle haben demnach keine Auswirkung auf die 7-Tages-Inzidenz. Abgleichungen zwischen den Datenbanken laufen.

Von den im Kreis Gütersloh erfassten 11.609 Coronafällen gelten 10.547 (11. Januar: 10.475) Personen als genesen und 887 (11. Januar: 944) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 12. Januar 194,6 (11.Januar: 195,6). Von den 887 noch infizierten Personen befinden sich 767 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 120 Patienten (11. Januar: 114) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (11. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (11. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es vier weitere Todesfälle gegeben. Zwei über 80-jährige Personen (Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh) und zwei über 90-jährige Personen (Versmold und Rheda-Wiedenbrück) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 175 Personen (11.Januar: 171) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

11.01.2021 Inzidenzwert liegt bei 195,6

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 11. Januar, 0 Uhr, 11.590 (10. Januar: 11.592) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Da mehrere Coronafälle aus der Datenbank deaktiviert werden mussten, ist die Gesamtzahl im Vergleich zu gestern um zwei Fälle gesunken. Sowas kann erforderlich werden, wenn jemand umgezogen ist oder zwei Gesundheitsämter beteiligt sind. Von den insgesamt 11.590 erfassten Fällen gelten 10.475 (10. Januar: 10.444) Personen als genesen und 944 (10. Januar: 978) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 11. Januar 195,6 (10.Januar: 202,5). Von den 944 noch infizierten Personen befinden sich 830 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 114 Patienten (10. Januar: 109) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (10. Januar: 12) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (10. Januar: 8).

Im Kreis Gütersloh hat es einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person aus Rietberg ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 171 Personen (10.Januar: 170) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

10.01.2021 Inzidenz steigt auf 202,5

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. Januar, 0 Uhr, 11.592 (9. Januar: 11.506) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.444 (9. Januar: 10.335) Personen als genesen und 978 (9. Januar: 1.001) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 10. Januar 202,5 (9.Januar: 181,7). Von den 978 noch infizierten Personen befinden sich 869 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 109 Patienten (9. Januar: 112) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (9. Januar: 10) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (9. Januar: 8).

Seit Beginn der Pandemie sind 170 Personen (9.Januar: 170) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

09.01.2021 Inzidenz steigt auf 181

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. Januar, 0 Uhr, 11.506 (8. Januar: 11.437) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.335 (8. Januar: 10.160) Personen als genesen und 1.001 (8. Januar: 1.111) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 9. Januar 181,7 (8.Januar: 175,1). Von den 1.001 noch infizierten Personen befinden sich 889 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 112 Patienten (8. Januar: 118) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (8. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und 8 beatmet werden (8. Januar: 11).

Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei über 70-Jährige aus Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh und zwei über 80-jährige Personen aus Schloß Holte-Stukenbrock und Verl. Seit Beginn der Pandemie sind 170 Personen (8.Januar: 166) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

08.01.2021 Ausgangsbeschränkungen werden aufgehoben

Gütersloh. Gestern hat das Land NRW die Bund-Länder-Vereinbarung zum Schutz vor Corona in eine Verordnung umgesetzt. Sie tritt am 11. Januar in Kraft. Zum selben Zeitpunkt läuft die Allgemeinverfügung des Kreises Gütersloh aus, die infolge der Inzidenzen über 200 seit dem 28.Dezember gilt. Aktuell liegen die Voraussetzungen für den Erlass einer weiteren, sich unmittelbar anschließenden Allgemeinverfügung nicht vor. Denn die 7-Tages-Inzidenz im Kreis Gütersloh liegt – auch angesichts der reduzierten Testungen über die Feiertage – bereits seit mehreren Tagen unter 200. Vor diesem Hintergrund wird der Kreis Gütersloh zunächst weiter beobachten, wie sich die 7-Tages-Inzidenz im Rahmen des nun „normalen“ Testgeschehens entwickelt. Nur auf dieser Grundlage kann man dann wirklich verlässlich und gerichtsfest beurteilen, welche Maßnahmen neben dem strengen Lockdown weiterhin erforderlich sind. Der Spielraum für zusätzliche angemessene Maßnahmen wird durch die weiteren Verschärfungen der Coronaschutzverordnung immer kleiner.

Lage kaum verändert

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 8. Januar, 0 Uhr, 11.437 (7. Januar: 11.307) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 10.160 (7. Januar: 9.973) Personen als genesen und 1.111 (7. Januar: 1.174) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 8. Januar 175,1 (7.Januar: 178,7). Von den 1.111 noch infizierten Personen befinden sich 993 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 118 Patienten (7. Januar: 119) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (7. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden (7. Januar: 10).

Es hat sechs weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind vier über 80-jährige aus Harsewinkel, Gütersloh, Halle und Rietberg, eine über 70-JährigePerson aus Verl und eine über 90-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück.

Seit Beginn der Pandemie sind 166 Personen (7. Januar: 160) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

07.01.2021 Infektionsgeschehen ist diffus und dynamisch.

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 7. Januar, 0 Uhr, 11.307 6 Januar: 11.099) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.973 (6. Januar: 9.923) Personen als genesen und 1.174 (6. Januar: 1.020) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 7. Januar 178,7 (6.Januar: 179,5). Von den 1.174 noch infizierten Personen befinden sich 1.055 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 119 Patienten (6. Januar: 126) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (6. Januar: 11) intensivmedizinisch versorgt werden. 10 von ihnen werden beatmet (6. Januar: 10).

Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei 90-Jährige aus Gütersloh, eine über 70-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück und eine über 90-jährige Person aus Schloß Holte-Stukenbrock.

Seit Beginn der Pandemie sind 160 Personen (6.Januar: 156) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

06.01.2021 661 Neuinfektionen in sieben Tagen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 6. Januar, 0 Uhr, 11.099 (5 Januar: 10.924) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.923 (5. Januar: 9.888) Personen als genesen und 1.020 (5. Januar: 889) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 6. Januar 179,5 (5.Januar: 183,6). Von den 1.020 noch infizierten Personen befinden sich 894 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 126 Patienten (5. Januar: 137) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (5. Januar: 14) intensivmedizinisch versorgt werden. 10 von ihnen werden beatmet (5. Januar: 14).

Es hat neun weitere Todesfälle gegeben – in Gütersloh, Halle, Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock und Verl. Verstorben sind drei über 70-jährige Personen, vier über 80-Jährige und zwei über 90-Jährige. Seit Beginn der Pandemie sind 156 Personen (5.Januar: 147) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

05.01.2021 Diffuses Geschehen mit lokalen Clustern

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 5. Januar, 0 Uhr, 10.924 (4 Januar: 10.895) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.888 (4. Januar: 9.779) Personen als genesen und 889 (4. Januar: 975) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 5. Januar 183,6 (4.Januar: 196,7). Von den 889 noch infizierten Personen befinden sich 752 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 137 Patienten (4. Januar: 137) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (4. Januar: 13) intensivmedizinisch versorgt werden. Alle 14 werden beatmet (4. Januar: 11).

Es hat sechs weitere Todesfälle gegeben – alle in Gütersloh. Verstorben sind eine über 70-jährige Person, zwei über 80-Jährige und drei über 90-Jährige. Seit Beginn der Pandemie sind 147 Personen (4.Januar: 141) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Einschätzung der Lage im Kreis Gütersloh:

Die Fallzahlen sind weiterhin auf hohem Niveau. Es handelt es sich im Schwerpunkt um ein diffuses Ausbruchsgeschehen mit lokal begrenzten Clustern in Alten- und Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe sowie in einem Klinikum. Es ist weiterhin von hohen Fallzahlen auszugehen, da die Zahl der neu gemeldeten SARS-CoV-2- Infektionen wie erwartet nach den Feiertagen deutlich ansteigt.

 

04.01.2021 Infektionslage kaum verändert

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 4. Januar, 0 Uhr, 10.895 (3 Januar: 10.866) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.779 (3. Januar: 9.721) Personen als genesen und 975 (3. Januar: 1.008) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 4. Januar 196,7 (3.Januar: 194,3). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 975 noch infizierten Personen befinden sich 838 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 137 Patienten (3. Januar: 131) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (3. Januar: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen (3. Januar: 11) werden beatmet.

Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 50-jährige Person aus Steinhagen, eine über 70-jährige Person aus Gütersloh sowie zwei über 80-Jährige aus Herzebrock-Clarholz und Gütersloh. Seit Beginn der Pandemie sind 141 Personen (3.Januar: 137) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

03.01.2021 Inzidenz bleibt hoch

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 3. Januar, 0 Uhr, 10.866 (2. Januar: 10.855) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.721 (2. Januar: 9.562) Personen als genesen und 1.008 (2. Januar: 1.161) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 3. Januar 194,3 (2.Januar: 198,7). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.008 noch infizierten Personen befinden sich 877 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 131 Patienten (2. Januar: 134) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (2. Januar: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen (2. Januar: 11) werden beatmet.

Es hat fünf weitere Todesfälle gegeben. Eine Person aus Schloß Holte-Stukenbrock war über 60 Jahre alt. Die anderen Verstorbenen waren zwischen über 80 und 94 Jahren alt und kommen aus Gütersloh, Rietberg, Verl und Halle.

Seit Beginn der Pandemie sind 137 Personen (2.Januar: 132) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

02.01.2021 Infektionsgeschehen nahezu unverändert

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 2. Januar, 0 Uhr, 10.855 (1. Januar: 10.812) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.562 (1. Januar: 9.466) Personen als genesen und 1.161 (1. Januar: 1.215) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 2. Januar 198,7 (1.Januar: 190,4). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.161 noch infizierten Personen befinden sich 1.027 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 134 Patienten (1. Januar: 130) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (1. Januar: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen (1. Januar: 12) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Verstorben ist eine über 90-jährige Person aus Gütersloh. Seit Beginn der Pandemie sind 132 Personen (1.Januar: 131) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

01.01.2021 Neujahr: Lage bleibt angespannt

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 1. Januar, 0 Uhr, 10.812 (31. Dezember: 10.665) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.466 (31. Dezember: 9.345) Personen als genesen und 1.215 (31. Dezember: 1.190) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 1. Januar 190,4 (31. Dezember: 197,8). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.215 noch infizierten Personen befinden sich 1.085 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 130 Patienten (31. Dezember: 133) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (31. Dezember: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen (31. Dezember: 11) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben.

Seit Beginn der Pandemie sind 131 Personen (31. Dezember: 130) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

31.12.2020  Aktuelle Coronasituation: Lage bleibt an Silvester angespannt.

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 31. Dezember, 0 Uhr, 10.665 (30. Dezember: 10.445) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.345 (30. Dezember: 9.093) Personen als genesen und 1.190 (30. Dezember: 1.225) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 31. Dezember 197,8 (30. Dezember: 210,2). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.190 noch infizierten Personen befinden sich 1.057 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 133 Patienten (30. Dezember: 150) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (30. Dezember: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen (30. Dezember: 11) werden beatmet. Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei über 80-jährige Personen (Halle und Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Schloß Holte-Stukenbrock). Seit Beginn der Pandemie sind 130 Personen (30. Dezember: 127) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

 

29.12.2020 150 Patienten in stationärer Behandlung

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 29. Dezember, 0 Uhr, 10.264 (28. Dezember: 10.188) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 9.033 (28. Dezember: 8.912) Personen als genesen und 1.114 (28. Dezember: 1.162) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. Dezember 196,5 (28. Dezember: 205,8). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.114 noch infizierten Personen befinden sich 964 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 150 Patienten (28. Dezember: 150) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (28. Dezember: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen (28. Dezember: 11) werden beatmet. Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 80-jährige Person (Halle/Westf.), eine über 70-jährige Person (Harsewinkel) und eine über 90-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück). Seit Beginn der Pandemie sind 117 Personen (28. Dezember: 114) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

28.12.2020 145 Patienten in stationärer Behandlung

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. Dezember, 0 Uhr, 10.188 (27. Dezember: 10.165) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.912 (27. Dezember: 8.780) Personen als genesen und 1.162 (27. Dezember: 1.273) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. Dezember 205,8 (27. Dezember: 222,8). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.162 noch infizierten Personen befinden sich 1.017 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 145 Patienten (27. Dezember: 144) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (27. Dezember: 17) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen (27. Dezember: 9) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 90-jährige Person (Halle/Westf.) und eine über 60-jährige Person (Werther/Westf.). Seit Beginn der Pandemie sind 114 Personen (27. Dezember: 112) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Impfwillige werden rechtzeitig informiert: Impfzentrum ist noch geschlossen

Gütersloh. Im Impfzentrum Kreis Gütersloh kann man sich derzeit weder impfen noch für eine Impfung registrieren lassen. Es gibt derzeit auch noch keine Hotline, unter der man sich einen Impftermin geben lassen kann. Das stellt der Kreis Gütersloh aufgrund zahlreicher Mails, Social-Media-Anfragen, Anrufen und sogar Besuchen vor Ort beim Impfzentrum Kreis Gütersloh klar. Niemand muss sich jetzt aktiv um einen Impftermin kümmern. Die Termine werden jeweils rechtzeitig bekannt gegeben, zu denen neue Personengruppen geimpft werden. Auch das Procedere wird rechtzeitig geklärt und veröffentlicht. So ist seitens des Landes bereits festgelegt worden, dass die über 80-jährigen Personen, die nicht zu den Pflegebedürftigen zählen, per Brief über den Impftermin aufgeklärt werden.

Zunächst werden die Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Senioreneinrichtungen geimpft. Damit ist am vergangenen Sonntag begonnen worden, 180 Impfdosen standen zur Verfügung. Allein in der Pflegestatistik des Kreises Gütersloh standen (2019) knapp 16.000 Personen. Da sind diejenigen, die sie pflegen noch nicht mitgerechnet. Bis wann diese Impfungen abgeschlossen sein werden, lässt sich noch nicht sagen. 

