Fischwilderei am Axtbach

Es ist kein Einzelfall: Fischwilderei gibt es bereits an vielen Gewässern im Kreis Gütersloh. Kein Kavaliersdelikt.

Ein Mitglied des FSV Herzebrock-Clarholz e.V. hat vor einigen Tagen im Axtbach in Herzebrock zwei Fangnetze entdeckt, rund 50 Meter oberhalb des Heitmannsweg. Darin verfangen waren mehrere Fische. Er alarmierte sofort den 1. Vorsitzenden des Vereins, Jens Bertling. Beide entfernten das professionelle Kiemennetz mit Bleibeschwerung und befreiten die noch lebenden Fische, die sich darin verfangen hatten. Sie wurden unversehrt in das Gewässer zurückgesetzt. Offenbar hatten die Fischwilderer erst kurz vorher das Netz gesetzt.

Wie der Vorsitzende vom FSV Herzebrock-Clarholz e.V., Jens Bertling, betont, ist dies kein Einzelfall. Netze wurden bereits im letzten Jahr im Axtbach bei Beelen entfernt. Außerdem entdecken Mitglieder und Fischereiaufseher immer wieder Legangeln in den Vereinsgewässern.

Fischwilderei wird vom Verein grundsätzlich zur Anzeige gebracht. Es ist jedoch nicht immer einfach, die Verantwortlichen von Legangeln und Netzfischerei vor Ort zu erwischen. Wenn doch, dann zieht das empfindliche Strafen nach sich, wie das schon verhängte Strafen bestätigen, so der 1. Vorsitzende Jens Bertling.