Hubertusschützen hissten über Ostern ihre Flaggen

In einer gemeinsamen Fahnenaktion setzten die Schützenbruderschaften und Gilden im Diözesanverband Paderborn wie im letzten Jahr durch das Aufziehen ihrer Schützenfahnen an den Ostertagen wieder ein Zeichen der Solidarität, Dankbarkeit und Hoffnung.
Auch die Hubertusschützen aus Clarholz-Heerde unterstützten tatkräftig diese Aktion „Flagge zeigen“ durch vielfaches Hissen ihrer Vereinsfahnen. In diesem Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Flaggen der Hoffnung und Zuversicht“.
Die Schützenbruderschaft St. Hubertus Clarholz-Heerde hatte alle Schützen und alle, die sich dem Schützenwesen verbunden fühlen, aufgerufen, über die Osterfeiertage die Schützenfahnen zu hissen, um den Mitmenschen und der großen Schützenfamilie ein deutliches Zeichen des Miteinanders sowie der Hoffnung und Zuversicht in diesen Corona-Zeiten zu schenken. Und vielfach waren die Fahnen an den Häusern und an den Straßen zu sehen.
Seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie nun schon allerorten das Privat- und auch das Schützenleben. „Der Kontakt mit Mitmenschen ist enorm eingeschränkt und das gesamte Schützenleben, das für eine starke Gemeinschaft und für ein Miteinander steht, ist größtenteils zum Erliegen gekommen“, so die einhellige Meinung der Schützen. Und es steht leider zu befürchten, dass die Heerder Grünröcke auch in diesem Jahr auf ihr traditionelles Schützenfest am letzten Augustwochenende verzichten müssen. „Umso mehr gilt es auch für uns Schützen, hoffnungsvoll nach vorne zu schauen und zumindest das im Kleinen möglich zu machen, was in der jeweiligen Lage der Corona-Pandemie machbar ist. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation insgesamt bald entspannt“, so der eindeutige Tenor im Vorstand der Heerder Bruderschaft.