Ausführliche Inforationen zum Impfablauf finden sich auf den Internetseiten des Landesgesundheitsministeriums unter www.mags.nrw/coronavirus-impfablauf

27.12.2020 Sechs weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 27. Dezember, 0 Uhr, 10.165 (26. Dezember: 10.138) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.780 (26. Dezember: 8.587) Personen als genesen und 1.273 (26. Dezember: 1.445) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 27. Dezember 222,8 (26. Dezember: 249,6). Dieser Wert ist allerdings wenig aussagekräftig, da über die Feiertage kaum getestet worden ist. Von den 1.273 noch infizierten Personen befinden sich 1.129 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 144 Patienten (26. Dezember: 138) stationär behandelt. Davon müssen 17 Personen (26. Dezember: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen (26. Dezember: 10) werden beatmet. Es hat sechs weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 40-jährige Person (Verl), eine über 60-jährige Person (Gütersloh) und vier über 80-jährige Personen (Gütersloh, Harsewinkel, Verl, Versmold). Seit Beginn der Pandemie sind 112 Personen (26. Dezember: 106) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Erfolgreicher Impfbeginn: Hohe Quote an Impfwilligen. Start in Versmolder Senioreneinrichtung.

Im Kreis Gütersloh ist die COVID-19-Schutzimpfung erfolgreich gestartet: Los ging es in einer Versmolder Senioreneinrichtung. Dort impften mehrere Ärzte unter anderem 90 Bewohnerinnen und Bewohner und 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Am frühen Nachmittag, gegen 15 Uhr, war die erste Impfaktion im Kreis Gütersloh beendet. Die Ärzte stammen aus der Praxis, die die Senioreneinrichtung auch medizinisch betreut. Der Leiter des Arztzentrums zeigte sich hoch erfreut über die Quote der Impfwilligen, die bei rund 90 Prozent lag. 

26.12.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. Dezember, 0 Uhr, 10.138 (25. Dezember: 10.121) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.587 (25. Dezember: 8.484) Personen als genesen und 1.445 (25. Dezember: 1.533) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 26. Dezember 249,6 (25. Dezember: 289,1). Von den 1.445 noch infizierten Personen befinden sich 1.307 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 138 Patienten (25. Dezember: 140) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (25. Dezember: 17) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen (25. Dezember: 10) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 80-jährige Person (Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Rietberg). Seit Beginn der Pandemie sind 106 Personen (25. Dezember: 104) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

25.12.2020 140 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. Dezember, 0 Uhr, 10.121 (24. Dezember: 9.935) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.484 (24. Dezember: 8.447) Personen als genesen und 1.533 (24. Dezember: 1.385) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 25. Dezember 289,1 (24. Dezember: 290,7). Von den 1.533 noch infizierten Personen befinden sich 1.393 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 140 Patienten (24. Dezember: 131) stationär behandelt. Davon müssen 17 Personen (24. Dezember: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen (24. Dezember: 7) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Verstorben ist eine über 80-jährige Person (Rietberg). Bei einer gestern verstorbenen Person musste die Ortsangabe korrigiert werden (Gütersloh statt Schloß Holte-Stukenbrock). Seit Beginn der Pandemie sind 104 Personen (24. Dezember: 103) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

24.12.2020 Drei weitere Todesfälle, 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich.

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 24. Dezember, 0 Uhr, 9.935 (23. Dezember: 9.676) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.447 (23. Dezember: 8.288) Personen als genesen und 1.385 (23. Dezember: 1.288) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 24. Dezember 290,7 (23. Dezember: 263,3). Von den 1.385 noch infizierten Personen befinden sich 1.254 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 131 Patienten (23. Dezember: 136) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (23. Dezember: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 von ihnen (23. Dezember: 7) werden beatmet. Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind eine über 70-jährige Person (Gütersloh) und zwei über 80-jährige Personen (Schloß Holte-Stukenbrock). Seit Beginn der Pandemie sind 103 Personen (23. Dezember: 100) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

23.12.2020 Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. Dezember, 0 Uhr, 9.676 (22. Dezember: 9.543) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.288 (22. Dezember: 8.229) Personen als genesen und 1.288 (22. Dezember: 1.218) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. Dezember 263,3 (22. Dezember: 275,4). Von den 1.288 noch infizierten Personen befinden sich 1.152 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 136 Patienten (22. Dezember: 130) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (22. Dezember: 9) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 von ihnen (22. Dezember: 6) werden beatmet. Es hat vier weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei über 70-jährige Personen (Schloß Holte-Stukenbrock, Rheda-Wiedenbrück) und zwei über 80-jährige Personen (Schloß Holte-Stukenbrock, Rheda-Wiedenbrück). Seit Beginn der Pandemie sind 100 Personen (22. Dezember: 96) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Probedurchlauf am Impfzentrum des Kreises Gütersloh: In die Rolle von Impflingen schlüpfen

Gütersloh. Als die Auszubildenden Sophie Ottemeier und Leon Brinkrolf gegen 19.15 Uhr am Impfzentrum des Kreises Gütersloh ankommen, ist das Gebäude des ehemaligen NAAFI-Shops hell erleuchtet. Noch bevor Landrat Sven-Georg Adenauer den Medienvertretern das fertige Impfzentrum präsentierte, stand ein Probedurchlauf an. Ob das Impfzentrum auch in der Praxis einsatzbereit ist, testeten rund 55 Personen, darunter 20 Azubis des Kreises und 35 Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes (DRK). Sie meldeten sich freiwillig für einen Probedurchlauf am Impfzentrum. Mit Hilfe dieser Übung erhofft sich die Arbeitsgruppe Impfzentrum des Kreises Gütersloh, Probleme im Ablauf und der Organisation frühzeitig aufzudecken und zu beheben.

 

Mit genügend Abstand warten die Probeimpflinge vor den Eingangstüren des Impfzentrums. Alle tragen eine FFP2-Maske. Auf dem Parkplatz stehen Einsatzfahrzeuge – von der Polizei, der Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Letztere werden zusammen mit dem Malteser Hilfsdienst auch den Realbetrieb unterstützen. Daneben stehen zahlreiche Autos, die Parkflächen sind mit Laternen ausgeleuchtet. Sobald die beiden Azubis des Kreises das Gelände betreten, schlüpfen sie in ihre vorgegebenen Rollen. Zu Brinkrolfs Equipment gehört ab sofort ein Rollstuhl – er spielt eine Person mit einer Gehbehinderung. Ohne Rollstuhl kann er sich während der Übung nicht mehr fortbewegen. Ottemeier selbst hat keinen Termin für eine Probeimpfung, sie spielt die Begleitperson. Die Vorbereitungen für den Probedurchlauf sind im vollen Gange. Zur Besetzung der unterschiedlichen Positionen im Impfzentrum – von der Eingangskontrolle über den Check-In bis hin zu den Wartebereichen – sind 20 ehrenamtliche Hilfskräfte vom DRK vor Ort. Die Koordination der Einsatzkräfte übernahm Sebastian Brandt und die der Probe-Impflinge Alexander Steinberg (beide DRK). Für die Planung des Spielszenarios war die Projektgruppe des Kreises verantwortlich. Sie planten die einzelnen Rollen und Termine der Probe-Impflinge im Vorfeld.

 

Ein großes Zelt steht hinter dem Eingangstor, das von einem Sicherheitsdienst bewacht wird. Es steht auf der Zufahrt zum Impfzentrum. Unter dem grauen Zelt stehen drei ehrenamtliche Mitglieder vom DRK. Ottemeier und Brinkrolf fahren mit ihrem Auto auf das Zelt zu und halten darunter. Ab da beginnt ihr Weg zur Impfung. Die Scheiben an der Fahrer- und Beifahrertür gehen herunter. Zwei Mitarbeiter, jeweils eine Person auf jeder Seite, messen die Temperatur und fragen nach Symptomen. Bei grippeähnlichen Symptomen darf das Impfzentrum nicht betreten werden. Ein dritter Mitarbeiter hält eine Taschenlampe in seiner Hand und leuchtet in das Auto. Brinkrolf sucht seine Dokumente zusammen und zeigt sie dem Mitarbeiter. Im Anschluss fahren die beiden Azubis in Richtung Eingangstür des Gebäudes. Zwischen den ehemaligen Supermarkttüren steht ein elektronisches Terminal, an dem jeder Impfling eine Wartenummer ziehen muss. Brinkrolf zieht die Nummer 51. Anschließend schiebt ihn Ottemeier entlang roter Absperrbänder – diese erinnern an einen Flughafen – zum Check-In-Schalter. Eine Mitarbeiterin sitzt in einer Kabine hinter einer Glasfront. Durch eine kleine Luke reicht sie dem Azubi einen Fragebogen, der teilweise eigenständig, aber auch vom Impfzentrum auszufüllen ist. Einen weiteren Fragebogen, den Anamnese-Bogen, füllt Brinkrolf alleine aus: Leiden Sie an chronischen Erkrankungen? Traten bei Ihnen nach einer früheren Impfung allergische Erscheinungen, hohes Fieber oder andere ungewöhnliche Reaktionen auf? Ergänzend muss er eine Einwilligungserklärung zur Covid-19-Impfung unterzeichnen. Nachdem sämtlicher Papierkram erledigt ist, heißt es für Brinkrolf und Ottemeier warten.

 

Sie nehmen im Wartebereich Platz. Messewände trennen die Stuhlreihen, die einzelnen Stühle sind mit Abstand aufgestellt. Die beiden Azubis blicken sich um, alles ist hell eingerichtet – sehr steril. Nach und nach zeigt ein Bildschirm die Wartenummern an. Die ehrenamtlichen Mitglieder des DRK haben Erfahrungen mit solchen Übungen. Für die Azubis des Kreises ist diese Simulation Neuland. „Ich weiß noch nicht, was mich gleich in den nächsten Räumen erwartet“, so Brinkrolf. Nach gut 20 Minuten erscheint die Nummer 51 auf dem Bildschirm – es kann endlich losgehen. Na ja fast, denn zunächst folgt ein ärztliches Aufklärungsgespräch in einem abgetrennten Raum. Der Arzt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) stellt Fragen zum aktuellen Gesundheitsstand von Brinkrolf und geht mit ihm den Anamnese-Bogen durch. Der Rietberger beantwortet getreu seiner Rolle alle Fragen. Der Arzt erläutert auch mögliche Nebenwirkungen und wie eine Kollegin die Impfung durchführt. Sobald alle Fragen geklärt sind, geht es weiter in den nächsten Wartebereich. Über den Impfräumen hängen Lampen. Sie zeigen an, ob der Raum frei ist oder nicht. Das Licht ist grün, es ist soweit – Ottemeier schiebt Brinkrolf direkt weiter in den Raum. Dort wartet eine Mitarbeiterin auf die beiden. Im Realbetrieb wird medizinisches Personal der KVWL die Spritze setzen. Brinkrolfs Begleitperson hilft ihm seinen Arm frei zu machen, die freie Stelle wird desinfiziert, die Mitarbeiterin zückt die Spritze. An dieser Stelle endet die Impfung, denn im Probedurchlauf wird diese natürlich nur simuliert.

 

Ottemeier öffnet die Türen vom Impfraum, Brinkrolf rollt mit seinem Rollstuhl an ihr vorbei. Erneut zieht er an einem elektronischen Terminal einen Zettel. Diesmal allerdings keine Wartenummer, sondern einen Zettel mit einer Uhrzeit: 21.13 Uhr. Erst dann dürfen die beiden Azubis das Gebäude verlassen. Neben weiteren Stuhlreihen sind auch Räume mit Liegen vorhanden. Die Beobachtungszeit nach der Impfung beträgt 30 Minuten. Ottemeier setzt sich auf einen Stuhl, daneben Brinkrolf in seinem Rollstuhl. Diagonal von ihnen sitzen andere freiwillige Probe-Impflinge. Die 30 Minuten ziehen sich für die Azubis in die Länge. In seinem Rollstuhl beschließt Brinkrolf kurzerhand ein paar Runden im Kreis zu drehen. Er bewegt sich geschickt durch die Reihen im Wartebereich. „Es ist 21.13 Uhr, wir können jetzt los“, freut sich Ottemeier und springt auf. Sie schiebt ihren Mit-Azubi zum Check-Out-Schalter. Sofern es für den Impfling die erste Impfung war, wird direkt ein zweiter Termin ausgemacht. Der Probedurchlauf ist für Ottemeier und Brinkrolf abgeschlossen. Am Ausgang des Impfzentrums wartet eine letzte Aufgabe auf sie, die ausschließlich Teil des Probedurchlaufs ist: die Feedbackrunde. Was lief gut? Was könnte verbessert werden? Brinkrolf und Ottemeier sind zufrieden und fanden den Ablauf gut strukturiert. „Es war hilfreich, dass wir immer einen Ansprechpartner hatten, der uns geholfen hat“, so Brinkrolf. Mit Hilfe der Rückmeldungen der Probe-Impflinge und auch des Probe-Personals können Abläufe im Impfzentrum noch einmal optimiert werden.

Bis sich die ersten Personen vor Ort im Impfzentrum impfen lassen können, wird es noch dauern. Zunächst wird in Alten- und Pflegeeinrichtungen geimpft. Diese Impfungen werden vor Ort in den Einrichtungen durchgeführt. Die ersten Impfdosen werden am Sonntag, 27. Dezember, erwartet.

22.12.2020 Sieben weitere Todesfälle

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. Dezember, 0 Uhr, 9.543 (21. Dezember: 9.441) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.229 (21. Dezember: 8.135) Personen als genesen und 1.218 (21. Dezember: 1.217) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 22. Dezember 275,4 (21. Dezember: 261,7). Von den 1.218 noch infizierten Personen befinden sich 1.088 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 130 Patienten (21. Dezember: 118) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (21. Dezember: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 6 von ihnen (21. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat sieben weitere Todesfälle gegeben. Verstorben sind zwei über 70-jährige Personen (Harsewinkel, Rheda-Wiedenbrück), vier über 80-jährige Personen (Gütersloh, Halle/Westf.) und eine über 50-jährige Person (Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind 96 Personen (21. Dezember: 89) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

21.12.2020 Inzidenz über 260

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 21. Dezember, 0 Uhr, 9.441 (209. Dezember: 9.354) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.135 (20. Dezember: 8.027) Personen als genesen und 1.217 (20. Dezember: 1.238) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Dezember 261,7 (20. Dezember: 255,9). Von den 1.217 noch infizierten Personen befinden sich 1.099 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 118 Patienten (20. Dezember: 115) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (20. Dezember: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (20. Dezember: 9) werden beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind 89 Personen (19. Dezember: 89) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

20.12.2020 115 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 20. Dezember, 0 Uhr, 9.354 (19. Dezember: 9.219) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 8.027 (19. Dezember: 7.919) Personen als genesen und 1.238 (19. Dezember: 1.212) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Dezember 255,9 (19. Dezember: 245,0). Von den 1.238 noch infizierten Personen befinden sich 1.123 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 115 Patienten (19. Dezember: 105) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (19. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen (19. Dezember: 9) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Gestorben ist eine über 90-jährige Person (Harsewinkel). Seit Beginn der Pandemie sind 89 Personen (19. Dezember: 88) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

19.12.2020 1.212 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 19. Dezember, 0 Uhr, 9.219 (18. Dezember: 9.063) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.919 (18. Dezember: 7.775) Personen als genesen und 1.212 (18. Dezember: 1.203) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Dezember 245,0 (18. Dezember: 231,5). Von den 1.212 noch infizierten Personen befinden sich 1.107 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 105 Patienten (18. Dezember: 107) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (18. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen (18. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 70-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück), eine über 80-jährige Person (Gütersloh) und eine über 90-jährige Person (Harsewinkel). Seit Beginn der Pandemie sind 88 Personen (18. Dezember: 85) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

18.12.2020 107 Patienten in stationärer Behandlung

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 18. Dezember, 0 Uhr, 9.063 (17. Dezember: 8.869) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.775 (17. Dezember: 7.649) Personen als genesen und 1.203 (17. Dezember: 1.138) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 18. Dezember 231,5 (17. Dezember: 216,5). Von den 1.203 noch infizierten Personen befinden sich 1.096 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 107 Patienten (17. Dezember: 93) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (17. Dezember: 9) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (17. Dezember: 6) werden beatmet. Es hat drei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 50-jährige Person (Gütersloh), eine über 80-jährige Person (Schloß Holte-Stukenbrock) und eine über 90-jährige Person (Gütersloh). Seit Beginn der Pandemie sind 85 Personen (17. Dezember: 82) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Medizinisches Spezialteam im Coronaeinsatz

Sensible Einrichtungen vor Coronainfektionen schützen

 

Gütersloh. Alten- und Pflegeheime, wie auch Einrichtungen der Eingliederungshilfe zählen zu den sensiblen Einrichtungen, die es zu schützen gilt. Um das zu gewährleisten, hat die Abteilung Gesundheit des Kreises Gütersloh ein medizinisches Spezialteam aufgestellt. Dieses beobachtet das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen, aber auch in Krankenhäusern und Arztpraxen. Zu den Maßnahmen gehören neben der Beratung die Kontaktpersonenermittlung, Quarantäneanordnung und Veranlassung von Reihentestungen. Ziel ist es, eine Weiterverbreitung des Virus zu stoppen und die Infektionsketten zu unterbrechen.

 

Das Spezialteam erhält den Bescheid über eine infizierte Person auf unterschiedlichen Wegen. In den meisten Fällen meldet eine Alten- und Pflegeeinrichtung den positiven Fall. Es kann aber auch sein, dass das Team den Bescheid vom Team der Ersterfassung des Kreises oder von niedergelassenen Ärzten erhält. „Es ist wichtig, so schnell wie möglich zu handeln. Nur dann können wir weitere Ansteckungen verhindern“, erklärt Marie-Sophie Albrecht, organisatorische Leiterin des medizinischen Spezialteams. Um das Infektionsgeschehen kontrollieren zu können, klärt das Team die Isolation für Infizierte beziehungsweise die Quarantäne für enge Kontaktpersonen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen nicht nur das Personal, sondern auch die Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen, bei ambulanten Pflegediensten und auch in allen anderen medizinisch-pflegerischen Einrichtungen.

 

Eine Quarantäne führt bei manchen Betroffenen zu Unverständnis. „Wir erklären die Situation und unsere Maßnahmen ausführlich. Es wäre schön, wenn die Bürgerinnen und Bürger uns nicht als Gegner betrachten, sondern als Helfer und Unterstützer“, so Prof. Dr. Dietrich Paravicini, ärztlicher Leiter des Spezialteams. Ob eine Quarantäne verhängt wird, hängt in Pflegeeinrichtungen unter anderem davon ab, wie gut die Räumlichkeiten getrennt sind und ob das medizinische Personal auf mehreren Stationen arbeitet. Dabei setzt das Spezialteam auf die Zusammenarbeit mit der Abteilung Soziales. Deren Heimaufsicht kennt in der Regel die Räumlichkeiten. Eine Fachkraft mit besonderen Hygienekenntnissen führt Begehungen vor Ort durch und berät die jeweiligen Einrichtungen. Zusammen mit den Trägern und Einrichtungsleitungen bespricht das Spezialteam individuell zu treffende Maßnahmen. Geprüft wird beispielsweise, ob eine Station oder die gesamte Einrichtung unter Quarantäne zu stellen ist. Auch die Notwendigkeit einer Reihentestung durch die mobilen Teams der Abteilung Gesundheit wird überprüft.

 

Das medizinische Spezialteam besteht aus zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zur Abteilung Gesundheit zählen. „Wir sind eine bunte Mischung aus verschiedenen Bereichen“, so Albrecht. Neben den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kreises Gütersloh unterstützen Pflegekräfte des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen und Containment Scouts vom RKI das Team. Dabei sind die Hintergründe der Ausbildung ganz unterschiedlich – von medizinischen Fachangestellten über Gesundheits- und Krankenpfleger bis hin zu Gesundheitswissenschaftlern. Albrecht: „Wir sind ein super Team. Alle springen für den anderen ein und neue Kollegen werden gut aufgenommen.“

 

17.12.2020 Inzidenz weiter über 200

Gütersloh. Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 17. Dezember, 0 Uhr, 8.869 (16. Dezember: 8.722) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.649 (16. Dezember: 7.629) Personen als genesen und 1.138 (16. Dezember: 1.013) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 17. Dezember 216,5 (16. Dezember: 210,2). Von den 1.138 noch infizierten Personen befinden sich 1.045 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 93 Patienten (16. Dezember: 89) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (16. Dezember: 8) intensivmedizinisch versorgt werden, 6 von ihnen (16. Dezember: 5) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh, Verl). Seit Beginn der Pandemie sind 82 Personen (16. Dezember: 80) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

16.12.2020 Mehr als 1.000 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 16. Dezember, 0 Uhr, 8.722 (15. Dezember: 8.514) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.629 (15. Dezember: 7.534) Personen als genesen und 1.013 (15. Dezember: 901) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 16. Dezember 210,2 (15. Dezember: 189,3). Von den 1.013 noch infizierten Personen befinden sich 924 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 89 Patienten (15. Dezember: 92) stationär behandelt. Davon müssen 8 Personen (15. Dezember: 8) intensivmedizinisch versorgt werden, 5 von ihnen (15. Dezember: 5) werden beatmet. Seit Montag hat es fünf weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 50-jährige Person (Gütersloh), eine über 60-jährige Person (Rietberg), eine über 80-jährige Person (Schloß Holte-Stukenbrock) und zwei über 90-jährige Personen (Verl und Schloß Holte-Stukenbrock). Seit Beginn der Pandemie sind 80 Personen (Montag, 14. Dezember: 75) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Überschreiten der 200er-Inzidenz (COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner) im Kreis Gütersloh am 16. Dezember wird keine weiteren Einschränkungen mit sich bringen, die über den seit diesem Tag geltenden landesweiten Lockdown hinaus gehen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass in der neuen Coronaschutzverordnung des Landes aus dem Passus mit der 200-Inzidenz eine – Kann-Bestimmung geworden. Es besteht keine Pflicht, bei Überschreiten der 200-Inzdenz mit dem Gesundheitsministerium Kontakt aufzunehmen und zu besprechen ob weitere Maßnahmen ergriffen werden müssen. In der täglichen Lagebesprechung des Kreises Gütersloh wurde darauf hingewiesen, dass zunächst abgewartet werden solle, welche Wirkungen der landesweite bzw. bundesweite Lockdown hier vor Ort zeigt.

14.12.2020 94 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 14. Dezember, 0 Uhr, 8.499 (13. Dezember: 8.436) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.498 (13. Dezember: 7.396) Personen als genesen und 926 (13. Dezember: 967) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 14. Dezember 185,0 (13. Dezember: 179,2). Von den 926 noch infizierten Personen befinden sich 832 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 94 Patienten (13. Dezember: 92) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (13. Dezember: 9) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 von ihnen (13. Dezember: 6) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestoben sind eine über 70-jährige und eine über 80-jährige Person (Harsewinkel). Seit Beginn der Pandemie sind 75 Personen (13. Dezember: 73) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

13.12.2020 92 Patienten in stationärer Behandlung. 29 akute Fälle in Herzebrock-Clarholz.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 13. Dezember, 0 Uhr, 8.436 (12. Dezember: 8.326) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.396 (12. Dezember: 7.300) Personen als genesen und 967 (12. Dezember: 954) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 13. Dezember 179,2 (12. Dezember: 178,9). Von den 967 noch infizierten Personen befinden sich 875 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 92 Patienten (12. Dezember: 84) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (12. Dezember: 9) intensivmedizinisch versorgt werden, 6 von ihnen (12. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Gestoben ist eine über 70-jährige Person (Schloß Holte-Stukenbrock). Seit Beginn der Pandemie sind 73 Personen (12. Dezember: 72) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

12.12.2020 Sechs weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 12. Dezember, 0 Uhr, 8.326 (11. Dezember: 8.216) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.300 (11. Dezember: 7.181) Personen als genesen und 954 (11. Dezember: 969) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 12. Dezember 178,9 (10. Dezember: 181,9). Von den 954 noch infizierten Personen befinden sich 870 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 84 Patienten (11. Dezember: 76) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (11. Dezember: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (11. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie gegeben. Gestoben sind eine über 50-jährige Person mit Vorerkrankungen (Versmold), zwei über 70-jährige Personen (Harsewinkel, Gütersloh) und drei über 80-jährige Personen (Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück, Schloß Holte-Stukenbrock) Seit Beginn der Pandemie sind 72 Personen (11. Dezember: 66) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

11.12.2020 Inzidenz liegt bei 181,9

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 11. Dezember, 0 Uhr, 8.216 (10. Dezember: 8.088) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.181 (10. Dezember: 7.089) Personen als genesen und 969 (10. Dezember: 933) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 11. Dezember 181,9 (10. Dezember: 166,6). Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) und auch die Statistik des Kreises wiesen bereits gestern einen Wert von über 180 aus.

Von den 969 noch infizierten Personen befinden sich 893 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 76 Patienten (10. Dezember: 75) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (10. Dezember: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (10. Dezember: 9) werden beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind 66 Personen (10. Dezember: 66) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Team Quarantäne / externe Gesundheitsämter: Schnittstelle zu den Ordnungsämtern.

Ihre Hauptarbeit ist die Kommunikation: Daten kontrollieren, Namen überprüfen, dies mit den 13 Ordnungsämtern im Kreis abgleichen, Mails schreiben – das Team ‚Quarantäne / externe Gesundheitsämter‘ ist die Schnittstelle des Kreis-Gesundheitsamts zu externen Behörden. Das Stichwort Quarantäne steht hier für die Übermittlung der Kontaktpersonen und positiv Getesteten an die Ordnungsbehörden und auswärtigen Gesundheitsämter. Namen, Start und Ende der Quarantäne, Telefonnummer und die Adresse. Der eigentliche Quarantänebescheid wird durch die Ordnungsämter erlassen. „Wir machen als Gesundheitsamt formal eigentlich nur die Empfehlung, jemanden von dann bis dann in Quarantäne zu schicken“, erläutert Teamleiter Philipp Wilkenloh. Die Kommunen könnten es anders entscheiden, beispielsweise auch Kontaktpersonen zweiten Grades in die Quarantäne schicken. „Das machen sie aber in der Regel nicht, weil wir nach den RKI-Vorgaben arbeiten.“ Die meisten Kommunen haben es trotz der aktuell hohen Fallzahlen bisher geschafft, den Quarantänebescheid persönlich zuzustellen.

Wie der Name schon sagt, halten sie auch den Kontakt zu Gesundheitsämtern außerhalb des Kreises. Viele Kontaktpersonen, die im Kreis Gütersloh ermittelt werden, wohnen nicht im Kreis Gütersloh. Um die kümmert sich nach der Information durch Wilkenloh und seinen Kolleginnen und Kollegen das jeweilige Gesundheitsamt vor Ort. Der intensive Kontakt zu anderen Gesundheitsämtern mag daran liegen, dass der Kreis Gütersloh als wirtschaftsstarker Kreis einen deutlichen Pendlerüberschuss hat. 2019 waren es über 23.000. Dabei hat Wilkenloh beobachtet, dass es auch bestimmte Berufsgruppen gibt, die einen überproportional hohen Anteil an Einpendlern haben und die offenbar nicht gern am Arbeitsplatz wohnen. Das gleicht sich allerdings in umgekehrter Richtung auch wieder aus.

Die Schreibweise von Namen stellt eine Herausforderung dar, das Problem hat sich aber deutlich relativiert. „Geholfen haben die Formulare auf der Corona-Sonderseite“, hat Wilkenloh beobachtet. Unter www.kreis-guetersloh.de/corona finden sich ziemlich weit oben unter der Überschrift ‚Helfen Sie uns bei der Kontaktpersonenermittlung‘ zwei Formulare, die man online ausfüllen kann. Dort können sich beispielsweise Kontaktpersonen selbst melden. Da es sehr viele Fälle derzeit gibt, dauert es einige Zeit, bis sich daraufhin das Gesundheitsamt bei den Menschen meldet. Der große Vorteil der Formulare ist, dass sie offenbar weniger fehleranfällig sind. Wenn jemand seine Handynummer selbst aufschreibt, scheint er sie noch mal zu kontrollieren, bevor das Formular abgeschickt wird. Weiterer Vorteil: Die Felder müssen fertig ausgefüllt sein, sonst kann man es nicht abschicken.

„Ich betrachte die Aufgabe als sehr sinnvoll. Man hilft den Menschen und man hilft, die Pandemie zu bekämpfen“, beschreibt Wilkenloh seine Motivation und die seines Teams. Zurzeit sind sie zu neunt, im Sommer waren es auch mal über 30. Die Personalstärke richtet sich nach der Zahl der Fälle, derzeit sind auch zwei Bundeswehrsoldaten im Einsatz.

10.12.2020 Zahl der Todesfälle steigt auf 66

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 10. Dezember, 0 Uhr, 8.088 (9. Dezember: 7.947) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.089 (9. Dezember: 7.053) Personen als genesen und 933 (9. Dezember: 830) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 10. Dezember 166,6 (9. Dezember: 173,2). Sowohl das Landeszentrum Gesundheit (LZG) als auch die Statistik des Kreises weisen einen deutlich höheren Wert aus (über 180). Wie jeden Tag (in der Fußnote) verweist der Kreis auf unterschiedliche Erfassungsstände. Von den 933 noch infizierten Personen befinden sich 858 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (9. Dezember: 71) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (9. Dezember: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen (9. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben. Gestorben sind eine über 80-jährige Person (Schloß Holte-Stukenbrock) und eine über 60-jährige Person. Seit Beginn der Pandemie sind 66 Personen (9. Dezember: 64) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

09.12.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 9. Dezember, 0 Uhr, 7.947 (8. Dezember: 7.866) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 7.053 (8. Dezember: 6.987) Personen als genesen und 830 (8. Dezember: 817) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 9. Dezember 173,2 (8. Dezember: 180,0). Von den 830 noch infizierten Personen befinden sich 759 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 71 Patienten (8. Dezember: 75) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (8. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (8. Dezember: 9) werden beatmet. Es hat zwei weitere Todesfälle gegeben, gestorben sind zwei über 80-jährige Personen (Rietberg, Versmold). Seit Beginn der Pandemie sind 64 Personen (8. Dezember: 62) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

08.12.2020 5 weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 8. Dezember, 0 Uhr, 7.866 (7. Dezember: 7.834) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.987 (7. Dezember: 6.950) Personen als genesen und 817 (7. Dezember: 827) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 8. Dezember 180,0 (7. Dezember: 191,5). Von den 817 noch infizierten Personen befinden sich 742 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (7. Dezember: 75) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (7. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen (7. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat fünf weitere Todesfälle gegeben. Eine über 60-jährige Person (Gütersloh), zwei über 70-jährige Personen (Gütersloh) und zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh und Schloß Holte-Stukenbrock) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 62 Personen (7. Dezember: 57) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

07.12.2020 Inzidenzwert bleibt über Landesdurchschnitt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 7. Dezember, 0 Uhr, 7.834 (6. Dezember: 7.791) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.950 (6. Dezember: 6.867) Personen als genesen und 827 (6. Dezember: 868) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 7. Dezember 191,5 (6. Dezember: 190,2). Von den 827 noch infizierten Personen befinden sich 752 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (6. Dezember: 72) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (6. Dezember: 9) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen (6. Dezember: 7) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 57 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

06.12.2020 118 Neuinfektionen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 6. Dezember, 0 Uhr, 7.791 (5. Dezember: 7.673) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.867 (5. Dezember: 6.797) Personen als genesen und 868 (5. Dezember: 821) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 6. Dezember 190,2 (5. Dezember: 187,2). Von den 868 noch infizierten Personen befinden sich 796 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 72 Patienten (5. Dezember: 70) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (5. Dezember: 8) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 von ihnen (5. Dezember: 8) werden beatmet. Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Rietberg) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 56 Personen (5. Dezember: 55) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

04.12.2020 128 Neuinfektionen

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 4. Dezember, 0 Uhr, 7.542 (3. Dezember: 7.414) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.696 (3. Dezember: 6.584) Personen als genesen und 793 (3. Dezember: 777) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 4. Dezember 186,1 (3. Dezember: 173,2). Von den 793 noch infizierten Personen befinden sich 717 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 76 Patienten (3. Dezember: 69) stationär behandelt. Davon müssen 8 Personen (3. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt und beatmet (3. Dezember: 10) werden. Seit Beginn der Pandemie sind 53 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

03.12.2020 5 weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 3. Dezember, 0 Uhr, 7.414 (2. Dezember: 7.316) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.584 (2. Dezember: 6.476) Personen als genesen und 777 (2. Dezember: 792) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 3. Dezember 173,2 (Der Inzidenzwert vom Vortag war nicht aussagekräftig, daher wird er an dieser Stelle nicht angegeben). Von den 777 noch infizierten Personen befinden sich 708 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 69 Patienten (2. Dezember: 84) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (2. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen werden beatmet (2. Dezember: 10). Es hat 5 weitere Todesfälle gegeben. Drei über 80-jährige Personen (Versmold und Rheda-Wiedenbrück), eine über 90-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück) und eine über 70-jährige Person (Rheda-Wiedenbrück) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 53 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

 

02.12.2020 84 Patienten werden stationär behandel

Kreis Gütersloh waren zum Stand 2. Dezember, 0 Uhr, 7.316 (1. Dezember: 7.212) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.476 (1. Dezember: 6.349) Personen als genesen und 792 (1. Dezember: 816) als noch infiziert. Von den 792 noch infizierten Personen befinden sich 708 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 84 Patienten (1. Dezember: 82) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (1. Dezember: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen werden beatmet (1. Dezember: 9). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Halle (Westf.)) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 48 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 2. Dezember 157,0 (1. Dezember: 185,2). Aufgrund eines Übermittlungsfehlers weisen die Datenbanken des LZG und des RKI allerdings weniger Neuinfektionen auf als die Datenbank des Kreises Gütersloh. Daher ist der heute gemeldete 7-Tages-Inzidenzwert des RKI von 157,0 nicht aussagekräftig

01.12.2020 82 Patienten werden stationär behandelt.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 01. Dezember, 0 Uhr, 7.212 (30. November: 7.138) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.349 (30. November: 6.294) Personen als genesen und 816 (30. November: 798) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 01. Dezember 185,2 (30. November: 176,2). Von den 816 noch infizierten Personen befinden sich 734 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (30. November: 75) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (30. November: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (30. November: 12). Es hat einen weiteren Todesfall gegeben. Eine über 80-jährige Person (Gütersloh) ist verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 47 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

30.11.2020 Referenzwert im Kreis liegt bei 176,2

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 30. November, 0 Uhr, 7.138 (29. November: 7.100) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.294 (29. November: 6.154) Personen als genesen und 798 (29. November: 900) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 30. November 176,2 (29. November: 191,5). Von den 798 noch infizierten Personen befinden sich 723 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (29. November: 72) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (29. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (29. November: 14). Seit Beginn der Pandemie sind 46 Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

29.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 29. November, 0 Uhr, 7.100 (28. November: 6.980) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.154 (28. November: 6.069) Personen als genesen und 900 (28. November: 867) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 29. November 191,5 (28. November: 185,0). Von den 900 noch infizierten Personen befinden sich 828 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 72 Patienten (28. November: 71) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (28. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 14 von ihnen werden beatmet (28. November: 14). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Zwei über 80-jährige Personen (Gütersloh und Verl) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 46 Personen (28. November: 44) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

28.11.2020 Aktuelle Coronasituation. Zwei weitere Todesfälle.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 28. November, 0 Uhr, 6.980 (27. November: 6.857) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 6.069 (27. November: 5.924) Personen als genesen und 867 (27. November: 891) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. November 185,0 (27. November: 179,8). Von den 867 noch infizierten Personen befinden sich 796 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 71 Patienten (27. November: 82) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (27. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 14 von ihnen werden beatmet (27. November: 15). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Zwei über 80-jährige Personen (Rheda-Wiedenbrück und Verl) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 44 Personen (27. November: 42) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

27.11.2020 82 Patienten werden stationär behandelt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 27. November, 0 Uhr, 6.857 (26. November: 6.780) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.924 (26. November: 5.827) Personen als genesen und 891 (26. November: 913) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 27. November 179,8 (26. November: 197,3). Von den 891 noch infizierten Personen befinden sich 809 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (26. November: 82) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (26. November: 16) intensivmedizinisch versorgt werden, 15 von ihnen werden beatmet (26. November: 15). Es hat zwei weitere Todesfälle im Kreis Gütersloh gegeben: Eine über 20-jährige (Steinhagen) und eine über 90-jährige Person (Halle/Westf.) sind verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind 42 Personen (26. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

26.11.2020 Inzidenz sinkt leicht unter 200

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 26. November, 0 Uhr, 6.780 (25. November: 6.634) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.827 (25. November: 5.724) Personen als genesen und 913 (25. November: 870) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 26. November 197,3 (25. November: 203,0). Von den 913 noch infizierten Personen befinden sich 831 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 82 Patienten (25. November: 90) stationär behandelt. Davon müssen 16 Personen (25. November: 18) intensivmedizinisch versorgt werden, 15 von ihnen werden beatmet (25. November: 16). Seit Beginn der Pandemie sind 40 Personen (25. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

25.11.2020 Referenzwert liegt im Kreis Gütersloh bei 203. 90 COVID-19-Patienten stationär versorgt.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 25. November, 0 Uhr, 6.634 (24. November: 6.534) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.724 (24. November: 5.602) Personen als genesen und 870 (24. November: 892) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 25. November 203,0 (24. November: 205,5). Von den 870 noch infizierten Personen befinden sich 780 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 90 Patienten (24. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 18 Personen (24. November: 19) intensivmedizinisch versorgt werden, 16 von ihnen werden beatmet (24. November: 16). Seit Beginn der Pandemie sind 40 Personen (24. November: 40) im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben

24.11.2020 Inzidenz unverändert bei 205,5

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 24. November, 0 Uhr, 6.534 (23. November: 6.494) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.602 (23. November: 5.532) Personen als genesen und 892 (23. November: 923) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 24. November unverändert 205,5 (23. November: 205,5). Von den 892 noch infizierten Personen befinden sich 809 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (23. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 19 Personen (23. November: 20) intensivmedizinisch versorgt werden, 16 von ihnen werden beatmet (23. November: 16). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 90-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 40 (23. November: 39) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

23.11.2020 Referenzwert liegt im Kreis Gütersloh bei 205,5.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 23. November, 0 Uhr, 6.494 (22. November: 6.401) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.532 (22. November: 5.479) Personen als genesen und 923 (22. November: 884) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. November 205,5 (22. November: 186,1). Von den 923 noch infizierten Personen befinden sich 840 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (22. November: 88) stationär behandelt. Davon müssen 20 Personen (22. November: 21) intensivmedizinisch versorgt werden, 18 von ihnen werden beatmet (22. November: 17). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 39 (22. November: 38) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

22.11.2020 88 COVID-19-Patienten im Krankenhaus, 21 davon auf der Intensivstation

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 22. November, 0 Uhr, 6.401 (21. November: 6.305) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.479 (21. November: 5.360) Personen als genesen und 884 (21. November: 908) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 22. November 186,1 (21. November: 189,9). Von den 884 noch infizierten Personen befinden sich 796 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 88 Patienten (21. November: 86) stationär behandelt. Davon müssen 21 Personen (21. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 17 von ihnen werden beatmet (21. November: 13). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 90-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 38 (21. November: 37) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

21.11.2020 86 COVID-19-Patienten im Krankenhaus

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand 21. November, 0 Uhr, 6.305 (20. November: 6.208) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.360 (20. November: 5.206) Personen als genesen und 908 (20. November: 966) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 21. November 189,9 (20. November: 193,2). Von den 908 noch infizierten Personen befinden sich 822 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 86 Patienten (20. November: 83) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (20. November: 15) intensivmedizinisch versorgt werden, 13 von ihnen werden beatmet (20. November: 12). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Verl ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 37 (20. November: 36) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Neben dem bekannten diffusen Infektionsgeschehen gibt es einen weiteren Coronaausbruch in einer Senioreneinrichtung. Die Abteilung Gesundheit und die Abteilung Soziales (Heimaufsicht) sind im engen Austausch mit dem Träger der Einrichtung, um das Infektionsgeschehen einzudämmen.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh appelliert nochmals dringend an alle Besucher von Senioreneinrichtungen, sich streng an die bekannten Hygieneregeln zu halten, um die dort lebenden Menschen und Beschäftigten nicht zu gefährden.

20.11.2020 Referenzwert Kreis Gütersloh 193,2. 83 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 20. November, 0 Uhr, 6.208 (19. November: 6.057) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.206 (19. November: 5.119) Personen als genesen und 966 (19. November: 903) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. November 193,2 (19. November: 183,6). Von den 966 noch infizierten Personen befinden sich 883 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 83 Patienten (19. November: 79) stationär behandelt. Davon müssen 15 Personen (19. November: 11) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (19. November: 8). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 20-jährige Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 36 (19. November: 35) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh appelliert dringend an alle Besucher von Senioreneinrichtungen, sich streng an die bekannten Hygieneregeln zu halten, um die dort lebenden Menschen und Beschäftigten nicht zu gefährden. Es sind bei der Heimaufsicht des Kreises Gütersloh eine Reihe von Rückmeldungen von Einrichtungen eingegangen, wonach sich einige Besucher an diese nicht halten. Abstand halten, Hygieneregeln beachten (Hände gründlich waschen, gegebenenfalls desinfizieren), Alltagsmaske tragen plus Lüften und Corona-Warn-App sind die Grundregeln. Zudem haben die Einrichtungen individuelle Hygienekonzepte, die unbedingt zu befolgen sind, etwa unterschiedliche Ein- und Ausgänge, isolierte Bereiche etc.

 

19.11.2020 79 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 19. November, 0 Uhr, 6.057 (18. November: 5.894) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 5.119 (18. November: 4.973) Personen als genesen und 903 (18. November: 887) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. November 183,6 (18. November: 152,6). Von den 903 noch infizierten Personen befinden sich 824 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 79 Patienten (18. November: 80) stationär behandelt. Davon müssen 11 Personen (18. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen werden beatmet (18. November: 9). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Rheda-Wiedenbrück ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 35 (18. November: 34) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

18.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 18. November, 0 Uhr, 5.894 (17. November: 5.784) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.973 (17. November: 4.847) Personen als genesen und 887 (17. November: 905) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 18. November 152,6 (17. November: 183,9). Von den 887 noch infizierten Personen befinden sich 807 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 80 Patienten (17. November: 75) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (17. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (17. November: 9). Im Kreis Gütersloh gab es zwei weitere Todesfälle. Eine über 70-jährige Person aus Herzebrock-Clarholz und eine über 80-jährige Person aus Gütersloh sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 34 (17. November: 32) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

17.11.2020 75 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 17. November, 0 Uhr, 5.784 (16. November: 5.747) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.847 (16. November: 4.754) Personen als genesen und 905 (16. November: 962) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 17. November 183,9 (16. November: 192,9). Von den 905 noch infizierten Personen befinden sich 830 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 75 Patienten (16. November: 60) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (16. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (16. November: 8). Im Kreis Gütersloh gab es einen weiteren Todesfall. Eine über 80-jährige Person aus Schloß Holte-Stukenbrock ist verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 32 (16. November: 31) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

16.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 16. November, 0 Uhr, 5.747 (15. November: 5.720) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.754 (15. November: 4.664) Personen als genesen und 962 (15. November: 1027) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 16. November 192,9 (15. November: 203,3). Von den 962 noch infizierten Personen befinden sich 902 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 60 Patienten (15. November: 64) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (15. November: 14) intensivmedizinisch versorgt werden, 8 von ihnen werden beatmet (15. November: 11). Im Kreis Gütersloh gab es zwei weitere Todesfälle. Zwei über 80-jährige Personen mit Risikofaktoren aus Gütersloh sind verstorben. Damit sind seit Beginn der Pandemie 31 (15. November: 29) Personen im Kreis Gütersloh an oder mit COVID-19 verstorben.

Neben dem bekannten diffusen Infektionsgeschehen gibt es zwei größere Coronaausbrüche in Senioreneinrichtungen. Nach ersten positiven Befunden hatten Reihentestungen der mobilen Teams zweistellige positive Befunde ergeben. In Abstimmung mit der Abteilung Gesundheit und der Abteilung Soziales (Heimaufsicht) sind im engen Austausch mit den Trägern der beiden Einrichtungen Maßnahmen besprochen und festgelegt worden, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Darüber hinaus ist eine steigende Zahl von positiven Befunden an Schulen und Kitas zu beobachten. Kumuliert sind seit Oktober bereits über 70 Einrichtungen betroffen. Nach allem, was man bisher erkennen kann, sind jedoch Kitas und Schulen nicht die Orte, an denen man sich infiziert. Die Ansteckungen geschehen in der Regel im privaten Bereich. Allerdings gibt es in Einzelfällen durch ungünstige räumliche Bedingungen oder auch Sport im Innenraum Übertragungen in Kita und Schule.

Kumulative Fallzahlen und Vergleich zum Vortag nach Städten und Gemeinden im Kreis:

15.11.2020 Über 1000 Personen aktuell infiziert

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 15. November, 0 Uhr, 5.720 (14. November: 5.597) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.664 (14. November: 4.584) Personen als genesen und 1027 (14. November: 984) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 15. November 203,3 (14. November: 181,4). Von den 1027 noch infizierten Personen befinden sich 963 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 64 Patienten (14. November: 65) stationär behandelt. Davon müssen 14 Personen (14. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 11 von ihnen werden beatmet (14. November: 9). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 29 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

14.11.2020 Referenzwert liegt bei 181,4. Zahl der stationären Patienten sinkt leicht.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 14. November, 0 Uhr, 5.597 (13. November: 5.499) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.584 (13. November: 4.523) Personen als genesen und 984 (13. November: 948) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 14. November 181,4 (13. November: 196,5). Von den 984 noch infizierten Personen befinden sich 919 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 65 Patienten (13. November: 73) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (13. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (13. November: 10). Die Statistik weist einen weiteren Todesfall (Harsewinkel) auf, die Person ist bereits Anfang November außerhalb des Kreises Gütersloh verstorben. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 29 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

13.11.2020 Referenzwert liegt bei 196,5. 73 COVID-19-Patienten im Krankenhaus

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 13. November, 0 Uhr, 5.499 (12. November: 5.378) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.523 (13. November: 4.386) Personen als genesen und 948 (12. November: 964) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 13. November 196,5 (12. November: 208,8). Von den 948 noch infizierten Personen befinden sich 875 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 73 Patienten (12. November: 68) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (12. November: 12) intensivmedizinisch versorgt werden, 10 von ihnen werden beatmet (12. November: 9). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

12.11.2020 Inzidenz übersteigt im Kreis die Marke von 200. In Herzebrock sinkt er auf 155,5.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 12. November, 0 Uhr, 5.378 (11. November: 5.227) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.386 (11. November: 4.309) Personen als genesen und 964 (11. November: 890) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 12. November 208,8 (11. November: 199,8). Von den 964 noch infizierten Personen befinden sich 896 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 68 Patienten (11. November: 66) stationär behandelt. Davon müssen 12 Personen (11. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (11. November: 12). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Infiziertenmanagement des Kreises Gütersloh: Nichts für „Routinemenschen“

Mehr als 5000 positiv getestete Personen hatten sie schon: Das Infiziertenmanagement des Kreises Gütersloh begleitet mit Corona infizierte Bürgerinnen und Bürger durch die Isolation. Per Telefon fragt das neunköpfige Team um Teamleiterin Bianca Birk Symptome ab und berät während des Krankheitsverlaufs. „Die Menschen sind uns gegenüber meist sehr freundlich. Wir kümmern uns um ihre Sorgen und Ängste bezüglich der Infektion“, beschreibt Birk. Die positiven Aspekte ihrer Arbeit stehen für sie stets im Vordergrund und die Möglichkeit, in dieser dynamischen Situation weiterhin bei der Krisenbewältigung helfen zu können.

Als die 27-Jährige im April als eine der ersten RKI-Containment-Scouts beim Kreis Gütersloh begann, sollte das eigentlich nur vorrübergehend sein. „Die Vorlesungen konnten wegen Corona nicht stattfinden und ich wollte das Semester trotzdem sinnvoll gestalten“, erinnert sie sich. Schon damals half sie im Infiziertenmanagement und kümmerte sich um die Betreuung und Begleitung von infizierten Personen, aber auch um deren Haushaltsangehörige. Während der Isolation rufen die Mitarbeiterinnen mindestens zweimal an. „Am Ende dieser zehntägigen Isolation, müssen die Betroffenen symptomfrei, beziehungsweise deutlich gebessert sein“, erklärt Birk. Um den Krankheitsverlauf einschätzen zu können, besitzen nahezu alle Mitarbeiterinnen medizinische Vorkenntnisse. Sie selbst hat zwei Bachelor-Abschlüsse: In Biologie und in Health Communication. Fünf Ärztinnen sind ebenfalls mit im Team und unterstützen mit ihrem Fachwissen. „Ich finde die Zusammenarbeit hier großartig“, betont Teamleiterin Birk. Seit Juni leitet sie das Team des Infiziertenmanagements beim Kreis Gütersloh. „Eine Woche vor dem Ausbruch in der Fleischindustrie hieß es: Bianca kannst du nicht die Teamleitung übernehmen?“, beschreibt die mittlerweile beim Kreis angestellte ihren Karriereschnellstart. Statt wie geplant ihren Master zu machen und dann in den Beruf zu starten, studiert sie nun berufsbegleitend in Bochum.

Mit der Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Anne Bunte hält das Team vom Infiziertenmanagement regelmäßig Rücksprache, wenn schwierige Entscheidungen anstehen. Diese flachen Hierarchien und wenig routinierten Abläufe waren für die junge Teamleiterin eine willkommene Überraschung: „Ich dachte ganz klischeehaft: Amt sei eintönig, mit starren Strukturen und Abläufen, aber das trifft hier gar nicht zu.“ Der Kontakt zu den Infizierten und ihren Angehörigen prägt die Arbeit im Infiziertenmanagement. „Für Routinemenschen ist die Arbeit hier im Infiziertenmanagement nichts.“ Der Austausch mit anderen Teams ist ebenfalls wichtig. Zur Eindämmung der Pandemie arbeiten die Erstermittlung, die mobilen Teams, das Kontaktpersonen- und das Infiziertenmanagement eng zusammen. Der Ausbruch in der Fleischindustrie stellte eine besondere Belastungsprobe dar. „Im Juni und Juli habe ich, wie eigentlich alle Kolleginnen und Kollegen im Kreis, sehr viele Überstunden gemacht“, berichtet Birk. „Während des Coronaausbruchs im Sommer waren wir kurz davor hier zu übernachten.“ Wochenendarbeit gehört in der Abteilung grundsätzlich dazu. Das belastet manchmal das Privatleben. Ein starker Zusammenhalt unter den Kolleginnen gleicht das aber aus.

In nächster Zeit soll auch im Infiziertenmanagement das Personal mit einigen neuen Stellen aufgestockt werden. Denn mit den steigenden Fallzahlen steigt die Arbeitsbelastung wieder an. Zehn Stunden pro Tag sind dabei Alltag. „Wir versuchen trotzdem, uns für jede infizierte Person individuell Zeit zu nehmen“, erläutert sie. Sorgen bereiten ihr vor allem die aktuellen Entwicklungen: „Die Akzeptanz der Schutzmaßnahmen in der Bevölkerung wird schon weniger und die Zahlen steigen immer weiter.“ Die Gefahr einer unkontrollierten Verbreitung sei gegeben. Umso wichtiger, dass sich alle wieder an AHA-plus-L-Regeln halten.

11.11.2020 Zwei weitere Todesfälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 11. November, 0 Uhr, 5.227 (10. November: 5.115) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.309 (10. November: 4.231) Personen als genesen und 890 (10. November: 858) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 11. November 199,8 (10. November: 198,1). Von den 890 noch infizierten Personen befinden sich 824 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 66 Patienten (10. November: 67) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (10. November: 13) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (10. November: 12). Es gab zwei weitere Todesfälle (Herzebrock-Clarholz und Langenberg), darunter eine Frau unter 50 Jahren mit Risikofaktoren. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 28 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

10.11.2020 67 Patienten werden stationär behandelt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 10. November, 0 Uhr, 5.115 (9. November: 5.041) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.231 (9. November: 4.137) Personen als genesen und 858 (9. November: 879) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 10. November 198,1 (9. November: 198,9). Von den 858 noch infizierten Personen befinden sich 791 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 67 Patienten (9. November: 61) stationär behandelt. Davon müssen 13 Personen (9. November: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 12 von ihnen werden beatmet (9. November: 9) werden. Es gab einen weiteren Todesfall (Herzebrock-Clarholz), seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 26 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

09.11.2020 Referenzwert liegt bei 198,9. Zahl der Covid-19-Fälle übersteigt Marke von 5.000.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 9. November, 0 Uhr, 5.041 (8. November: 4.976) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.137 (8. November: 4.052) Personen als genesen und 879 (8. November: 899) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 9. November 198,9 (8. November: 192,1). Von den 879 noch infizierten Personen befinden sich 818 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 61 Patienten (8. November: 51) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (8. November: 10) intensivmedizinisch versorgt werden, 9 von ihnen werden beatmet (8. November: 10) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

08.11.2030 Referenzwert liegt bei 192,1

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 8. November, 0 Uhr, 4.976 (7. November: 4.911) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 4.052 (7. November: 3.959) Personen als genesen und 899 (7. November: 927) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 8. November 192,1 (7. November: 194,8). Von den 899 noch infizierten Personen befinden sich 848 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 51 Patienten (7. November: 52) stationär behandelt. Davon müssen 10 Personen (7. November: 9) intensivmedizinisch versorgt und beatmet (7. November: 7) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

07.11.2020 927 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 7. November, 0 Uhr, 4.911 (6. November: 4.774) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.959 (6. November: 3.898) Personen als genesen und 927 (6. November: 851) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG und RKI am 7. November 194,8 (6. November: 192,6). Von den 927 noch infizierten Personen befinden sich 875 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 52 Patienten (6. November: 49) stationär behandelt. Davon müssen 9 Personen (6. November: 6) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 Personen müssen beatmet werden (6. November: 5). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 25 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

06.112020 Zwei weitere Todesfälle.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 6. November, 0 Uhr, 4.774 (5. November: 4.613) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.898 (5. November: 3.773) Personen als genesen und 851 (5. November: 817) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG am 6. November 192,6 (5. November: 182,5). Von den 851 noch infizierten Personen befinden sich 802 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 49 Patienten (5. November: 57) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (5. November: 7) intensivmedizinisch versorgt werden, 5 Personen müssen beatmet werden (5. November: 6). Es gibt zwei weitere Todesfälle. Damit sind im Kreis Gütersloh seit Beginn der Pandemie 25 Personen (5. November: 23) an oder mit COVID-19 verstorben.

05.11.2020 Ein weiterer Todesfall im Kreis.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 5. November, 0 Uhr, 4.613 (4. November: 4.502) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.773 (4. November: 3.707) Personen als genesen und 817 (4. November: 773) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 5. November 182,5 (4. November: 193,2). Von den 817 noch infizierten Personen befinden sich 760 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 57 Patienten (4. November: 64) stationär behandelt. Davon müssen 7 Personen (4. November: 8) intensivmedizinisch versorgt werden, 6 Personen müssen beatmet werden (4. November: 7). Es gibt einen weiteren Todesfall. Eine Person aus Gütersloh ist verstorben. Damit sind im Kreis Gütersloh seit Beginn der Pandemie 23 Personen (4. November: 22) an oder mit COVID-19 verstorben.

04.11.2020 Aktuelle Coronasituation: 64 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 4. November, 0 Uhr, 4.502 (3. November: 4.396) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.707 (3. November: 3.654) Personen als genesen und 773 (3. November: 720) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut LZG am 4. November 193,2 (3. November: 180,6). Von den 773 noch infizierten Personen befinden sich 709 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 64 Patienten (3. November: 55) stationär behandelt. Davon müssen 8 Personen (3. November: 6) intensivmedizinisch versorgt werden, 7 Personen müssen beatmet werden (3. November: 4). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh ist derzeit in Gesprächen mit den vier Krankenhäusern zur Erweiterung der Aufnahmekapazitäten von COVID-Patienten.

Belastungsprobe für das Gesundheitssystem: Krankenhäuser an der Kapazitätsgrenze.

Das Gesundheitssystem im Kreis Gütersloh ist aktuell in vielen Feldern äußerst belastet. Ärzte, Kliniken, Rettungsdienst, Kreisleitstelle und die Abteilung Gesundheit sind durch das Infektionsgeschehen im Dauerstress: Am gestrigen Montag meldete die Kreisleitstelle, dass alle vier Krankenhäuser ihre Kapazitätsgrenze erreicht hatten.

Im Laufe des Tages waren zahlreiche positiv auf Corona getestete Patienten stationär neu aufgenommen worden, die Kreisleitstelle berichtete von einer deutlich höheren Zahl an Einsatzfahrten als an normalen Tagen. Die Krankenhäuser kamen an ihre Belastungsgrenze und meldeten, dass auf den Intensivstationen, der internistischen Aufnahmen und in peripheren internistischen Stationen die Kapazitätsgrenze erreicht sei. Die Kreisleitstelle setzte eine entsprechende Mitteilung laut Meldeerlass Richtung Land und Bezirksregierung ab. Inzwischen sind wieder Kapazitäten vorhanden. Der Krisenstab tauscht sich mit den Krankenhäusern über Fragen der Kapazität aus, die ärztliche Leitung Rettungsdienst ist in Gesprächen mit den Kliniken.

Im Zusammenhang mit der Belegung der vier Krankenhäuser – am Dienstag waren laut Auskunft der vier Krankenhäuser 55 Personen stationär zu behandeln – appelliert der Kreis Gütersloh nochmals dringend, sich an die seit Montag geltenden verschärften Kontaktbeschränkungen zu halten. Landrat Sven-Georg Adenauer: „Wir erleben im Kleinen das, was wir alle jeden Abend in der Tagesschau sehen: Das Gesundheitssystem steht vor einer gewaltigen Belastungsprobe. Wir alle können dazu beitragen, dass das Gesundheitssystem nicht überfordert wird.“ Die Menschen im Kreis Gütersloh müssten aufgrund der hohen Zahl an Infektionen zudem Verständnis aufbringen, dass nicht alle Infizierten und Kontaktpersonen unmittelbar von der Abteilung Gesundheit kontaktiert werden. Priorität haben im Moment das Infektionsgeschehen in Pflege- und Senioreneinrichtungen, in Kitas und Schulen.

Immer wieder melden sich Bürgerinnen und Bürger beim Kreis Gütersloh, weil sie beispielsweise noch nicht kontaktiert worden sind. In vielen Fällen können sich die Betroffenen die Fragen eigentlich selbst beantworten. Ein Beispiel: Am Montag meldete sich der Vater zweier Kinder, dessen Frau am Freitag ihr positives Testergebnis hatte. Das Gesundheitsamt hatte ihn noch nicht kontaktiert, er wollte wissen, was er seinem Arbeitgeber sagen soll, wie die Schule unterrichten. Wenn die Umstände normal sind, dann sind in diesem Fall Vater und beide Kinder Kontaktperson ersten Grades und begeben sich sofort nach dem positiven Bescheid für die Mutter selbst in Quarantäne. Dafür bedarf es nicht zwingend den von der kommunalen Ordnungsbehörde überbrachten Bescheid. Auch wenn sich die Abteilung Gesundheit nicht unmittelbar meldet, wird keine Zeit vergeudet. Kontaktpersonen werden idealerweise fünf bis sieben Tage nach dem Auftreten von Symptomen beziehungsweise dem Abstrich bei dem Infizierten getestet.

Übrigens: Allein 250 Abstriche standen am Dienstag auf dem Tagesplan der mobilen Teams – an unzähligen Orten. Der Krisenstab arbeitet derzeit an einer Organisationsänderung zur Entlastung der mobilen Teams.

Die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh. „Das Aushängeschild der Kreisverwaltung“.

Ob Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet, Kontaktpersonen eines Corona-Infizierten oder ein positiver Coronafall an einer Schule – in jeder Situation sind schnelle Informationen über das richtige Verhalten wichtig. Hilfe bietet die Corona-Hotline des Kreises Gütersloh. 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedensten Bereichen der Kreisverwaltung sind dort tätig. Aktuell bewältigen sie im Durchschnitt 700 Anrufe pro Tag und helfen auf diese Weise Betroffenen weiter, in der Corona-Hochphase im Sommer waren es mehr als 1000. Sie besetzen dabei zwölf Telefone. Ihre Verantwortung ist groß. „Die Leute orientieren sich an der Auskunft, die wir ihnen geben und handeln auch entsprechend“, sagt Marius Döring, der von Beginn an, also seit März 2020, in der Hotline tätig ist.

„Wir sind hier im Prinzip das Aushängeschild der Kreisverwaltung. Bei uns rufen die Leute mit Fragen rund um das Coronavirus als erstes an“, erklärt Döring, der eigentlich in der Ausländerbehörde des Kreises arbeitet. Die Anruferzahlen variieren von Tag zu Tag, montags sind es besonders viele. „Über das Wochenende sammeln sich immer neue Fragen bei den Menschen an.“ Häufig nachgefragt: Das richtige Verhalten als Kontaktperson, Regelungen zu privaten Feiern und Risikogebiete, beziehungsweise Fahrten dorthin. „Es gibt sehr viele Unsicherheiten bei den Bürgerinnen und Bürgern.“ Um ständig auf dem neuesten Stand über Einreiseverordnungen oder die Coronaschutzverordnung zu sein, wird das Team der Hotline jeden Morgen von der Hotline-Leitung mit aktuellen Informationen versorgt. Diese wiederum wird von der Abteilung Gesundheit des Kreises regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht.

„Im März hat alles damit angefangen, dass ich gefragt wurde, ob ich in der Hotline aushelfen würde. Das war erst überschaubar, es ging da nur um einen Vormittag pro Woche“, erinnert sich Döring. Mittlerweile deckt Döring gemeinsam mit einem weiteren Kollegen eine Vollzeitstelle im Corona-Dienst ab. Seine Tätigkeiten in der Ausländerbehörde hat Döring nämlich noch zusätzlich zur Hotline abzufangen. Er wünscht sich beizeiten wieder in seine Ursprungstätigkeit zurück, betont jedoch: „Solange es diese Krise gibt, haben die Hotline und die Hilfe für die Bürger oberste Priorität.“ Der Spagat zwischen Empathie und sachlicher Analyse ist für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Telefon groß. „Hier rufen Leute an, die völlig aufgelöst sind. Andere brauchen besonders schnell Hilfe und wiederum andere sind aggressiv oder verständnislos. Das schlaucht natürlich.“

In der Corona-Hochphase im Sommer mussten sie Hotliner besonders viel aushalten. „Wir sind hier teilweise sehr beschimpft worden: Für die hohen Infektionszahlen, für ausgefallene Urlaube und dafür, dass im Kreis Gütersloh strenge Maßnahmen verhängt wurden“, erinnert sich Diana Ortkras, Leiterin der Corona-Hotline. Im normalen Berufsleben arbeitet sie in der Bürgerinformation Gesundheit und Selbsthilfekontaktstelle (BIGS).

Aktuell ist die Corona-Hotline des Kreises mit der Telefonnummer 05241/ 85-4500 täglich von 8 bis 17 Uhr erreichbar. Für Institutionen wie Arztpraxen, Kitas oder Schulen ist eine weitere Hotline geschaltet, deren Durchwahl nicht öffentlich ist und die auch am Wochenende zu erreichen ist. Apropos Wochenende – 35 bis 40 Kolleginnen und Kollegen sind im Kreishaus Gütersloh derzeit auch samstags und sonntags bei der Arbeit, die im Homeoffice noch nicht mitgezählt.

Gegebenenfalls ist es bei der Hotline erforderlich, dass Nachfragen zunächst an andere Abteilungen weitergegeben werden, um eine korrekte und möglichst genaue Antwort zu garantieren. Der betroffene Anrufer wird dann zurückgerufen. „Bei speziellen Fragen kann ein Rückruf etwa ein bis zwei Tage dauern“, bittet Ortkras die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Auf die Zukunft sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hotline vorbereitet. „Wir machen hier so lange weiter, wie es erforderlich ist“, sagt Döring. Und auch Ortkras lobt ihr Team: „Ich bin sehr stolz auf meine Leute. Nicht jeder kann in einer Hotline arbeiten, das erfordert viel Empathie und Verständnis für die Situationen und Belange der Menschen, die anrufen.“

Referenzwert liegt in Herzebrock-Clarholz 251,3 und im Kreis Gütersloh bei 180,6.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 3. November, 0 Uhr, 4.396 (2. November: 4.322) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.654 (2. November: 3.595) Personen als genesen und 720 (2. November: 705) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 3. November 180,6 (2. November: 167,7). Von den 720 noch infizierten Personen befinden sich 665 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 55 Patienten (2. November: 52) stationär behandelt. Davon müssen 6 Personen (2. November: 5) intensivmedizinisch versorgt werden, 4 Personen müssen beatmet werden (2. November: 4). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

02.11.2020 Referenzwert liegt bei 167,7. 52 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 2. November, 0 Uhr, 4.322 (1. November: 4.283) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.595 (1. November: 3.519) Personen als genesen und 705 (1. November: 742) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 1. November 167,7 (1. November: 169,9). Von den 705 noch infizierten Personen befinden sich 653 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 52 Patienten (1. November: 42) stationär behandelt. Davon müssen 5 Personen (1. November: 4) intensivmedizinisch versorgt werden, 4 Personen müssen beatmet werden (1. November: 3). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

01.11.2020 Referenzwert liegt bei 169,9. 742 Personen aktuell infiziert, 42 im Krankenhaus.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 1. November, 0 Uhr, 4.283 (31. Oktober: 4.197) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.519 (31. Oktober: 3.470) Personen als genesen und 742 (31. Oktober: 705) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 1. November 169,9 (31. Oktober: 169,3). Von den 742 noch infizierten Personen befinden sich 700 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 42 Patienten (31. Oktober: 42) stationär behandelt. Davon müssen 4 Personen (31. Oktober: 4) intensivmedizinisch versorgt werden, 3 Personen müssen beatmet werden (31. Oktober 3). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Das Ausbruchsgeschehen ist nach wie vor diffus. Es gibt viele kleinere Cluster in den unterschiedlichsten Bereichen, das betrifft beispielsweise das familiäre Umfeld, den Sport, Betriebe, den klinischen Bereich und Reisegruppen. Neuerdings verzeichnet der Kreis Gütersloh auch wieder Infektionen in Pflege- und Senioreneinrichtungen. Ab zwei Infektionen spricht man von einem kleinen Cluster.

31.10.2020 Referenzwert liegt bei 169,3. 42 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 31. Oktober, 0 Uhr, 4.197 (30. Oktober: 4.082) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.470 (30. Oktober: 3.413) Personen als genesen und 705 (30. Oktober: 648) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 31. Oktober 169,3 (30. Oktober: 152,9). Von den 705 noch infizierten Personen befinden sich 663 in häuslicher Isolation. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 42 Patienten (30. Oktober: 40) stationär behandelt. Davon müssen 4 Personen (30. Oktober: 3) intensivmedizinisch versorgt werden, 3 Personen müssen beatmet werden (30. Oktober 2). Es hat einen neuen Todesfall gegeben. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 22 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

30.10.2020 Referenzwert liegt bei 152,9. 40 Patienten in stationärer Behandlung

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 30. Oktober, 0 Uhr, 4.082 (29. Oktober: 3.934) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.413 (29. Oktober: 3.356) Personen als genesen und 648 (29. Oktober: 557) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 30. Oktober 152,9 (29. Oktober: 140,8). Von den 648 noch infizierten Personen befinden sich 608 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 40 Patienten (29. Oktober: 33) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (29. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben

Steigende Fallzahlen stellen Gesundheitsamt vor Herausforderung: Dr. Anne Bunte bittet Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe.

Die Anzahl der Neuinfektionen steigt bundesweit rasant an und stellt Gesundheitsämter, Krankenhäuser sowie Hausärzte vor eine große Herausforderung. Im Kreis Gütersloh sind alleine von Donnerstag auf Freitag 148 Neuinfektion erfasst worden. Von aktuell 648 Infizierten im Kreisgebiet müssen 40 Betroffene stationär im Krankenhaus behandelt werden. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 34 Patienten während des großen Coronaausbruchs im Sommer übertroffen. Die Mitarbeitenden des Gesundheitsamtes im Kreis arbeiten auf Hochtouren, um alle Listen abzuarbeiten. Darauf stehen jedoch nicht nur die Infizierten, sondern auch deren Kontaktpersonen müssen ermittelt und informiert werden. Um diese Belastung bestmöglich stemmen zu können, bittet Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit, die Bevölkerung um Mithilfe: „Diese Menge an Fallzahlen abzuarbeiten dauert und wir stoßen an unser Limit. Wir bitten daher alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, aber auch um ihre Mithilfe.“

Wer sich krank fühlt und Symptome aufweist, lässt sich in der Regel beim Hausarzt testen. Ab diesem Moment beginnt auch die Quarantäne. Der Arzt schreibt die betroffene Person krank und schickt sie in die häusliche Isolation. „Bitte rufen Sie jetzt nicht direkt das Gesundheitsamt an, sondern warten Sie, bis wir Sie kontaktieren“, betont Dr. Bunte, denn die Telefonleitungen des Gesundheitsamtes laufen heiß. „Wir telefonieren alle Listen ab und beraten jeden Einzelfall. Um mögliche Ausbruchsgeschehen schnell zu stoppen, müssen wir aber mittlerweile priorisieren“, erklärt Dr. Bunte und bittet um Verständnis. Zuerst werden Infizierte angerufen, die in sogenannten vulnerablen Bereichen leben oder arbeiten. Dazu gehören Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser, ambulante Pflege, Schulen und Kitas.

Also statt direkt zum Hörer zu greifen, sollten sich betroffene Personen in der häuslichen Isolation schon mal überlegen, wo sie sich in den vergangenen Tagen aufgehalten haben und wen sie getroffen haben. „Das sind Informationen, die wir bei der weiteren Ermittlung abfragen“, erklärt Dr. Bunte.

Symptomatische Personen, die noch auf ihr Testergebnis warten, sollten auch direkt ihre Kontaktpersonen informieren. Achtung: Kontaktpersonen sind Leute, mit denen mindestens 15 Minuten lang ein face-to-face Kontakt bestand, wobei der Mindestabstand nicht eingehalten wurde. Diese Kontaktpersonen haben ein erhöhtes Infektionsrisiko und sollten sich dann direkt selber in Quarantäne begeben. Sie werden im Rahmen des Kontaktpersonenmanagements vom Gesundheitsamt angerufen und zum weiteren Vorgehen beraten. Kontaktpersonen von Kontaktpersonen sind von dieser Regelung nicht betroffen und müssen vorerst keine weiteren Maßnahmen ergreifen. Dr. Bunte: „In diesen Fällen herrscht kein definiertes Infektionsrisiko, sodass diese Personen sich erst einmal keine Sorgen machen müssen. Für sie gelten wie für alle anderen auch die üblichen AHA- plus L-Regeln.“

Um alle Neuinfizierten schnellstmöglich anzurufen und das Arbeitsaufkommen noch bewältigen zu können, müssen die Gespräche mit dem Gesundheitsamt möglichst kurz gehalten werden. „Wir informieren und beraten natürlich. Dennoch hilft es enorm, wenn die Kontaktpersonen bereits informiert sind und deren Kontaktdaten uns direkt vorgelegt werden können“, erklärt Dr. Bunte, die gleichzeitig um Verständnis für dieses Vorgehen bittet.

Allgemeine Informationen rund um das Coronavirus gibt es außerdem auf der Internetseite des Kreises unter www.kreis-guetersloh.de/corona. Dort können ab sofort Kontaktlisten unter Berücksichtigung des Datenschutzes online ausgefüllt werden. Auch Kontaktpersonen können sich auf diesem Weg selber melden.

29.10.2020 Referenzwert liegt bei 140,8.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 29. Oktober, 0 Uhr, 3.934 (28. Oktober: 3.811) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.356 (28. Oktober: 3.307) Personen als genesen und 557 (28. Oktober: 483) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 29. Oktober 140,8 (28. Oktober: 121,1). Von den 557 noch infizierten Personen befinden sich 524 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 33 Patienten (28. Oktober: 30) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (28. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet (28. Oktober: 1) werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

28.10.2020 Referenzwert liegt bei 103,6. 483 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 28. Oktober, 0 Uhr, 3.811 (27. Oktober: 3.747) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.307 (27. Oktober: 3.286) Personen als genesen und 483 (27. Oktober: 440) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 28. Oktober 121,1 (27. Oktober: 111,3). Von den 483 noch infizierten Personen befinden sich 453 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 30 Patienten (27. Oktober: 30) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (27. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (27. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Landrat begrüßt 15 Soldatinnen und Soldaten: Bundeswehr unterstützt zum zweiten Mal in der Pandemie

Für einige ist es bereits das zweite Mal, dass sie ausrücken, um den Kreis Gütersloh bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie zu unterstützen. Landrat Sven-Georg Adenauer begrüßte am Mittwochmorgen 15 Soldatinnen und Soldaten aus Augustdorf vor dem Kreishaus Gütersloh. Sie unterstützen die Abteilung Gesundheit in vielen Bereichen – im Sommer waren sie teilweise bereits im Einsatz für den Kreis Gütersloh nach dem Coronaausbruch bei Tönnies.

Der Krisenstab des Kreises Gütersloh hatte über das Kreisverbindungskommando (KVK) Gütersloh ein Hilfeersuchen an die Bundeswehr gerichtet. Selbst mit interner Unterstützung aus anderen Abteilungen und die befristete Einstellung von neuem Personal – einige sind bereits an Bord – kam es zuletzt nicht nur im Bereich der Kontaktpersonenermittlung zu Engpässen. Dr. Anne Bunte, Leiterin der Abteilung Gesundheit, begrüßte die Unterstützer im Foyer des Kreishauses und stellte ihnen dort die verschiedenen Teams und deren Leiter vor. Die 15 Soldatinnen und Soldaten werden unter anderem in der Corona-Hotline, dem Kontaktpersonenmanagement und der Erstermittlung eingesetzt. „Wenn Sie merken, das ist nicht mein Ding, sprechen Sie Ihre Teamleiter an“, erklärte Bunte ihnen – man habe viele Einsatzgebiete. Denn eins ist klar: Die Unterstützer sollen die Arbeit gerne machen. Bunte: „Wir möchten Sie möglichst lange halten.“

27.10.2020 Referenzwert liegt bei 111,3. 30 Personen in stationärer Behandlung.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 27. Oktober, 0 Uhr, 3.747 (26. Oktober: 3.715) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.286 (26. Oktober: 3.250) Personen als genesen und 440 (26. Oktober: 444) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 27. Oktober 111,3 (26. Oktober: 103,3). Von den 440 noch infizierten Personen befinden sich 410 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 30 Patienten (27. Oktober: 24) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (26. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (26. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

„Viele fragen uns dieser Tage, woher die exponentiell steigenden Zahlen bei den Infektionen kommen?“, berichtet Landrat Sven-Georg Adenauer. „Fakt ist: Wir können keine großen Cluster, keine großen Ausbrüche feststellen. Die Zahlen steigen wie im ganzen Bundesland, wie in vielen Teilen der Republik sprunghaft an. Das Ansteckungsmuster ist diffus.“ Adenauer warnt zudem vor einem weiteren starken Anstieg. „Was wir jetzt in der Statistik sehen, geht auf das Infektionsgeschehen von vor einer bis zwei Wochen zurück.“  Maßnahmen, wie sie landesweit nach dem Erreichen des Inzidenzwertes von 50 greifen, könnten derzeit noch gar keine Entfaltung zeigen und sich in den Zahlen ablesen. Auch weitere Faktoren wie beispielsweise das Ende der Herbstferien beeinflussen die aktuelle Lage.

„Nichtsdestotrotz: Wenn wir uns alle wieder an die AHA- plus L-Regeln halten, können wir den permanenten Anstieg noch stoppen“, appelliert Adenauer. Die Gefahr einer vollkommen unkontrollierten Verbreitung sei gegeben. Adenauer: „Um das nochmal klar zu stellen, der Krisenstab des Kreises Gütersloh wird vor dem Gespräch zwischen der Kanzlerin und den Ministerpräsidenten am morgigen Mittwoch keine eigenen Maßnahmen für den Kreis Gütersloh festlegen.“

26.10.2020 Referenzwert liegt bei 103,3.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 26. Oktober, 0 Uhr, 3.715 (25. Oktober: 3.668) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.250 (25. Oktober: 3.231) Personen als genesen und 444 (25. Oktober: 416) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 26. Oktober 103,3 (25. Oktober: 96,2). Von den 444 noch infizierten Personen befinden sich 420 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 24 Patienten (25. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (25. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (25. Oktober: 1) wird beatmet. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

25.10.2020 Referenzwert liegt bei 96,2. Inzidenz im landeweiten Schnitt

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 25. Oktober, 0 Uhr, 3.668 (22. Oktober: 3.580) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.231 (24. Oktober: 3.206) Personen als genesen und 416 (24. Oktober: 353) als noch infiziert.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 25. Oktober 96,2 (24. Oktober: 77,5). Der Inzidenzwert des Landes beträgt in Nordrhein-Westfalen heute 95,6.Von den 416 noch infizierten Personen befinden sich 397 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (24. Oktober: 21) stationär behandelt. Davon muss 1 Personen (24. Oktober: 3) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden (24.Oktober: 2). Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

24.10.2020 Referenzwert liegt bei 77,5. Weiterhin Anstieg der Fallzahlen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 24. Oktober, 0 Uhr, 3.580 (22. Oktober: 3.513) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.206 (22. Oktober: 3.181) Personen als genesen und 353 (23. Oktober: 311) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 24. Oktober 77,5 (23. Oktober: 68,8). Von den 353 noch infizierten Personen befinden sich 332 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 21 Patienten (23. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (23. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Zwei Patienten (23.Oktober: 1) müssen beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Serverstörung beim RKI

Hinweis: Aufgrund eines Serverausausfalls beim RKI am 22.Oktober 2020, wurden nicht alle Datensätze von den Gesundheitsämtern und zuständigen Landesbehörden übermittelt. Damit wurde gestern die Differenz zum Vortag unterschätzt. Die Fälle wurden im Verlauf des gestrigen Tages nachübermittelt, wodurch die Differenz zum Vortag heute auch die nachübermittelten Fälle enthält und dadurch überschätzt wird.

23.10.2020 Kreis verstärkt Kapazitäten. Kontakte reduzieren.

Von gestern auf heute hat es im Kreis Gütersloh 94 Corona-Neuinfektionen gegeben. Der Kreis Gütersloh macht keine Massentestungen, sondern testet immer dort, wo die Infektion sich zeigt. Dazu rücken die vier mobilen Teams aus und nehmen Abstriche. Zunehmend melden sich symptomatische Patienten in den Hausarztpraxen. Zum Vergleich: Im Sommer fanden Massentests in vier bis sechs Testzentren im Kreis Gütersloh statt. Binnen weniger Tage wurden tausende Tests gemacht, von denen (außerhalb der Fleisch verarbeitenden Betriebe) nur wenige positiv waren. Das ist nun anders. Uns trifft gerade ein weiterhin sehr unspezifisches Ausbruchsgeschehen bislang ohne nennenswerte Hotspots. Diese Entwicklung kann sich allerdings sehr dynamisch verändern. So sieht das auch Professor Dr. Dietrich Paravicini, emeritierter Intensivmediziner des Städtischen Klinikums Gütersloh. Er unterstützt momentan die Abteilung Gesundheit des Kreises: „Das Virus unterscheidet nicht zwischen Oktoberfest, Kirmes und privater Feier! Daher kann ich als Mediziner nur eindringlich an die Vernunft appellieren: Bleiben Sie mit Abstand sicher. Vermeiden Sie alle Kontakte, die nicht notwendig sind – gerade im privaten Bereich.“

Die hohe Zahl an Neuinfektionen ist der erste Indikator für das, was kommen wird: Ein Anstieg der hospitalisierten Patienten. Zunehmend werden Patienten dort gegebenenfalls sogar intensivmedizinisch versorgt und beatmet. Diesen Prozess gilt es zu verlangsamen, damit die Kliniken nicht überfordert werden. Im Kreis Gütersloh gibt es 53 Intensivbetten; bei 44 davon ist eine Beatmung möglich. Mit drei durch Covid-Patienten belegten Intensivplätzen ist die Lage momentan entspannt. Dies kann sich aufgrund der Infektionsdynamik aber ändern.

Kontaktpersonenmanagement

Im Zeitraum vom 14. bis 20. Oktober wurden 186 neue Corona-Fälle bekannt. Die Zahl der positiven Fälle befindet sich damit auf einem deutlich erhöhten Niveau im Vergleich zur Vorwoche (128 Fälle). Selbst wenn die Kontaktpersonennachverfolgung zunehmend schwieriger wird und man die Ausgangsperson für ein Infektionsgeschehen nicht mehr in jedem Fall findet, so bleibt es vordinglich wichtig, die gefährdeten Personenkreise zu schützen. Daher appelliert Wilhelm Gröver, aktuell Krisenstabsleiter: „Wenn jeder mitmacht und die eigenen Kontakte reduziert, dann ist das ein wirksamer Beitrag. Wir müssen lernen, mit Corona zu leben, ohne dass die Wucht die Schwächsten in der Gesellschaft trifft.“

In der Kreisverwaltung ist bereits im großen Umfang Personal aufgestockt worden, binnen der nächsten Tage wird nochmals verstärkt. „Dazu haben wir gestern ein Amtshilfeersuchen über 25 Verwaltungs-Personen an die Bezirksregierung Detmold gestellt“, so Ingo Kleinebekel, Leiter des Dezernates Personal, Finanzen und zentrale Dienste. Weitere 50 Büroplätze werden freigezogen, um die neuen Mitarbeiter in räumlicher Nähe zur Abteilung Gesundheit unterbringen zu können. Diese hat heute mit zirka 130 Mitarbeitern doppelt so viele, wie noch zu Jahresbeginn.

Differenzen in den Fallzahlen

Immer wieder sind Bürgerinnen und Bürger über die Differenz in den Fallzahlen zwischen dem Robert Koch-Institut und dem Kreis Gütersloh irritiert. An der Behebung dieser Differenzen wird gearbeitet. Sie liegen in unterschiedlichen Datenbanksystemen und verschiedenen Zeitpunkten der Auswertung begründet. Nicht ganz auszuschließen sind auch gelegentliche Übertragungsfehler und Korrekturen, die noch eingearbeitet werden müssen. Inzwischen bewegt sich die Differenz im einstelligen Bereich.

Schulen /Kitas

Den kreiseigenen Schulen wurde empfohlen, CO²-Ampeln zu beschaffen und aus dem Betrieb Lüftungsregeln abzuleiten. In Kindertagesstätten gibt es vereinzelt Infektionsfälle, die zumeist zu Teilschließungen führen.

Referenzwert liegt bei 68,8. 94 Neuinfektionen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 23. Oktober, 0 Uhr, 3.513 (22. Oktober: 3.419) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.181 (22. Oktober: 3.156) Personen als genesen und 311 (22. Oktober: 242) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 23. Oktober 68,8 (22. Oktober: 57,3). Von den 311 noch infizierten Personen befinden sich 292 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (22. Oktober: 19) stationär behandelt. Davon müssen 3 Personen (22. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt werden. Ein Patient (22.Oktober: 1) muss beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

22.10.2020 Referenzwert liegt bei 57,3. 49 Neuinfektionen.

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 22. Oktober, 0 Uhr, 3.419 (21. Oktober: 3.370) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.156 (21. Oktober: 3.135) Personen als genesen und 242 (21. Oktober: 214) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 22. Oktober 57,3 (21. Oktober: 50,7). Von den 242 noch infizierten Personen befinden sich 223 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 19 Patienten (21. Oktober: 16) stationär behandelt. Davon muss 1 Person (21. Oktober: 1) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

21.10.2020 Referenzwert liegt bei 50,7. 214 aktive Coronafälle

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 21. Oktober, 0 Uhr, 3.370 (20. Oktober: 3.343) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.135 (20. Oktober: 3.111) Personen als genesen und 214 (20. Oktober: 211) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 21. Oktober 50,7 (20. Oktober: 52,1). Von den 214 noch infizierten Personen befinden sich 198 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 16 Patienten (20. Oktober: 14) stationär behandelt. Davon muss 1 Person (20. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

20.10.2020 Referenzwert liegt bei 52,1

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 20. Oktober, 0 Uhr, 3.343 (19. Oktober: 3.339) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.111 (19. Oktober: 3.095) Personen als genesen und 211 (19. Oktober: 223) als noch infiziert. Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 20. Oktober 52,1 (19. Oktober: 53,7). Von den 211 noch infizierten Personen befinden sich 197 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 14 Patienten (19. Oktober: 15) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (19. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

 

Kreisverwaltung arbeitet unter Volllast

Das Infektionsgeschehen im Kreis Gütersloh ist im Wesentlichen unverändert. Es handelt sich um ein diffuses Ausbruchsgeschehen mit Infektionen in verschiedensten Bereichen. Prognostisch wird für die kommenden Tage ein stabil hohes Niveau der Inzidenzwerte gesehen.

Der Anteil reiseassoziierter Infektionen hat sich seit dem Ende der Sommerferien auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Die Zahl der nicht-reiseassoziierten Fälle hat sich seit dem Ferienende deutlich erhöht. Der bundesweite Trend zeichnet sich damit auch auf Kreisebene ab.

Kontaktpersonenmanagement

Speziell für die Kreisverwaltung Gütersloh und seiner Kommunen ist Corona ein Dauerthema, das jetzt in der dritten Welle präsent ist. Durch den Sommerpeak der Infektionen in der Fleischbranche fehlten die Wochen für Urlaub, Überstundenabbau und Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Die Menschen in der Abteilung Gesundheit arbeiten nach wie vor auf Hochtouren, um alle Kontaktpersonen nachzuverfolgen. 65 neue Stellen sind bereits durch den Kreistag für die Abteilung Gesundheit genehmigt worden, von denen rund 50 inzwischen besetzt sind. Für die anderen läuft das jeweilige Personalauswahlverfahren – Bewerbungsfristen sind allerdings abgelaufen. Aus anderen Abteilungen der Verwaltung wurden erneut Mitarbeiter abgeordnet – aktuell sind weitere 50 Personen abgeordnet im Corona-Einsatz.

Bürgerhotline

600 Anrufe gingen gestern in der Bürgerhotline ein. Diese werden aktuell an neun Apparaten angenommen und bearbeitet. Leider sind darunter auch immer wieder Bagatellfragen, die man sich selbst beantworten könnte. Dazu wird auf die Corona-Seite des Kreises verwiesen.

Verzögerungen in anderen Bereichen der Verwaltung

Aufgrund der vielen Abordnungen in den Coronaeinsatz kann die Kreisverwaltung nicht mehr überall die gewohnte Schnelligkeit in der Dienstleistung erbringen. Beispielsweise dauern Bauanträge länger, weil auch die Zuarbeit aus anderen Fachabteilungen langsamer von statten geht. Ebenso ist die Rückmeldung an die Kommunen verzögert. Im Bereich der Wasserwirtschaft wird stärker nach Priorität und nicht mehr nur strikt nach Eingangsdatum entschieden. Die Verwaltung bittet um Verständnis.

19.10.2020 Weitere Allgemeinverfügung: Gefährdungsstufe zwei ist erreicht.

Corona ist mit dem neuerlichen Überschreiten der 50er-Inzidenz in der Breite des Kreises angekommen. Zu dieser epidemischen Lage erlässt der Kreis Gütersloh eine weitere Allgemeinverfügung. Sie tritt am Dienstag, 20. Oktober um Null Uhr in Kraft. Waren es im Frühjahr einige Hot-Spots, beispielsweise durch Ski-Urlaubsrückkehrer oder kleinere Ausbrüche, die sich lokalisieren ließen, und im Sommer die Belegschaft eines Fleischzerlegungsbetriebes sowie reiseassoziierte Infektionen, so ist das Infektionsgeschehen mittlerweile diffus. Betroffen sind laut ärztlicher Auskunft mittlerweile alle Alterststufen vom jungen Azubi bis zur Altenheimbewohnerin.

Corona geht in die Breite

Dies trifft Einrichtungen im gesamten Kreisgebiet, wie Kitas, Schulen, Praxen, Altenpflege-Einrichtungen, Firmen und Kirchengemeinden. Viele Infektionen gehen auf Feiern im privaten Raum zurück.

Geografisch gesehen ist der Süden des Kreises Gütersloh stärker infiziert als der Norden. Weniger betroffen sind derzeit die Kommunen Versmold und Langenberg. Beide grenzen jedoch an den Kreis Warendorf und Versmold zudem an den Landkreis Osnabrück, die beide als Risikogebiete gelten. Obendrein sind die Kommunen umringt von Städten und Gemeinden innerhalb des Kreises Gütersloh, die selbst schon hohe Inzidenzen haben.

In einer kleineren Kommune reicht bereits die Infektion einer Familie mit fünf Personen – und schon ist der Inzidenzwert von 50 Infektionen binnen sieben Tagen erreicht oder überschritten. Derzeit kann aufgrund der gestreuten Gesamtlage in Nordrhein-Westfalen und steigender Infektionszahlen im gesamten Kreis Gütersloh ein Überspringen des Virus‘ auf die noch weniger stark betroffenen Städte nicht ausgeschlossen werden. Aus gesundheitsfachlicher Perspektive macht es daher Sinn, die verschärften Regelungen der Gefährdungsstufe 2 auf das gesamte Kreisgebiet – ohne Ausnahme anzuwenden. Die Ausnahme eines (noch!) minder betroffenen Stadtgebietes würde dieses zudem einer erhöhten Gefahr aussetzen. Denn niemand kann vorhersagen, wie sich derzeit untersagte Aktivitäten dann in dieses Stadtgebiet verlagern (Feiern, Einkaufstourismus, Verlagerung von Gruppenaktivitäten in diese Kommune). Ziel des Infektionsschutzes ist es jedoch, Menschen in einer epidemischen Lage zu schützen. Die kreisangehörigen Kommunen äußerten keine Bedenken gegen dieses Vorgehen und hielten zudem keine weiteren Zonen für erforderlich, in denen die Mundschutzpflicht draußen festgeschrieben wird.

Kreisverwaltung verstärkt Personal

Folgerichtig wurde bereits in der vergangenen Woche der Zyklus von Lagebesprechungen und Krisenstabssitzungen wieder verkürzt. Aus allen Fachbereichen der Kreisverwaltung ist Personal zur Unterstützung der Abteilung Gesundheit angefordert, gegebenenfalls wird weiterer Bedarf an externer Verstärkung angemeldet. 65 bereits bewilligte Stellen für die Abteilung Gesundheit sind in der Ausschreibung beziehungsweise sogar schon besetzt.

Jetzt, da das Virus in der gesamten Bevölkerung angekommen ist, wird mithilfe der mobilen Teams immer dort getestet, wo sich das Infektionsgeschehen zeigt. Noch im Sommer waren Massentests unternommen worden. Sie dienten als Screening, ob außerhalb des Hotspots in der Fleischverarbeitung das Virus präsent ist. Zunehmend schwierig zeigt sich mittlerweile die Kontaktpersonennachverfolgung, an der Personal des Kreises mit Hochdruck arbeitet. Die Zahl der nicht-reiseassoziierten Fälle hat sich seit dem Ferienende deutlich erhöht. Damit zeichnet sich der bundesweite Trend auch auf Kreisebene ab. Das Gebot der Stunde lautet daher, die Anzahl der eigenen Kontakte zu reduzieren. So verlangsamt man Infektionsketten und  sie bleiben nachverfolgbar.

Corona-Testungen werden mittlerweile auch routinemäßig von einigen Arbeitgebern selbst veranlasst. Zudem testen niedergelassene Ärzte, die dem Rahmenvertrag der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe beigetreten sind.

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

  • Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Referenzwert überschreitet 50er-Inzidenz

Im Kreis Gütersloh waren zum Stand, 19. Oktober, 0 Uhr, 3.339 (18. Oktober: 3.315) laborbestätigte Coronainfektionen erfasst. Dies sind kumulierte Zahlen seit Anbeginn der Pandemie. Davon gelten 3.095 (18. Oktober: 3.078) Personen als genesen und 223 (18. Oktober: 216) als noch infiziert. Von den 223 noch infizierten Personen befinden sich 208 in häuslicher Quarantäne. Laut Auskunft der vier Krankenhäuser werden derzeit 15 Patienten (18. Oktober: 13) stationär behandelt. Davon müssen 2 Personen (18. Oktober: 2) intensivmedizinisch versorgt und beatmet werden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Gütersloh 21 Personen an oder mit COVID-19 verstorben.

Die COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage/100.000 Einwohner betragen für den Kreis Gütersloh laut RKI am 19. Oktober 53,7 (18. Oktober: 49,6). Damit ist der Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerüberschritten und der Kreis Gütersloh erreicht die Gefährdungsstufe 2 per Allgemeinverfügung. Diese tritt ab Dienstag, 20. Oktober, in Kraft und basiert auf den festgelegten Maßnahmen des Landes NRW. Demnach gelten folgende Regelungen.

Geltung ab einer 7-Tages-Inzidenz von 50 (Gefährdungsstufe 2)

  • Bei Veranstaltungen sind sowohl drinnen als auch draußen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet ist inzwischen diffus und verteilt sich über alle gesellschaftlichen Gruppen sowie Einrichtungen. Dazu gehören beispielsweise Kitas, Schulen, Alten-Einrichtungen, Kirchengemeinden, Firmen, Familien oder Praxen. Die Allgemeinverfügung gilt solange bis die Inzidenzzahl sieben Tage lang unter 50 liegt.

Referenzwert steigt auf 53,7

 

Zum Archiv aller Corona-Pressemitteilungen des Kreis Güterslohs gelangt Ihr hier:  Archiv: Pressemeldungen Corona-Virus

Foto: www.rki.de

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